Ablehnung erwünscht

Starke Aussage von Christian Geyer in seinem Artikel „Irrungen der Respektkultur: Ablehnung erwünscht“ (FAZ vom 22.02.2017. Nr. 45, S. N3): Eine Kirche, die ihre Überzeugungen nicht länger in Abgrenzung zu und in Ablehnung von gegenteiligen Überzeugungen … [Weiterlesen...]

Auf die Stimmen der Väter hören

D.A. Carson hat kürzlich darauf hingewiesen, dass es subtile Wege gibt, die Autorität der Schrift in unserem Leben an den Nagel zu hängen. Er beschreibt dabei anschaulich, was passieren kann, wenn wir nur Gegenwartsliteratur studieren. Kurz: Vor flacher … [Weiterlesen...]

Misstraut der Gnade Gottes nicht

Auf Lebensquellen.de habe ich wieder einmal ein sehr schönes Zitat gefunden. Diesmal eine Paränese von Augustinus: Ich habe eine große Sünde gesündigt und bin mir vieler Vergehen bewußt; aber ich verzweifle nicht, weil, wo die Vergehungen übergeflossen, auch … [Weiterlesen...]

„Du hast das Blei hinweggenommen“

Ein Gebet von Anselm von Canterbury, gefunden auf der wunderbaren Internetseite Lebensquellen: O meine Seele, auf finsterem, schlüpfrigem Wege glittest du immerdar zur Wüste der Hölle hinab. Ein Bleigewicht hing an deinem Halse, eine unerträgliche Last … [Weiterlesen...]

„Der Mensch will nicht, dass er Sünder sei“

Gerhard Ebeling schreibt in Anlehnung an Luther über den christlichen Sündenbegriff (Dogmatik des christlichen Glaubens, Bd. 1, 1979, S. 365): „Wie man die Sünde als ein Nichtwollen, daß Gott Gott sei, charakterisieren kann, so will auch der Sünder nicht, daß … [Weiterlesen...]

Gemeinde des 21. Jahrhunderts

David Jackman hat eimal in einem Vortrag gesagt: Wenn wir sehen wollen, wie das Evangelium in Kraft verkündigt wird und wie der Herr Jesus in unserem Land verherrlicht, angebetet und verehrt wird, dann wird die Gemeinde des 21. Jahrhunderts eine Gemeinde sein, … [Weiterlesen...]

John Stott: Die Toleranz des Bösen

John Stott: „Die Toleranz [des Bösen] ist keine geistliche Gabe; es ist das entscheidende Kennzeichen des Postmodernismus, und es ist traurig, dass sie die Substanz des Christentums durchdrungen hat.“ … [Weiterlesen...]

„Es gibt keinen christlichen Geist mehr“

John Stott schreibt (Es kommt auch auf den Verstand an, Hänssler, 1975, S 23–24): Obwohl der menschliche Verstand verdunkelt und die menschlichen Augen blind sind, obwohl der Nichtwiedergeborene von sich aus die Dinge des Geistes nicht empfangen und verstehen … [Weiterlesen...]

Arnold E. Loen

Herman Dooyeweerd und Arnold E. Loen sind zwei niederländische Philosophen, die im letzten Jahrhundert versucht haben, eine genuin christliche Philosophie zu entwickeln. Beide Denker sind in Deutschland wenig bekannt. Während Dooyeweerd immerhin in den … [Weiterlesen...]

Die „evangelische Verzweiflung“

Hans Joachim Iwand (Glaubensgerechtigkeit, München: Kaiser, 1980, S. 83–84): Luthers Gegner haben immer wieder geltend gemacht, diese Lehre vom Gesetz und der Sünde, die keinen Rest unverdorbener Natur dem Menschen mehr zubilligt, zerstöre den Grundansatz … [Weiterlesen...]

Der Heilige Geist als Polemiker

Stephan Holthaus klagte kürzlich über die Streitvermeidungsstrategien unter den Christen: „Die Streitvermeidung hat auch unsere Kirchen erreicht. In Wirklichkeit auch die Evangelikalen. Bei ihnen wird viel weniger gestritten als früher. Problemen geht man … [Weiterlesen...]

Ziel des Evangeliums

Calvin schreibt zu 1. Korinther 1,9: „Denn Gott ist treu, durch den ihr berufen seid zur Gemeinschaft seines Sohnes Jesus Christus, unseres Herrn“: Das ist das Ziel des Evangeliums, dass Christus unser werde und wir zu Gliedern seines Leibes. Wenn der Vater … [Weiterlesen...]

Kein Glaube ohne heilsame Lehre

In seinem Buch Kein Platz für die Wahrheit (engl. No Place for Truth: Or Whatever Happened to Evangelical Theology?, William B. Eerdmans Publishing Company, 1993) schreibt David F. Wells  (S. 102–103): Deswegen gossen die Apostel den christlichen Glauben … [Weiterlesen...]

Was uns an Hieronymus Bosch fasziniert

In dem Artikel: Andreas Püttmann: „Was uns an Hieronymus Bosch fasziniert“ (FAZ vom 13.08.2016, Nr. 188, S. 1) habe ich den sehr schönen Satz gefunden: Unser Empfinden von Modernität entsteht nicht zuletzt durch Unkenntnis des Alten. Hier der Artikel … [Weiterlesen...]

Scham ist Vergangenheit

Joshua Cohen (FAZ vom 30.07.2016, Nr. 176, S. 16): Manchmal glaube ich, dass Scham eine Empfindung des zwanzigsten Jahrhunderts war, ein Konzept, das heute schon historisch wirkt. … [Weiterlesen...]

„Wenn du Christus ansiehst“

Martin Luther in seinem Kommentar zu Galater 3,13: Wenn du diese Person Christus ansiehst, siehst du Sünde, Tod, Zorn Gottes, Hölle, Teufel und alle übel besiegt und zu Tode gebracht. Sofern also Christus durch seine Gnade in den Herzen der Gläubigen regiert, … [Weiterlesen...]

„O die Armen, die kein Heilmittel haben“

Zacharias Ursinus (1534–1583) war ein Theologe von ungeheurem Rang. Er lehrte 15 Jahre lang in Heidelberg und übernahm 1562 an der dortigen Universität Olevians Lehrstuhl für Dogmatik. Besonders bekannt wurde er freilich, weil er den Heidelberger Katechismus … [Weiterlesen...]

„Seht, da ist der Mensch!“ dekonstruiert

Mit „ecce homo“ benennt nach dem Johannesevangelium der römische Statthalter Pontius Pilatus den gefolterten und mit einer Dornenkrone gekrönten Jesus, weil er keinen Grund für dessen Verurteilung sieht (vgl. Joh 19,5, wo „ecce homo“ in Luther 1984 mit „Sehet, … [Weiterlesen...]

Boualem Sansal warnt Europa vor islamischer Diktatur

In seinem Roman 2084. Das Ende der Welt zeichnet der Algerier Boualem Sansal ein sehr düsteres Szenario für Europa. Nach dem Vorbild von Orwells 1984 beschreibt er eine Glaubensdiktatur durch den radikalen Islam, der die Menschen im Westen nichts mehr … [Weiterlesen...]

Die am Kreuz geborene Liebe

Wir kennen sie, unsere lieben christlichen Autoren, die uns in ihren vielen Büchern erzählen, wie schön und wertvoll wir alle sind. Du bist ein so wunderbarer Mensch, dass Gott sich aufgemacht hat, dich zu suchen! Weißt du nicht, wie schön du bist? Was für … [Weiterlesen...]