Die Bibel: Einige Antworten auf moderne Herausforderungen

201206221853.jpgÜber das Buch:

  • Vern Sheridan Poythress: Inerrancy and Worldview: Answering Modern Challenges to the Bible, Crossway, 2012

schreibt John Frame:

Vern Poythress has written what I consider to be definitive books on many subjects, including biblical interpretation, language, science, and sociology. In Inerrancy and Worldview, he brings his insights from these disciplines and more together to address the relation of biblical inerrancy to worldview. He shows quite convincingly that the issue of inerrancy is not just a matter of asking whether this or that biblical passage is factual. Rather, our attitude toward the claim of biblical inerrancy depends on our general view of how God is related to the cosmos and to us as individuals and societies. And that general view, in turn, depends on our relationship to Jesus Christ. The book gets deeper into the question of inerrancy than any other book I know.

Das komplette Buch ist derzeit als PDF-Datei gratis hier zu haben: 2012BInerrancyAndWorldview.pdf.

VD: AW

Kommentare

  1. Diese Art von Büchern würde ich gern (vermehrt) auf Deutsch haben.
    Wie kommt’s das ein neues Buch gänzlich kostenlos im Netz zu lesen ist?

  2. Schandor meint:

    @Theo

    Das dürfte schwierig werden.

    1) Die Zielgruppe ist wahrscheinlich zu klein
    2) Die amerikanischen Verlage wittern sofort das „große Geld“, wenn man die Übersetzungsrechte erwerben will. Dann muss der deutsche Verlag draufzahlen. Das zahlt sich nicht aus.

    Leider

  3. @Schandor

    Man müsste Spendenprojekte für ausgewählte Bücher initiieren. Ich wäre mit dabei.

    Gab es nicht mal oder gibt es noch immer den so genannten „Sola Scriptura e.V.“ zur Förderung bibeltreuer Literatur?

  4. Schandor meint:

    @Theo

    Ja, ich hätte da auch ein paar Bücher, die ich gerne auf deutsch sähe … Was ginge, ist Book on Demand. Spontan fällt mir dazu sonst auch nix ein, leider!

  5. Roderich meint:

    @Theo, sehr gute Idee. Schon recht geringe Geldspenden koenne sicher manches bewegen. Man kann aber auch seine Zeit spenden. (Korrekturlesen, setzen, etc).

    Ich glaube Sola Scriptura gibt es noch – nur muss Dein Buch dann auch als ‚passend‘ ausgewaehlt werden um die Spenden zu erhalten.
    Ansonsten: gruende doch einen eigenen Verein, mache eine Internetseite auf, wo Du ueber die Projekte informierst, und dann aufrufst zu spenden. Besser duerfte es aber ueber persoenliche Spendenaufrufe gehen.

  6. Wir brauchen einfach mehr bibeltreue, deutschsprachige Gelehrte … 🙂

    @ Theo von Theoblog: Danke für den Hinweis, PDF habe ich mit Freuden heruntergeladen! LG René

  7. Äh, ich meine natürlich Ron …

  8. Schandor meint:

    Es müssen ein paar Leute zusammenhelfen.

    1er organisiert
    1er dirigiert
    1er übersetzt
    1er liest Korrektur
    1er übernimmt das Marketing
    1er kümmert sich um den Verlag

    Wenn jeder ein bisschen macht, kommt so ein Projekt zustande. Nicht deutsch-österreichische „Why?“-Mentalität ist hier gefragt, sondern amerikanische „Why not?“-Mentalität. DAS ist der Grund, warum die Amis „Bringer“ sind. (Naja, wenn man mal vom Fußball absieht …)

    Was, wenn Christen im Sinne des Web 2.0 zusammenarbeiteten? Nicht auszudenken, was dann geschehen könnte …

  9. @Schandor: Einiges davon kann ich übernehmen, z.B. korrigieren oder einen Verlag suchen. Aber bei Deiner Aufzählung fehlt noch 1er finanziert.

    Liebe Grüße, Ron

  10. @Schandor: Mit Web2.0 könnte man einiges erreichen. Zum Beispiel mit einer Art Wiki, wo jeder mithelfen kann beim Übersetzen, korrigieren, etc. Und die Zusammenarbeit noch mehr Freude macht wie wenn einer allein alles macht.

  11. Schandor meint:

    @Jonas

    Die Idee hatte ich auch schon und hab mich damals damit bei dem Wiki-Wettbewerb beworben, bin aber leider abgelehnt worden (d. h. nicht ich, sondern die Idee).

    Übersetzen kann/darf nur einer, sonst wechselt der Stil zu oft. Aber sonst – das wär schon was.

    @Ron

    Klar, das Wichtigste hab ich wieder einmal vergessen 😉
    Ich weiß natürlich, dass dies das eigentliche Problem ist. Schade drum!

  12. Schandor meint:

    @potentielle Geldgeber

    Liebe Geldgeber, gebt eurem „Steinherzen“ einen Stoß und rückt ein paar Scheine raus – dann machen wir den Rest, und ihr bekommt ein schönes Buch zu lesen, in eurer Muttersprache. 🙂

    Na, wär’ das nichts? Ach, kommt schon! Nicht so zögerlich! Einfach ein paar Scheine abdrücken, und wir beginnen mit der Arbeit! 🙂

    @Ron

    Wem lächelt eigentlich der Smiley am linken Bildschirmrand direkt unterhalb des MainFrames? Den zukünftigen Geldgebern? 😉

  13. Roderich meint:

    @Schandor,
    Du koenntest eigentlich direkt im Fundraising einsteigen – machst das schon sehr professionell 😉

  14. Schandor meint:

    @Roderich

    Hach, ich dachte, probieren kann ich’s ja mal, vielleicht hab ich Talent … 🙂

  15. Ich glaube, dass ist hier nicht die Zielgruppe fürs Fundraising. Da muss man zu denen gehen, die Geld haben! Mir schweben auch so ein paar Bücher von Eugene Peterson vor, die unbedingt übersetzt werden sollten. Der Brockhaus-Verlag hat da leider keine Lust mehr drauf, weil die sich auf Deutsch bisher zu schlecht verkauft haben. Aber bei einem anderen Verlag könnte es klappen.

