»Aber in Zukunft ohne mich«: David Foster Wallace ist tot

Ein hochintelligenter und sprachgewaltiger Gesellschaftskritiker, eines der größten Talente neuer amerikanischer Literatur: David Foster Wallace, Autor des Kult-Romans Infinite Jest, ist in seinem Haus in Kalifornien tot aufgefunden worden. Offenbar hat sich der 46-Jährige am 12. September erhängt.

In einem seiner letzten Interviews bekannte Wallace: »Man kann nicht auf der Welt sein, ohne in Schmerzen zu leben, seelischen und körperlichen Schmerzen«. In Infinite Jest, einem der einflussreichsten postmodernen Bücher Amerikas, lässt David Foster Wallace eine Figur nach einem Selbstmordversuch feststellen: »Ich wollte mir nicht unbedingt weh tun. Oder mich irgendwie bestrafen. Ich hasse mich nicht. Ich wollte bloß raus. Ich wollte nicht mehr mitspielen, das ist alles.«

Hier einige lesenswerte Links:

  • DIE ZEIT veröffentlichte am 25. Januar 2007 ein Interview mit Wallace: www.zeit.de.
  • Andreas Borcholte hat für den SPIEGEL einen Nachruf verfasst: www.spiegel.de.
  • Guido Graf hat einen Nachruf für die FRANKFURTER RUNDSCHAU geschrieben: www.fr-online.de.
  • Jordan Mejias hat für die FAZ die Reaktionen in Nordamerika zusammengefasst: www.faz.de.
  • Die NEW YORK TIMES berichtet über den Selbstmord von David Foster Wallace: www.nytimes.com.
  • Sein Buch »Schrecklich amüsant – aber in Zukunft ohne mich», erschien im Frühjahr 2008 bei Goldmann als Taschenbuch: www.amazon.de.

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  1. […] in der man am liebsten über Bord springen möchte (siehe Zitat oben), erhängte er sich (siehe den Beitrag hier im Blog). Seine Frau Karen Green fand ihn in ihrem gemeinsamen Haus, als sie vom Einkaufen […]

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