Die Blogosphäre ist der Albtraum für Kontrolleure

Bloggen ist eine Informationsrevolution, denn jeder kann sich ohne Hilfe eines Verlages an ein Millionenpublikum wenden. Vielen passt das nicht – und daran scheiden sich die Geister. Denn genau wie Gutenbergs Erfindung des Buchdrucks führt die neue Technologie zu einem epochalen Machtwechsel.

Wer diese Revolution verstehen will, sollte Scott Rosenbergs Buch »say everything« lesen. Rosenberg ist Mitbegründer des Internetmagazins »salon.com« und selbst Blogger. Der Titel seines Buchs weist darauf hin, dass wir zum ersten Mal in einer Welt leben, in der jeder alles allen sagen kann. Was bedeutet das? Zunächst bedeutet es einen epochalen Machtwechsel. Vor der Erfindung des Buchdrucks wurde nur das verbreitet, was Mönche mühselig abschrieben. Die Kirche kontrollierte das Schreiben und also das Denken. Mit Gutenberg wanderte die Kontrolle des geschriebenen Wortes in die Hand des Verlegers. Wer keinen Verleger fand, existierte für die Welt nicht. Jetzt liegt die Kontrolle in der Hand eines Kollektivs namens Blogosphäre. Ich werde geklickt, also bin ich.

Hier der lesenswerte Artikel von Alan Posener: www.welt.de.

Kommentare

  1. Eine sehr gute und interessante Ansicht, Ron.

    Für mich, die Blogosphäre ist revolutionäre als Twitter. Man sagt dass das Twitter ist also eine große Revolution, aber ich kann nicht verstehen, warum ist es so. Andereseits, ich stimme alles zu, was Scott Rosenberg hat gesagt.

    Gott segne Dich,

    Cris.

  2. @Christiano: Und was hältst Du von Facebook?

    Liebe Grüße, Ron

  3. Facebook? Ich glaube, dass es ist ein großartiger Ort um Künstler und Künstlerinnen ihr Werk zu zeigen.

    Am wenigsten, das ist, was sie machen hier im Brasilien. Aber ich habe schon nicht benutzt.

    Grüsse!

  4. [English Mode ON]

    Just now I realized that what I’ve said above, I was saying actually about MySpace hehehehe

    But I’ve opened already a Facebook (Orkut like) account 🙂

    Thanks.

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