  16. @Jordanus: Brauchen wir noch mehr Literatur nordamerikanischer Mystiker?

    Liebe Grüße, Ron

  17. Keine Ahnung, Peterson ist für mich kein Mystiker. Es wäre auch gut, wenn wir mehr die Theologen lesen würden, die wir schon haben.

    Welche Mystiker meinst Du vor allem? Würde mich interessieren, wen Du als Mystiker siehst. Ich finde viele amerikanische Autoren oft eher zu pragmatisch.

  18. Wenn wir schon bei den Wünschen sind: Ich wünschte mir die komplette Serie der Works von John Owen (16 Bände Works plus die 5 Bände Hebräer-Auslegung) mal übersetzt. Bin immer wieder von diesem großartigen Theologen fasziniert.

  19. Roderich meint:

    Ich wünschte mir die kompletten Werke von Jonathan Edwards übersetzt, sowie die holländischen Puritaner der „Nadere Reformatie“ (Further Reformation), z.B. Willem Teellinck. Die hatten noch richtig „Schmackes“. 😉 Von Willem Teellinck gibt es das ganz hervorragende Buch „The Path of True Godliness“ schon auf Englisch. Es gilt als eines der besten erbaulichen Bücher.
    Die „Nadere Reformatie“-Vertreter hatten auch manches Gute zu sagen zur Anwendung der Bibel in den verschiedenen Lebensbereichen, also zur „Reformation der Gesellschaft“ bzw. der Nation.
    Irgendwie schreiben diese Autoren wie Teellinck mit so einer tiefen Gottesfurcht, das man sich fragt: wie kann man da heute wieder hinkommen? (Da steckt in einem Buch mehr biblisches Schwarzbrot als im gesammelten Jahresprogramm mancher evangelikaler Verlage heute). Das lesen und es „gut finden“ ist ja die eine Sache, aber wie kommt man auf den „Level“? Womöglich war damals die „Gesamtatmosphäre“ viel mehr getränkt vom Heiligen Geist als in unserer gottlosen Zeit. Daher ist es heute für einzelne schon viel schwieriger, „hindurchzubrechen“ zu dieser Nähe zu Gott; hinzukommt eine falsche Lehre in evangelikalen Gemeinden wie in Landeskirchen, die jede Anstrengung als „gesetzlich“ abtut.
    – Wie dem auch sei, ein komplexes Thema.

  20. @Jordanus: Die Mystik verbindet Peterson mit Leuten wie Rob Bell.

    Liebe Grüße, Ron

  21. Schandor meint:

    @Jonas

    Owen ist sehr schwer schon auf englisch zu lesen, geschweige denn zu übersetzen. Das Werk über den heiligen Geist (das umfassendste, das je geschrieben wurde) wäre wirklich spannend. Aber das dürfte den kommenden Jahrhunderten vorbehalten sein (wenn das Christentum die Postmoderne überlebt hat und erneut einen Siegeszug beginnt wie unter John Knox) 😉

    @Roderich

    Edwards ist ja auch nicht gerade einfach. Aber darüber könnte man sicher nachdenken! Könntest nicht Du ein holländisches Buch übersetzen? ;.)
    Du beherrschst doch diese Mischung aus englisch und deutsch?

  22. Jordanus meint:

    Ich verstehe nicht, was genau an Peterson mystisch ist und warum das schlecht für uns sein sollte. Seine Art zu schreiben empfinde ich gegenüber z.B. liberalen Theologie und auch vieler frommen Theologen als wohltuend konkret, will sagen: schriftorientiert.

  23. @Schandor: Naja, so schwer ist Owen nun auch wieder nicht, wenn man sich mal etwas in sein Werk eingelesen hat. Aber ich weiß halt auch nicht, wie das mit den Rechten von Banner of Truth ist (von deren Ausgabe ich ein paar Bände habe). So abschnittsweise würde ich halt schon gern hin und wieder etwas übersetzen und online stellen, aber wie gesagt, ich habe keine Ahnung, ob das im Sinne des Verlags ist…

    Und Edwards ist natürlich auch einer der ganz Großen. Die komplette Yale-Ausgabe auf deutsch wäre natürlich der Hammer schlechthin 😉

    Wir bräuchten einfach mal wieder einen deutschen reformatorischen Verlag, der sich der Aufgabe widmet, diese wunderbaren Werke zu sammeln und herauszugeben.

  24. Roderich meint:

    @Schandor,
    ja, Übersetzen aus dem NL ginge wohl. Teellinck wäre da super. Ist halt auch eine Zeitfrage.

  25. Schandor meint:

    @Roderich

    Ein Doppelkonsonant nach einem Doppelvokal, und dann noch ein „ck“ auf einen Konsonanten – das ist fürchterlich für meine Augen … 😉

    Und so bleibt alles beim alten: Die Bücher werden auch weiterhin rein deutschsprachigen Lesern verschlossen bleiben. Ist halt so.

  26. Zumindest Religious Affections von J. Edwards erscheint wohl auf deutsch beim 3L-Verlag. (Rechte Seite unter „Buchvorschau“)

    Gruß,
    Andreas

  27. Marc Jankowski meint:

    Ein sehenswertes Interview mit Poythress zu „Inerrancy and Worldview“ gibt es beim Reformed Forum : http://reformedforum.org/podcasts/ctc235/

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