Das Bewerbungsgespräch

Die BBC hat einen interessanten Sketch mit Tracey Ullman produziert. Eine Bewerberin ist eigentlich die optimale Besetzung für eine freie Stelle. Wäre da nicht eine Sache, die die Attraktivität extrem schmälert.

Kommentare

  1. Schandor meint:

    In größeren Firmen sind die Entscheidungsträger oft Mitglieder in, äh, wie soll ich sagen, na sagen wir mal „Clubs“. Und in diesen, äh, „Clubs“ betrachtet man das Christentum „voltairisch“, wenn ich so sagen darf. Religionsfreiheit versteht man da als frei von Religion, nicht in dem sonst bekannten Sinn.
    Übrigens ist das Christentum, wenn es denn „an der Macht“ ist, die einzige „Religion“, die Religionsfreiheit gewährt. Die anderen Religionen, die im Gegensatz zum Christentum wirklich Religionen sind, werden nach Ausmerzung streben, wie man ja überall auf der Welt sehen kann.
    Das Dumme ist nur: Viele Menschen wollen mit dem Christentum nichts zu tun haben, weil bei ihnen sofort die Assoziationen „Kreuzzüge-Kriege-Folter-Inquisition-Kirche-katholisch-Kindesmissbrauch-Geldgier-evangelisch-schnarchlangweilig-scheinheilig-bigott“ ausgelöst wird. Sicher nicht zu unrecht. Wie sagt man einem Gesprächspartner aber in den wenigen Zehntelsekunden, die möglich sind, dass das Christentum mit all dem gar nichts zu tun hat?
    Und in diesen Clubs versteht „es“ sich von selbst, dass man „solche Leute“ nicht an Bord haben will. Das sind nämlich „solche Leute“, die mit den Assoziationen in gewissem Sinn näher zu tun haben. Wie genau, will man nicht mehr wissen.
    Und deshalb hat man antikonstantinisch „schlechte Karten“, wenn man in eine Führungsposition will.

  2. Johannes Strehle meint:

    Zu Schandor
    Ein großes Problem.
    Paulus schreibt an die Christen in Rom über die Juden:
    Der Name Gottes wird euretwegen unter den Völkern gelästert (blasphemeo), wie geschrieben ist.
    Er schreibt an anderer Stelle sinngemäß, dass die Geschichte Israels in der Bibel steht, damit sie den Christen als Lehre (im Sinn von Denkzettel) dient. Vergeblich.
    Wir können als Christen nur glaubwürdig sein, wenn wir uns von den Kirchen und ihrer Geschichte und zum Beispiel auch von der Evangelischen Allianz abgrenzen.
    Ich konnte den Abbruch eines Gespräches schon oft durch die Aussage verhindern: Ich bin Christ. Deshalb bin ich aus der Kirche ausgetreten.

  3. Schandor meint:

    @JS

    Daher sehe ich große Chancen in den Freikirchen.
    Mögen sie sich spätestens am 31. Oktober besinnen.
    Und zurückkehren zu den Lehren der Reformation.
    Was dann geschehen kann, weiß wohl nur Gott.

  4. Johannes Strehle meint:

    @ Schandor
    „Mögen sie sich spätestens am 31. Oktober besinnen.“
    2017?

  5. @Schandor
    Welche Chancen siehst Du in DEN Freikirchen? Was läuft in den Freikirchen anders als in den Großkirchen, wenn ja in welchen?
    Die Neuapostolischen gehören ja anscheinend als Mitglieder in einigen örtlichen ACKs auch dazu. Meinst Du FEG, EFK. Methodisten, Pfingstler, Wort des Glaubens Gemeinden, Mennoniten, Brüdergemeinden oder Freikirchen ohne EAD und ACK Anschluß? Wahrscheinlich sehen sich Wort und Geist Gemeinden selbst auch als Freikirchen.
    Nach meiner Erfahrung gibt es in DEN Freikirchen sehr oft Irrlehren, aber
    auch viele gute Ansätze wie auch z.B. in vielen evangelischen Kirchengemeinden. Von daher warne ich vor Pauschalisierungen
    Zu Deinem Satz bezogen auf den 31.Oktober gebe ich Dir Recht. Ich denke, dass 2017 aus geistlicher Sicht ein spannendes Jahr werden wird.

  6. Asaph meint:

    In vielen russlanddeutschen Gemeinden schlummert ein großes Potenzial. Viele dieser Gemeinden sind unfassbar gesetzlich und lehrmäßig leider nicht sehr gut aufgestellt (was die Qualität der Lehre angeht; man begnügt sich mit einigen wenigen Sätzen zur Ethik). Aber gerade unter den Jugendlichen aus diesen Gemeinden findet momentan eine heimliche und kaum beachtete Reformation statt. Viele sind fasziniert und aangetan von den Lehren der Gnade: Veranstaltungen wie die E21 Konferenzen werden von diesen Personen geradezu aufgesogen. Jetzt wäre es wichtig, diese Strömungen zu kanalisieren und in die richtigen Bahnen zu lenken. Ich glaube schon, dass sich dahinter wirklich enormes Potenzial befindet, was für unser Land und den Glauben in Deutschland noch wichtig werden kann.
    Die Frage ist nur, wie man diese Leute einfängt, betreut und vor allem, wer diese Verantwortung übernehmen will.

