Der Privatjet als Gebetsplattform

Können Wohlstandsprediger wie Ken Copeland oder Jesse Duplantis, die ja sehr beschäftigt sind, ihr Gebetsleben lebendig halten? Sie können, ganz einfach: Gott schenkt ihnen ein Flugzeug!

Wenn es nicht so traurig wäre, könnte ich darüber lachen. Tatsächlich zeigt es, dass diese Leute in einem Paralleluniversum leben.

Kommentare

  1. Roderich meint:

    Da hilft auch der nette Southern Accent nichts 🙂
    (Copeland: Texas, Duplantis: New Orleans)

    Irgendwie scheinen die aber schon eine Art schlechtes Gewissen zu haben.

    Das Problem ist, dass die Jets aus dem Geld von Spenden von Leuten stammen, die ihr Geld z.B. mit großen Opfern für Gottes Sache spenden wollen.

    Ich denke, dass ein (materiell) sehr erfolgreicher Dienst, bei dem plötzlich Millionen gespendet werden, für manche Prediger eine große charakterliche Herausforderung darstellt. Nicht jeder kann sich der Versuchung erwehren, dann doch ein wenig davon für sich selbst abzuzweigen.

    Billy Graham hatte ein gutes System, damit umzugehen. Transparenz ist ein erster sehr hilfreicher Schritt und bewahrt vor Selbstbetrug.

  2. Tim-Christian meint:

    Ron, da solltet ihr mal über die Anschaffung eines eigenen E21-Jets nachdenken, damit John Piper und Co. nicht immer in einer „langen Röhre voller Dämonen“ hier anreisen müssen. Das würde sich sicher auch positiv auf das Niveau der Predigten auswirken, sodass die Zuhörerschaft dann bald auch in toto Mercedes oder Hummer fahren kann … 😉

  3. Naja, ich bin der festen Überzeugung, dass Gott das klären wird. Was er davon hält, sollte jedem klar sein.
    Das betrifft aber auch uns! Selbst wenn wir keinen Jet haben.
    Da werden wir alle Rechenschaft ablegen müssen.

    Was mich nur wundert, ist die Tatsache, dass denen noch gespendet wird. Entweder herrscht da Blindheit oder Dummheit.

  4. Als Comedy Sketch wäre es echt witzig 🙂

  5. Schandor meint:

    Ken „kenn“ ich schon seit über 20 Jahren. Immerhin gehört er in den Kreis jener Hocheingeweihten und Hocherhabenen, die sich um jenen einen scharen. Beim Erblicken eines Besonderen derer dieses Kreises tut es mir im Herzen weh.

    @Armin
    Weder noch. Das ist Berechnung im wahrsten Sinn des Wortes. Dahinter verbirgt sich that hideous strength …

  6. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich das für eine amerikanische Comedy-Serie halten. Mit dem Set im Hintergrund und den alten Männern, hat mich das irgendwie an eine Szene von King of Queens mit Arthur Spooner erinnert … echt traurig das Ganze…

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