Die Bestimmung, Gottes Kinder zu sein

In seiner unnachahmlichen klaren und liebevollen Art spricht Pfarrer Wilhelm Busch (1897–1966) über das Thema „Gotteskindschaft“. Heute wird man dies und jenes anders sagen. Dennoch: Während wir heute oft zu hören bekommen, dass Gott in uns verliebt sei, predigt Busch darüber, dass wir Menschen seit dem Fall Gott unangenehm sind und nur das Kreuz Versöhnung schafft. Wilhelm Busch rühmt den Reichtum der Gnade Gottes und ermutigt seine Hörer, dankbar zu sein und die Gnade zu loben. Grundlage seiner Predigt ist Eph 1,5–8:

Denn in ihm hat er uns erwählt, ehe der Welt Grund gelegt war, dass wir heilig und untadelig vor ihm sein sollten; in seiner Liebehat er uns dazu vorherbestimmt, seine Kinder zu sein durch Jesus Christus nach dem Wohlgefallen seines Willens, zum Lob seiner herrlichen Gnade, mit der er uns begnadet hat in dem Geliebten. In ihm haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Sünden, nach dem Reichtum seiner Gnade, die er uns reichlich hat widerfahren lassen in aller Weisheit und Klugheit.

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