David Bowden – „I Am“

Kommentare

  1. Simply beautiful, Ron. It was a pleasure to watch the video. 🙂

    Da ist eine Sache im Video, die mir aufgefallen ist [Beginn kurz vor der 5. Minute].
    David Bowden appelliert hier im Namen Gottes an seine Zuschauer bzw. Zuhörer, sich von verschiedenen Dingen zurückzuziehen [„So I beg you now to withdraw from…“], z.B. von Sünde, Ego, Stolz, Selbstgerechtigkeit, von Hoffnungen und Träumen etc. pp.
    Natürlich hat er recht mit der Begründung, dass der ICH BIN jegliches Vakuum in uns Menschen ausfüllen kann und will, und dass für die soeben genannte „Lasterliste“ in uns dann kein Platz mehr ist.

    Mir ist es dennoch wichtig, auf die Gefahr hinzuweisen, diese Vorschläge als „gesetzliche“ To-Do-Liste zu verstehen, indem man anfängt OHNE Gottes Kraft gewaltsam ändern zu wollen, was man nur mit Hilfe der Kraft des Heiligen Geistes ändern kann.
    Kein Mensch kann sich seine Hoffnungen und Träume aus dem Herzen herausschneiden oder sich selber vom Stolz befreien. Unser Ego mit seinen sündhaften Neigungen und Gewohnheiten klebt in aller Regel an uns wie ein ausgekauter Kaugummi an der Schuhsohle, bis der ICH BIN sich tatsächlich offenbart, so dass wir vor lauter Begeisterung über einen so wunderbaren und liebevollen Gott alles andere – d.h. die Lasterliste – vergessen können.

    Ach ja, noch etwas. Da David auch an „Ich bin die Tür“ [„I am the gate“] erinnert hat, musste ich unwillkürlich an die Diskussion über die „Eröffnung des EKD-Studienzentrums für Genderfragen“ denken.
    Tja… die einzige Tür zur Kirche, zum Schafstall sozusagen, ist Jesus Christus selber. Aus diesem Grunde stellt sich mir doch die Frage: „Wer von uns Menschen wäre wohl in der Lage eine Tür zu blockieren, die ER selber aufgemacht hat?“
    [Letzteres sollte aber nur ein Vorschlag zur Exkulpation sein, falls mal wieder „jemand“ des widerrechtlichen Türversperrens beschuldigt werden sollte…]

    Just adding my two cents. 😉

  2. @Susanne: Das ist schon so. Wir können den Willen Gottes nicht aus eigener Kraft tun und vor allem Gott nicht aus uns selbst heraus lieben. Trotzdem brauchen wir auch das Gesetz, dass uns in die Arme Gottes treibt und die Kraft empfangen lässt. Deshalb gibt es ja auch Texte wie Jak 4,8.

    Liebe Grüße, Ron

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