Die Ethiksteuer

Die Kirchensteuer wird oft als Argument für einen Austritt aus der katholischen oder evangelischen Gemeinschaft genannt. Der Wirtschaftsforscher Ulrich Blum schlägt vor, dass Nicht-Mitglieder der großen Kirchen eine Ersatzabgabe zahlen sollen.

Der Präsident des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), Ulrich Blum, schlägt eine Ethiksteuer vor, um die Austrittswelle aus der Kirche bremsen. »Wer aus der Kirche austritt und keine Kirchensteuer zahlt, sollte eine andere Abgabe an eine soziale Einrichtung wie das Rote Kreuz entrichten«, sagte Blum der »Bild«-Zeitung. Er schlage deshalb eine Ethiksteuer nach italienischem Vorbild vor. Der Satz für diese Steuer könnte sieben Prozent der Lohn- und Einkommensteuer betragen.

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Kommentare

  1. Es ist schon unglaublich, was Menschen, die ernst genommen werden wollen, für einen Unsinn in der Öffentlichkeit von sich geben!
    „Ethiksteuer“ – so hat der Herr Blum wohl gedacht, das hört sich gut an…
    Aber auch ein Präsident des IWH sollte besser erst mal nachdenken, bevor er den Mund aufmacht, das verlangt er von seinen Studenten ja schließlich auch!

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