Christenverfolgung ist in Nordkorea am schlimmsten

DIE WELT online hat einen Beitrag über die Christenverfolgung platziert:

Open Doors schätzt, dass weltweit rund 100 Millionen Christen aufgrund ihres Glaubens verfolgt werden. Christen seien damit die größte Gruppe aller aus religiösen Gründen Verfolgten. Der jährlich veröffentlichte Weltverfolgungsindex erscheint seit 1993. Jedes Jahr bewertet eine internationale Arbeitsgruppe von Open Doors die Situation für Christen in Ländern mit eingeschränkter Religionsfreiheit. Kriterien sind veröffentlichte Berichte zu Übergriffen auf Christen, Informationen durch eigene Befragung vor Ort und Einschätzungen von Experten.

Der Islam ist in acht der ersten zehn Länder des Index die Religion der Mehrheitsbevölkerung. Rund 100 Millionen Christen werden weltweit aufgrund ihres Glaubens verfolgt, schätzt Open Doors. Jedes Jahr bewertet das Werk die Religionsfreiheit für Christen in 50 Ländern anhand eigener Befragungen vor Ort, von Berichten über Übergriffe und Experteneinschätzungen.

»Gerade als Christen in der freien Welt haben wir eine besondere Verantwortung für unsere verfolgten Glaubensgeschwister«, sagt Markus Rode, Leiter von Open Doors Deutschland. Es sei nicht hinnehmbar, dass Christen für 25 Jahre und länger in Todeszellen sitzen, in Arbeitslagern gefoltert werden oder auf der Flucht sind, weil sie sich für den Glauben an Christus entschieden haben. Der erste Hilferuf Verfolgter mit der Bitte um Gebet gehe daher an die Christen und Kirchengemeinden in Freiheit.

Hier: www.welt.de.

Kommentare

  1. Es freut mich riesig dass die Welt über dieses akute und vor allem aktuelle Thema schreibt. Auch die obilgatorische Kritik an „evangelikalen“ Organisationen (in diesem Fall Open Doors) bleibt aus. Stattdessen werden Statistik und Zitate des Geschäftsführers als zuverlässige Quelle angeführt. Der Artikel der Welt hat mich positiv überrascht! Danke für den Verweis!

  2. Die mehrheitliche Reaktion der Leser im Kommentarbereich ist dann aber wieder ernüchternd. Völlig zusammenhangslos wird „Religion“ in Parolen als Grundübel dargestellt – und das angesichts des Massenmordes an Christen durch den institutionalisierten Atheismus. Christen als Opfer passt einfach nichts ins Weltbild.

  3. Ich habe mir gerade bei solchen Artikeln abgewöhnt die Kommentare zu lesen. Man kann nicht erwarten dass Sie wirklich gläubige Christen verstehen! Doch die Blindheit gegenüber dem christlichen Wohlwollen und der schleichenden Islamisierung ist mehr als erschreckend.

  4. Schandor meint:

    @Peter
    Da Du das vermutlich nicht liest, könnte ich mir meinen Kommentar auch sparen. Aber ich hätte gerne gewusst, was Du meinst, denn Du könntest Recht haben, wenn das „Sie“ sich an die Christen im Westen und im allgemeinen richtet. Oder hätte ich das falsch verstanden?
    lg
    Schandor

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