  7. Schandor meint:

    Ja, ich habe das zu pauschal gesagt.

    Und ja, ich meinte 2017. 500 Jahre Reformation.
    Die Gegenreformation steht kurz vor ihrem Abschluss.
    Die Initiatoren dürften an dieser Stelle schmunzeln — wahrscheinlich ist’s längst soweit. Genau weiß ich das nicht.

  8. @Asaph:
    Ich teile die Einschätzung der Situation im Großen und Ganzen – empfinde die Äußerungen allerdings als etwas „überheblich“. Ja, russlanddeutsche Gemeinden haben ihre Eigensarten – sind deutsche/“hiesige“ Gemeinden frei davon? Könnte es sein, dass man auch von konservativ-russlanddeutschen Gemeinden etwas lernen kann – mitunter sogar unter den genannten ethischen Gesichtspunkten?
    Russlanddeutsche Gemeinden sind m.E. nicht einfach nur die Hilfsbedürftigen, die an die Hand genommen werden müssen – sie bringen etwas in die deutsche Gemeindelandschaft hinein, das teilweise in Vergessenheit gerät – praktische, sichtbare Heiligung. Orthopraxie. Dass es da überzogene Tendenzen gibt will ich nciht kleinreden…
    Ich sehe ebenfalls großes Potenzial, vor allem, weil man kaum Bibelkritik findet.
    Viele Grüße und Segen

  9. @R:
    Ich verstehe, was du meinst, teile deine Meinung aber nicht. Natürlich wird die Bibel hochgehalten und Bibelkritik im liberalen Sinne findet nicht statt. Aber wie Thomas Schirrmacher an anderer Stelle nachgewiesen hat, gibt es auch Bibelkritik von der „pharisäischen“ Seite – man fügt nämlich zu den Geboten der Bibel etwas hinzu. Natürlich würde man das nie so nennen – „es ist doch alles aus dem Wort Gottes entnommen“ (Achtung, Ironie) – aber man ist mit diesem Bibelverständnis nicht allzuweit von der Auslegungspraxis der katholischen Kirche entfernt. Denn letztendlich wird diie menschliche Auslegung (Tradition, etc.) in der Praxis in den meisten Fällen über die Aussagen der Schrift gestellt. Man hebelt so das Sola Scriptura und vor allem die Allgenügsamkeit der Schrift aus. Ich unterstelle hier keinem, dass diese Dinge bewusst geschehen; nichtsdestotrotz ist es meines Erachtens keine Kleinigkeit mehr. Dass wir trotzdem noch viel von diesen Gemeinden lernen können – unbestritten!
    Gruß,

  10. @R:
    Und natürlich sehe ich es auch so, dass in diesen Gemeinden viel Potenzial steckt. Das wollte ich mit meinem ersten Kommentar ja auch deutlich machen. Und ich sehe auch die Chance, dass gerade aus diesen Kreisen eine Erweckung kommen für unser Land kommen kann. Wenn man nämlich die Chance nutzt, und diese Kreise weiter fördert und ermutigt, sich ausführlich mit den Lehren der Gnade zu beschäftigen, nicht einfach weiter ihr eigenes Süppchen zu kochen und aktiv in Initiativen wie z. B. Evangelium21 mitzuarbeiten.

