Christentum nicht mehr »Religion des weißen Mannes«

Die größte Veränderung in der 2000-jährigen Geschichte der Christenheit hat sich in den vergangenen hundert Jahren ereignet. Ihr Schwerpunkt hat sich in dieser Zeit vom Norden der Erdhalbkugel in den Süden verlagert. Heute befinden sich fast drei Viertel aller Christen in Afrika, Lateinamerika und Asien. Das berichtete der australische Religionsstatistiker Peter Crossing jetzt bei einer Veranstaltung in Indonesien am Freitag. 1910 lebten ungefähr 66 Prozent aller Christen in Europa; ein Jahrhundert später sind es noch 26 Prozent.

Radio Vatikan berichtet (mit Berufung auf idea): www.oecumene.radiovaticana.org.

Kommentare

  1. Schandor meint:

    Wäre folgender Gedankengang sehr abwegig, ich meine nur so in den Raum geworfen:

    Vor 2000 Jahren: „Komm herüber nach Mazedonien (Europa) und hilf uns!“

    Heute: „Komm nach Asien, Afrika, Südamerika, und hilf uns!“

    ?

  2. Jürgen meint:

    @Shandor

    Nein, überhaupt nicht abwegig. Nur: die Lateinamerikaner, Asiaten und Afrikanern sollten kommen, denn wir brauchen Hilfe…

    Gruß, Jürgen

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