Alister McGrath im Interview

180px-Alister_McGrath.jpgPremier Christian Radio hat in der Sendung »Unbelievable?« ein ausführliches Gespräch mit Alister McGrath über sein Leben und seine Kritik des Neuen Atheismus geführt.

McGrath wurde 1999 ordentlicher Professor für Historische Theologie in Oxford. Seit September 2008 hat er einen Lehrstuhl für Theologie an der Universität London inne.

Ein Mitschnitt des Interviews kann hier gehört werden: www.premierradio.org.

Hier noch zwei Bücher von McGrath, die ich empfehlen kann:

Kommentare

  1. es gibt auch interessante Debatten vom McGrath auf Youtube, u.a. eine mit Dawkins.

    Die Auseinandersetzung mit dem modernen Atheismus ist wichtig und darf uns Christen nicht kalt lassen. Es gilt zu begreifen, dass wir keinen unvernünftigen Glauben haben und daher durchaus gegen die Argumente der Atheisten etwas sagen können.
    Leider bauen viele Argumente auf die (oft unchristliche) Praxis der Christen auf – und dieser Kritik müssen wir uns auch stellen. Das beste Gegenmittel ist ein überzeugender Lebensstil, der die Aussagen der Bibel unterstreicht und ernsthaft/ glaubwürdig darstellt. Ein Christentum, das nur eine billige Kopie von dem ist, was wirklich Christsein bedeutet, wird den Gottesgegnern nur weiter Öl ins Feuer gießen.

    Die Apostel damals bewiesen, dass Jesus der Christus ist, aber ihr Leben zeugte davon, dass der Glaube an Jesus keine Theorie, sondern Realität ist.

    McGrath ermutigt uns, für unseren Glauben auch mit Argumenten einzustehen, weil er vernünftig ist und kein Sprung ins Ungewisse, das Wort Gottes aber ermutigt uns, alles auf eine Karte zu setzen und diesen Glauben auch mit allen Konsequenzen zu leben, weil er die Verheißung des Lebens hat.

  2. finde übrigens den Themenwechsel hier von Kierkegaard zu McGrath recht interessant.

  3. Alister McGrath kam ursprünglich aus der naturwissenschaftlichen Ecke (molekulare Biophysik) bevor er Theologie studiert hat. In diesem Zusammenhang fand ich auch sein Buch „Naturwissenschaft und Religion“ (Herder 2001. Auf Deutsch leider vergriffen, im Englischen eben neu aufgelegt) interessant und hilfreich. Habe es allerdings schon längere Zeit nicht mehr gelesen, werde es aber wohl wieder auf meine „Leseliste“ setzen.

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