5 Jahre „Jung, rastlos und reformiert“

collin.jpg

Collin Hansen

Vor 5 Jahren hat Collin Hansen das Buch Young, Restless, and Reformed herausgegeben. Tony Reinke mit ihm über das Buch gesprochen. Wer mehr über die Bewegung des so genannten „Neue Calvinismus“ wissen möchte, sollte sich das Interview anhören. DG schreibt:

Five years ago this month journalist Collin Hansen published his first book: Young, Restless, Reformed: A Journalist’s Journey with the New Calvinists (Crossway, 2008). True to its title, the book is a travelogue of Collin’s journey across the country documenting a surging movement called New Calvinism by some, and Young, Restless and Reformed (YRR) by others, a title he coined himself. Collin’s hunches about the new movement were confirmed in 2009 when Time Magazine named “New Calvinism” as one of its “10 Ideas Changing the World Right Now.”

But it’s been five years since the release of his book, and YRR has changed in that time. What have been the biggest changes and the biggest surprises? Where is the movement now? And what dangers lie ahead for the movement?

We put Collin Hansen on the line to ask him those questions and more. He lives in Birmingham and serves as the editorial director for The Gospel Coalition. In the midst of preparing for the TGC National Conference in Orlando this month, he took time for this 30-minute interview for Authors on the Line.

Hier: www.desiringgod.org.

Kommentare

  1. So sehr ich mich über die weltweite Renaissance des Calvinismus freue – die Vorsilben Neu- oder Neo- sind, weil meist negativ konnotiert, in diesem Zusammenhang unglücklich gewählt (Barth war „neo-orthodox“, was bedeutet, dass er ungefähr das Gegenteil von orthodox im orthodoxen Sinn war).

  2. Der Begriff geht ja auch die Arbeiten von Kuyper und Bavinck zurück, ist also schon 100 Jahre alt.

    Liebe Grüße, Ron

  3. Ja damals stand der Begriff für konsequent angewandten Calvinismus.

  4. Andreas meint:

    Manche Theokraten finden, dass Neocalvinismus auch schon z.T. „modern“ ist. Der Begriff der „Sphärensouveranität“ würde z.B. ein Resultat der Französischen Revolution (stärkere Aufspaltung der Gesellschaft in „Sphären“; Religionsfreiheit; Volkssouveranität) mit akzeptieren und dieses „historisch Neue“ einfach mal so als „ontologische Realität“ deklarieren; diese Sphärensouveranität sei auch eine Täuschung, denn im Zweifel übernimmt der Staat alle Bereiche doch sowieso mehr und mehr. Man kann Sphärensouveranität zwar fordern, aber die Politik entscheidet dann doch sowieso. Eine Souveranität nutzt wenig, wenn man sie nicht durchsetzen kann, sondern eine Sphäre letztlich über die anderen bestimmt.

    Diese Kritik am Neocalvinismus hat mich noch nicht ganz überzeugt, aber ich wollte es nur erwähnen.
    (Denn auch die „Religionsfreiheit“ bezieht sich ja nur auf weltliche Sanktionen – der Staat darf Zugehörigkeit zu anderen Religionen nicht bestrafen. Gott ist und bleibt aber der Richter über alles zeitliche und weltliche Handeln, somit fordert Gott von allen Menschen die Buße und Umkehr zu Jesus Christus und wird alle Menschen entsprechend beurteilen.) Vor Gott gibt es also zwar „zeitliche“ Religionsfreiheit – man kann sich für oder gegen Gott entscheiden oder für eine andere Religion – aber man kann keinen neuen Maßstab einführen. Gott ist der Setzer des Maßstabes, nach dem alles Handeln einmal beurteilt werden wir; Religionsfreiheit bezieht sich also nicht darauf, dass wir selbst „autonom“ einen neuen Maßstab für Gut und Böse setzen könnten). Also bleibt auch im Neocalvinismus die Souveranität Gottes erhalten.

Deine Meinung ist uns wichtig

*