»Jesus ist mein Retter«

Nina Hagen wurde vor einem Jahr evangelische Christin und hat ein Buch über ihren Weg zur Taufe in einer evangelisch-reformierten Gemeinde geschrieben. Ein Gespräch mit der Sängerin über Gott, Gurus und ihre Liebe zum Ave Maria.

Hier: www.merkur.de.

Kommentare

  1. ich denke Sie wird viele Menschen erreichen.

  2. Jürgen meint:

    Stimmt. Die Frage ist nur: womit? Man kann nur hoffen, dass in diesem Potpourrie, das sie seit Jahren pflegt – von ihrem UFO-Glaube ganz zu schweigen – irgendwo das Evangelium zu finden ist. Ich wünsche ihr und alle anderen, mit denen sie zu tun hat – inkl. ihres Gurus -, dass sie auf Stein baut…

    Gruß, Jürgen

  3. Roderich meint:

    Wenn man will, kann man dieses Interview so lesen, dass sie eine eindeutige Christin ist, aber versucht, diplomatisch zu anderen Religionen zu sein. Sie will ja andere Menschen fuer Christus gewinnen. Ich glaube, dass sie in einem anderen Interview gesagt hat, dass sie glaubt, nur in Jesus Christus gibt es das Heil.

    Was sie von ihrem Vater sagt, koennte man natuerlich ein wenig kommentieren: „Doch wie hätte er an einen guten Gott glauben können, wenn er aus einer jüdischen Familie kam, die dieses Schicksal erleiden musste?“. – Denn natuerlich kann das Leiden in dieser Welt kein objektiver Grund gegen Gott sein. (Das Leiden oder ein schwieriges Schicksal kann allenfalls ein subjektiver bzw. psychologischer Grund sein, an zu zweifeln).
    Denn wenn es keinen Gott gibt, gibt es auch keine moralischen Massstaebe von gut und boese, und dann hat man keine weltanschauliche Grundlage, um die Nazis „schlecht“ zu nennen. Das heisst, Atheisten muessen, wenn sie Gott ablehnen, in ihren Argumenten gegen Gott erst mal von der christlichen Weltsicht „ausleihen“, um damit dann gegen Gott argumentieren zu koennen. Atheisten haben sozusagen ein parasitaeres Dasein. 🙂

    Ein wenig Bedenken habe ich bei der Aussage, sie will Menschen gewinnen nicht mit dem „Holzkreuz, sondern mit der Liebe und meinen persönlichen Erfahrungen“. Denn Paulus will ja nichts wissen als das Kreuz, und hatte gleichzeitig alle Menschen lieb. (Man sollte mal die Briefe des Paulus dahingehend studieren, wieviel Liebe er zu den Briefempfaengern hatte, und gleichzeitig wie wichtig ihm die Lehre war). Das Kreuz darf in der Verkuendigung nicht fehlen. (Sonst waeren wir wieder bei Emerging church).

    Da, wo – auf Dauer – eine echte Liebe zu Gott ist, da ist auch eine echte Liebe zu Gottes Wort und den Aussagen in Gottes Wort. Wenn man die Aussagen in Gottes Wort ablehnt, weil man Gott gerne nach seinem eigenen Bilde machen moechte, dann ist das kein Zeichen von Liebe zu Gott. Auf Dauer muss man sich entscheiden, was man mehr liebt: seine eigene Sicht von Gott, oder den Gott der Bibel. (Natuerlich kann man Gottes Wort auch in die heutige Zeit uebersetzen, aber dazu ist Exegese notwendig, und den Inhalt darf man nicht verfaelschen).

    Ich sehe es aber so, dass Nina Hagen sich bekehrt hat, und jetzt Gebet braucht von uns als Christen, dass ihr neben der sehr begruessenswerten Liebe zum Mitmenschen – von dem viele Christen etwas lernen koennen – auch stets in gleichem Masse die Liebe zu Gottes Wort bleibt oder evtl. noch etwas waechst. (Evtl. gerne etwas mehr „Festigkeit“ in der Lehre…). Dabei kann man dann ja auch einen Unterschied machen: 1.) Was glaubt man selber, und 2.) Wie bringt man das rueber, so dass es Menschen gewinnt?
    Also, bevor man den Zeigefinger erhebt, sollte man sich erst mal freuen, dass jemand mit hohem Bekanntheitsgrad sich oeffentlich zu Christus bekennt, und mal unterstellen, dass der Heilige Geist am Werk ist, ihr das uebrige noch zu offenbaren.
    (Ich finde, wer andere wegen der Lehre kritisiert, soll das gerne tun, aber er soll doppelt so lange damit verbringen, fuer sie zu beten). 🙂

  4. Stewart meint:

    Sie hat einen Anfang gemacht mit Jesus (oder umgekehrt) und noch keine theologische Ausbildung absolviert.

Ihre Meinung ist uns wichtig

*