Calvin: Vom Nutzen fester Lehre

Ein schönes analytisches und nuthetisches Zitat für Pastoren und sonstige Christen mit Lehrverantwortung.

Es kann auch nicht anders sein, als dass in eine Seele, die fester Lehre entbehrt, von allen Seiten nichtige Anflüge von Irrtümern eindringen.

Kommentare

  1. Ralf E meint:

    „Wer nach allen Seiten hin offen ist, der kann nicht ganz dicht sein“ (Unbekannt)

    „Wer den Glauben zur Türe rausschmeißt, dem steigt der Aberglaube zum Fenster rein“ (Ich glaube von Pfr. Kemner)

  2. Roderich meint:

    Feste Lehre ist sine qua non. Sie besteht aber nicht im einmaligen Verstehen des korrekten Konzeptes, sondern ist auch eine lebendige Sache – man muss sie auch durch Bibelstudium selber erwerben und ständig durch Bibelstudium auffrischen. Gott muss sie auch durch die Bibel neu zu uns selber sagen, wodurch aber nicht die Solidität der Lehre angegriffen wird. (Es wäre aber auch theoretisch denkbar, dass man solide feste Lehre „weiss“, ohne jedoch lebendig zu sein im Glauben).
    Gehorsam und lebendiger Glaube muss dann noch dazukommen. (Leben im Heiligen Geist). Ein Tag nach Pfingsten sei diese Bemerkung erlaubt 🙂

  3. Jutta meint:

    Ja, ich kann dem nur zustimmen. Ich hätte mir sehr gewünscht, dass mich jemand klar unterrichtet hätte. So habe ich mich selbst durchgewurstelt, und bis jetzt keinen Anschluss an eine Gemeinde gefunden. Russlandsdeutsche und „bibeltreue“ Gemeinden haben sich für mich als nicht passend – also auch ich passe nicht hinein – gezeigt. Ich bin dort nicht zurecht gekommen.
    Ich frage mich auch, vor allem, wenn man in einem Alter ist, das weit über dem einer Jugendgruppe oder dem der jungen Erwachsenen liegt, nicht eine Art Patenschaft am Anfang gut sein könnte .. so für eine gewisse Zeit.
    ??
    Naja.

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