  11. Stephan meint:

    @Asaph:
    Du hast da zwei Sätze gebracht, die mich befremden:
    „Jetzt wäre es wichtig, diese Strömungen zu kanalisieren und in die richtigen Bahnen zu lenken.“
    „Die Frage ist nur, wie man diese Leute einfängt, …“
    Das hört sich so an wie: ich weiß besser, was die richtigen Bahnen sind. Ich weiß am besten, wo und wie diese Leute zu gebrauchen wären. Und lehrmäßig bin ich auch besser aufgestellt. Und wenn man die nicht einfängt, kommen die mir in die Quere und machen mein schönes Werk kaputt.
    Ich bin mal provokant: Kann es nicht sein, dass wir diesen Leuten besser folgen sollten anstatt sie in unserem Sinne zu formen? Wer sagt mir, dass ich Gottes Willen besser erfülle als sie? Dass meine Auslegung der Bibel richtiger ist als ihre?
    Oder noch deutlicher: mir ist eine Frau, die die Bibel hinsichtlich der Bedeckung ihres Hauptes wörtlich befolgt (nennen wir das mal gesetzlich, ich wäre an der Stelle allerdings aus Kontextgründen freier), lieber als eine, die eine Leitungsfunktion entgegen biblischer Lehre anstrebt oder gar wahrnimmt. Die eine macht mit der Bedeckung deutlich, dass sie Gottes Schöpfungsordnung anerkennt, und die andere eben nichts davon hält. Und daher wäre mir eine „gesetzliche“ Gemeinde lieber als das, was ich hier sonst im Umfeld hätte.
    Unsere evangelischen und freikirchlichen Gemeinden vollführen den liberalen Tanz, alle Lehren sind gleich gültig = lehrmäßig gleichgültig, und sind damit abgewirtschaftet. Und die Gegenreformation hat auch weitgehend funktioniert.
    Eine Bevormundung derer, die da nicht mitmachen, halte ich nicht für angebracht, sondern eher ein Nachdenken darüber, warum diese Gemeinden (und zumeist auch die Familien dort) noch funktionieren und eine begeisterte Jugend hervorbringen, und was man davon lernen kann. Das ist aber ein unschöner Prozess, weil man sich mal selbstkritisch selbst überprüfen müßte: wie steht es um Verbindlichkeit in der Lehre, Dogmatik, unverrückbare Glaubenspositionen, …, und wie gehen wir in unserer Gemeinde damit um?
    Oder unter einem anderen Licht beleuchtet: Gemeinden, die gesellschaftsrelevant sein wollen, haben ihre Daseinsberechtigung verloren, weil sie damit lehrmäßig nicht mehr ehrlich sind und sein können, sie sind nicht mehr Salz und Licht (bzw. fades Salz, das auf den Wegen zerstreut und zertreten wird).
    Es wäre wahrscheinlich besser, dies russlanddeutschen Gemeinden würden uns einfangen und in die richtigen Bahnen lenken und kanalisieren …

  12. Man kann auf beiden Seiten vom Pferd fallen: Entweder man kann liberal werden oder gesetzlich. Was ich an russlanddeutschen Christen sehr respektiere ist, dass sie versuchen sich nicht dieser Welt gleich zu stellen, in der Regel sich sehr an der Schrift orientieren und durch ihre Organisationsstruktur oft versuchen die geistliche Unabhängigkeit zu bewahren ( was innerhalb von EAD und ACK immer schwieriger wird). Dass es dort auch Schwächen und Fehler gibt ist klar, aber nach meiner Beobachtung ist auch die EBTC, die anscheinend eine der Hauptausbildungsstätten ist auf einem guten Weg. Ich glaube nicht, dass man da viel einfangen muß. Da gibt es auf liberaler Seite und im emergenten Bereich mehr zu tun….

  13. @Stephan:
    Ich glaube, du hast mich missverstanden. Mir ging es vielmehr darum aufzuzeigen, dass v. a. junge (aber auch ältere) Leute aus russlanddeutschen Gemeinden durch lehrmäßige Unterversorgung in den letzten Jahren durstend nach gesunden Quellen und Auslegungspredigten sind (um „meine“ Lehre, Lehrgebäude, Vorstellungen oder was auch immer ging es mir in keiner Weise). Das sollte man auffangen und Ressourcen bereitstellen. Das kann passieren durch E21, EBTC, etc..
    Die Dichotomie zwischen Liberalität und Gesetzlichkeit würde ich nie zugunsten der Gesetzlichkeit auflösen und ich weiß, wovon ich spreche, habe beides erfahren. Wie Matze schon sagt: Man kann von beiden Seiten vom Pferd fallen, aber beide Seiten sind gefährlich. Außerdem wollte ich ja gerade dazu motivieren, die Kräfte aus russlanddeutschen Gemeinden im Kampf für ein schriftgemäßes Christentum in D (auch gegen den Liberalismus!) mit zu berücksichtigen.
    @Matze: Das EBTC ist sicher eine gute Bibelschule. Aber ich befürchte fast, dass es nur einzelne Gemeinden sind, die ihre Leute dahin schicken.

  14. Johannes Strehle meint:

    Wie jämmerlich es um die Evangelikalen bestellt ist,
    ist daran abzulesen,
    dass die von idea gestartete Petition
    bisher nur 7271 Unterstützer gefunden hat.
    „Petitionsschreiben
    an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages
    Aufruf an die Bundestagsabgeordneten!
    Sehr geehrte Abgeordnete des Deutschen Bundestages,
    in Deutschland werden jährlich
    über 100.000 Kinder im Mutterleib getötet
    – obwohl eine Abtreibung rechtswidrig ist
    und gemäß dem Bundesverfassungsgericht
    „für die ganze Dauer der Schwangerschaft
    grundsätzlich als Unrecht angesehen werden“ muss.
    Deswegen fordern wir – die Unterzeichner dieser Petition – Sie dazu auf,
    dafür zu sorgen, dass gemäß dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts
    das Leben ungeborener Kinder wieder umfassend geschützt wird.
    Chefärzte müssen das Recht haben zu bestimmen,
    dass in ihrer gynäkologischen Abteilung keine Abtreibungen vorgenommen werden.
    Wir machen von unserem Petitionsrecht aus Art. 17 GG Gebrauch und bitten Sie,
    wirksame Maßnahmen zu ergreifen,
    damit die weiterhin hohen Abtreibungszahlen
    drastisch und dauerhaft sinken.“
    http://www.aufruf-lebensrecht.de

