»Personal Jesus«

Nina Hagen erklärt der SZ, dass sie Gott auf einem LSD-Trip getroffen hat und Edo Reents überschlägt sich mit Lob für ihre neue Gospel-Platte: faz.net.

Kommentare

  1. die Gesamtsituatuation erinnert mich ein bischen an Ben Becker, da hat mir damals ein Bekannter seine CD geschenkt und gemeint, er tut mir damit einen großen Gefallen. Ben Becker’s „Message“ war aber ersichtlich aufgesetzt und flach. Ich habe sie nur ein einziges Mal angehört.

    Bei der CD von Nina Hagen fallen einem sofort die aggressiven Fotos auf. Man würde davon ausgehend eigentlich denken, sie arbeitet für die Gegenseite.

    Ich habe ihr Sterbeerlebnis gelesen und ich glaube, daß sie das wirklich erlebt hat. Man fragt sich aber, warum man die ganze Zeit seit damals – immerhin fast vier Jahrzehnte – keine deutlich sichtbaren Zeichen der Heiligung gesehen hat, wenigstens waren sie für mich nicht deutlich.

    Ich habe in die CD reingehört, die Musik ist definitiv professionell gemacht
    Probehören: http://www.personaljesus.de/

    Früher habe ich ihre Musik nicht gemocht,
    siehe http://www.youtube.com/watch?v=osq0rJdt0Yc
    So was fand ich nur abstoßend.

    Ihre neue CD würde ich mir sogar kaufen, aber als „Lobpreis“ würde ich diese Musik nicht bezeichnen. Eher schon als kommerzieller Folk, passend zu Emmilou Harris und Mark Knopfler, wenn man die gerne hört. Daß der Text fromm ist, schadet ja nicht.

    Sowohl für Ben Becker als nun auch für Nina Hagen gilt für mich: seltsam, seltsam.

    Naja, eines Tages werden wir ja eine Erklärung bekommen. Und nur darauf kommt es an.

    Dein Post bzgl. Laodizea war wahrscheinlich in dieser Richtung gemeint. Hast schon recht.

    Schönen Sonntag noch und danke für den Hinweis!

    Martin

  2. Genau genommen sagt sie: „Jesus ist für mich die Number One, seit ich 17 bin und bei meinem Sterbeerlebnis Gott getroffen habe.“ Diese lebensbedrohliche Lage wurde durch LSD ausgelöst. Das ist m.M. nach etwas anderes, als „Gott auf einem LSD-Trip“ zu treffen.

    Als Folgepost dann den Apk-Text zum lesen zu bekommen, fand ich etwas herzlos und oberflächlich. Muss es denn gleich so gewertet werden? Die aktuellen Äußerungen von Nina Hagen sind wirklich sehr positiv. Sie klingt begeistert von Jesus. Das ist prima! Das als Unkraut zu werten und auszureißen, soll nicht unsere Aufgabe sein.

  3. Wer sagt denn, dass das Sendschreiben etwas mit Nina zu tun hat? Das Sendschreiben ist an eine Gemeinde gerichtet. Ich sehe da überhaupt keinen Zisammenhang.

    Liebe Grüße, Ron

  4. hier ist ein bekannter Künstler, bei dem man merkt, daß sich was geändert hat:
    http://www.youtube.com/watch?v=QphglQu3oL0

    Eine Woche Dauerregen in Deutschland mit Überschwemmungen, nun wieder wohlbehalten zurück

    Viele Grüße
    Martin

  5. @Martin: Ja, ich mag ihn und besonders schätze ich die letzten Platten. Da hat ein alter und schwerkranker Mann noch einmal gezeigt, wie authentische Musik klingt.
    Liebe Grüße, Ron

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