Also doch: Dawkins versus Craig

Obwohl Richard Dawkins eigentlich nicht mit William Lane Craig diskutieren wollte, sind die beiden sich nun doch begegnet und mussten während einer populären Konferenz (oder Show?) in Mexiko zusammen mit anderen über den Zweck des Universums diskutieren.


Kommentare

  1. Alexander meint:

    Ich hab mir das doch tatsächlich angeschaut. Also in Auszügen. Selbst für mich als philosophischem Laien wurde deutlich, dass die Verfechter des Atheismus (allesamt Naturwissenschaftler, kein einziger Philosoph) überhaupt nicht in der Lage sind, philosophische Debatten zu führen. Insgesamt hörte man von der Fraktion vielleicht ein oder zwei Argumente zur eigentlichen Frage (Does the Universe have a Purpose?). Ansonsten wurden Strohmänner abgeschossen, sachfremde Punkte in’s Spiel gebracht, unbewiesene Behauptungen aufgestellt („die Wissenschaft wird es eines Tages heraus finden“ – ein echt fundamentalistischer Glaube) und mit bösen persönlichen Verunglimpfungen hantiert. Wenn man das sieht, fragt man sich wirklich, was alle an Dawkins so toll finden. Dessen Argumentationslücken sind so breit wie zwei Fußballfelder.
    Seit etwa 150 Jahren beanspruchen die Naturwissenschaften die Rolle der Welterklärer, die sie den Philosophen aus den Händen gerissen haben. In dieser Debatte wurde mehr als deutlich, dass sie sich mit dieser Rolle vollkommen verhoben haben. Den Naturwissenschaften ist (in ihrer anmaßenden Ausformung) immer entgegengehalten worden, sie hätten keine Antwort auf die „Warum“-Frage. Ein guter Naturwissenschaftler würde dazu sagen: Richtig, das ist auch nicht unsere Aufgabe. Und Dawkins? Behauptet die Warum-Frage sei einfach dämlich. Peinlich. Warum nimmt man den Mann überhaupt ernst??
    (P.S.: Doug Geivett, einer der theistischen Teilnehmer der Debatte, hat auf seinem Blog unter Punkt 18 einen hilfreichen Hinweis zur etwas ungewöhnlichen Moderation der Debatte.)

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