Bericht über die erste Josia-Konferenz

Auf der Internetseite von Josia ist ein Bericht über die erste Konferenz mit vielen Fotos erschienen. Marco aus München schreibt:

Der zweite Konferenztag begann (nach einem ausgiebigen Frühstück) mit einer Predigt von Declan McMahon („Ein Leben für den Gott, der redet“). Declan machte uns anhand von Nehemia 8,1-12 die Wichtigkeit der Heiligen Schrift für unser Leben als Christen deutlich. Er ermutigte uns, mehr von Gottes Wort zu erwarten als wir es so oft tun. Nach einer kurzen Pause folgte dann eine Predigt von Rudi Tissen über Esra 9,6-15 („Ein Leben für Gott und gegen die Sünde“), in der es vor allem um die Frage ging, was ein wahres Sündenbekenntnis ausmacht. Rudi rief uns dazu auf, sich zum einen neu bewusst zu machen, wie furchtbar es ist, gegen Gott zu sündigen und zum anderen neu zu erkennen, dass unser Kampf gegen Sünde am Kreuz unserer Erlösers beginnt, der unsere Schuld ein für alle Mal bezahlt hat.

workshop-missionNach so viel “Geistlichem Schwarzbrot” kam uns das Mittagessen gerade recht, um das gerade Gehörte erst einmal zu verdauen. Der Nachmittag stand dann unter dem Motto “Workshops”. Von sieben Workshops durften wir zwei besuchen. Inhaltlich war für alle etwas dabei: „Wie erkenne ich den Willen Gottes für mein Leben“, „Die Bibel verstehen und lehren“, „Warum ich kein Muslim bin“, „Weltmission“, „Was ist Apologetik?“, „Warum du wertvoll bist in Gottes Augen! – Frauen in Christus“ und „Auf dem Weg zum Mann – zwischen Verantwortung und Versuchung“. Für die, die noch nicht genug Action hatten, bot sich anschließend die Gelegenheit, sich sportlich zu betätigen. Das gute Wetter lud aber auch einfach zum Entspannen bei einem Spaziergang ein.

Mehr: www.josiablog.de.

 

Kommentare

  1. Theophil Isegrim meint:

    Ja, die Sünde, die Buße , das Bekennen und das Vergeben. Das geht mir die letzten Wochen intensiv durch den Kopf. Ich habe auch mal auf die Predigten geachtet, wie oft das Thema zur Sprache kommt. Eigentlich gar nicht. Eigentlich ist es nur ein Thema, wenn sich jemand bekehren will. Aber was ist mit den täglichen Sünden als Christ, die uns bewußt werden? Gehen wir damit zu Jesus? Meines Erachtens tun das nur sehr wenige. Und wir wissen dabei nicht, was uns entgeht. Anstatt Sünde zu verdrängen, sie umzudefinieren, daß sie keine mehr sei etc. können wir uns doch mit ihr auseinandersetzen und sie uns durch Jesu Blut vergeben lassen, so daß wir frei werden. Was für ein Angebot, aber wer nutzt es?

    Stattdessen kommt dann so etwas wie die „Orientierungshilfe“, die noch zur Sünde ermutigt und verführt. Wenn es nicht so eine ernste Angelegenheit wäre, würde ich mich totlachen, wie man doch so blind werden kann. Und nun kommt mit der Toleranzforderung der nächste Meilenstein, der in die Irre führen will. Dann wird bald niemand sich mehr trauen die Wahrheit zu reden, weil es sich so intolerant anhört.

    Da bleibt nur die Hoffnung auf Gott, daß es sich mal wieder zum Guten wendet.

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