  15. Christ meint:

    @Johannes Strehle

    na ja, ich kann ja nun nicht dreimal unterschreiben. Um deutlich mehr Unterzeichner zu finden, müsste eben in Gemeinden geworben werden und nicht nur auf Online-Wegen.

    Und vielleicht (geht mir ähnlich) ist man mittlerweile auch der Flut von Online-Petitionen müde geworden. Für alles und nichts kann man sich ja eintragen – und zu welchem Nutzen? Ehrlich gesagt habe ich wenig Hoffnung, dass in politischer Landschaft da noch viel zu bewegen ist – auch im Hinblick auf die öffentliche „Meinung“. Wichtiger wäre wohl das Hilfsangebot an Betroffene, die man kennt und das Feststehen von Gemeinden in dieser Frage.

  16. Christ meint:

    @Asaph
    Korinth vs. Galatien?
    Wie gut ist es, von Paulus zu lernen, wie er mit beiden umging.

  17. @ Christ und Johannes Strehle
    Warum unterschreiben so wenige bei Umfragen wir idea(oder bei Bibel und Bekenntnis) und warum haben es die Gemeinden nicht auf dem Schirm? Weil wir in den vergangenen Jahrzehnten viele Themen wie Abtreibung, Ehe und Familie, Kindererziehung, Umgang mit Homosexualität, Umgang mit den Medien sehr oft aus dem Gemeindealltag ausgeblendet haben. Es gibt zu diesen Themen oft gute Seminare, aber es wird in der Regel nicht sonntagmorgens darüber gepredigt wenn die ganze Gemeinde zusammen kommt.
    Aus diesem Grund wundere ich mich darüber nicht. Es regt sich ja auch zum Beispiel fast niemand darüber auf, dass Volker Beck (Grüne) bei dynamissio spricht, aber erst vor kurzem eine Anfrage wegen Heilbarkeit von Homosexualität im Bundestag gestartet hat (siehe idea). Ich glaube wir müssen uns einfach damit abfinden, dass die Herde, die einen klaren Weg geht, kleiner wird. Das heisst nicht, dass wir nicht alle Chancen nutzen sollten, um unsere Stimme zu erheben und im Vertrauen auf Jesus Menschen mit der biblischen Botschaft zu konfrontieren.

  18. Johannes Strehle meint:

    @ Christ und Matze
    Was Matze schreibt, stelle ich auch fest (immer wenn sich die Gelegenheit bietet, frage ich nach): Gesellschaftlich relevante Themen werden in fast allen Gemeinden ausgeblendet.
    Zum Licht und Salz sein gehört auch, Zeichen zu setzen.
    „Um deutlich mehr Unterzeichner zu finden, müsste eben in Gemeinden geworben werden und nicht nur auf Online-Wegen.“
    Genau.
    Ungefähr 7000 Christen kamen nach langem Anlauf zuletzt auch zum Marsch des Lebens, der – soweit ich das überblicke – den Gemeinden auch von Herzen gleichgültig ist.
    Zu charismatischen Jubelmärschen und sonstigen Aufläufen kommen mehr.
    Es wäre viel erreicht, wenn der juristische Status quo noch eine Weile erhalten bliebe, das heißt, wenn sich nichts bewegen würde. Für die Abgeordneten, die sich dafür einsetzen und denen ständig der Sturm des Zeitgeistes ins Gesicht bläst, ist es entmutigend, dass die Christen sich so vornehm zurückhalten. Die Gegenseite ist aktiv.
    Ärzte, die Mütter nachdenklich machen und sie bei der Entscheidung für ein Kind unterstützen und ihnen Hilfsangebote vermitteln, können Tötungen verhindern.
    Öffentlich Farbe zu bekennen, ist für die Zukunft genauso wichtig, wie Standhaftigkeit und Hilfsangebote. Das öffentliche Engagement von idea ist vorbildlich und sehr wichtig. Idea hat beispielsweise den NDR zur Rede gestellt. Es ist wichtig, dass sich viele Christen und Gemeinden zu diesem Engagement bekennen und es unterstützen.
    Für Francis Schaeffer war das öffentliche Engagement gegen Abtreibung eines der wichtigsten Themen.

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