A. Kuyper: Abendmahl als Glaubensstärkung

Abraham Kuyper:

Stärkung für den Glauben sucht im Abendmahl nur der, der in der Stille des Herzens vor Gott bekennt: ich glaube, Herr, hilf meinem Unglauben!

Kommentare

  1. Schandor meint:

    Wer es fassen kann, der fasse es. Nicht im schwärmerischen Hoffen auf ein metaphysisches Einwirken, etwa des Heiligen Geistes, besteht diese Stärkung, sondern in der Glaubenszusage. Sie gilt es, bei der Teilnahme an Brot und Wein fest zu umfassen und zu glauben, was Gott, der Herr, uns in Christus zusagt. Es gilt, weil Gott es verfügt hat, nicht weil ich es fassen könnte. Es gilt, weil es um Seinetwillen geschehen ist – und damit auch um meinetwillen. Das pro me gilt als extra me, es gilt mir, und möchte der Teufel noch so gerne in die Füßlein beißen, die ich nicht unter den Mantel gezogen habe. Die Erinnerung an das „es ist vollbracht!“ ist es, was im Abendmahl stärkt.

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