Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes

Was macht die Antidiskriminierungsstelle des Bundes, wenn ihrer Pressestelle berechtigte Rückfragen gestellt werden? Sie schaltet die Kanzlei eines Medienanwalts ein!

Was macht man als Journalist, wenn man herausfindet, dass eine Behörde in dem Bemühen, die Welt nach ihrem Bilde zu formen, übers Ziel hinausgeschossen ist? Man wendet sich an die Pressestelle und lässt sich die Sachlage erläutern. Normalerweise erhält man dann eine Antwort, aus der man schlauer wird (oder auch nicht). Ich bekam erst einmal einen Brief der Kanzlei des Medienanwalts Christian Schertz.

Im Namen der Antidiskriminierungsstelle und ihrer Leiterin forderte Schertz die Rechtsabteilung des SPIEGEL darin auf, mich „zu veranlassen, die Position meiner Mandanten wahrheitsgemäß wiederzugeben und sich an die üblichen Regeln journalistischer Sorgfalt zu halten“. Man könne „die Stoßrichtung, in die Herr Fleischhauer mit seinem Artikel hier offenbar denkt, nicht nachvollziehen“, schon die „Unterstellungen in den Fragen“ entbehrten „jeglicher Grundlage“.

Hier die Geschichte: www.spiegel.de.

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