Reform von Ehe und Familie durch Brüssel

In einer aktuellen Mitteilung informiert das „Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie“, dass die Europäische Union mit viel Aufwand ein neues Familienbild durchzusetzen versucht. Zitat:

Aus der Angleichung der Lebensverhältnisse durch die Angleichung aller Rechts- und Verwaltungsvorschriften wurde aber über die Jahrzehnte hinweg eine lautlose Steuerung von Werten und Normen durch die Brüsseler EU-Verwaltung. Sie betrifft heute leider auch die Ehe zwischen Mann und Frau, die darauf aufbauende Familie und die Elternrechte, obwohl dies in den Verträgen nicht vorgesehen war.

Die stille Manipulierung der traditionellen Ehe und Familie fernab in Brüssel durch Kommission, Rat und LGBT-Gender-Lobbyisten, in Luxembourg durch den Gerichtshof und in Strasbourg durch entsprechende Mehrheiten im Parlament erfolgt nicht nur durch zahlreiche und wohlfinanzierte europäische Instrumente zur Bekämpfung von Antidiskriminierung, sondern auch durch eine unklare Verwendung der Begriffe « Ehe » und « Familie » und die Umgehung der Zuständigkeit der Mitgliedsstaaten in diesem Politikbereich. Die Europäische Bürgerinitiative « Vater, Mutter, Kinder » hat sich deswegen zum Ziel gesetzt, die EU darauf festzulegen, den Begriff « Ehe und Familie » konkret als Verbindung zwischen Mann und Frau zu definieren. Dass diese Initiative ins Schwarze trifft, zeigen die Reaktionen der schwul-lesbischen Interessengruppen und auch das Totschweigen dieser Initiative durch die Medien. Dabei will die Initiative einen seit vielen Jahren andauernden, subtilen Kampf um die Definitionshoheit beilegen zwischen den Vorgaben des Naturrechts und dem von EU-Wahlen sowie tagesaktuellen politischen Mehrheiten abhängigen EU-Recht. Es ist ein mit harten Bandagen und ungleichen Kräfteverhältnissen geführter Kampf zulasten der Vertreter von Ehe und Familie. Schon darüber zu sprechen dient manchen als Vorwand, den Vorwurf der populistischen Angstmacherei gegen die EU zu erheben.

Von der Juncker-Kommission kann man offenbar nichts erwarten. Christdemokrat Juncker führt die in der « Agenda 2020 » festgelegte Strategie fort, die Verantwortung für die Kindererziehung dem öffentlichen Sektor zu überlassen, wie es beispielsweise die Barcelona-Ziele zur Kinderbetreuung in der EU (2002) ganz konkret vorsehen. Wahlfreiheit soll ausgehebelt werden. Die EU ist ein Arbeitsmarkt mit Arbeitnehmern, Mütter und Väter sind darin nicht vorgesehen.

Mehr: www.i-daf.org.

Kommentare

  1. Anonymous meint:

    Zuerst wurde die Gotteslästerung freigegeben. Dann die Pornographie.
    Dann die Abtreibung.
    Jetzt folgen Homosexualität und Lesbianismus. Und bald auch Polygamie und Euthanasie, Inzest und Sodomie.
    Diese Reihenfolge ist zwangsläufig.
    Wenn die letzte Stufe erreicht ist,
    be ndet sich die Menschheit im gleichen Zustand
    wie die Zeitgenossen Noahs vor der Sintflut
    und die Städte Sodom und Gomorrha vor ihrem Untergang.
    Dann gibt es nur noch eine Steigerung nach unten: die weltweite offene Anbetung Satans
    und seines Sohnes, des Antichristen,
    vorbereitet durch eine weltweite Vernetzung,
    durch eine Religion der Beliebigkeit
    und durch den immer offensichtlicher werdenden Kampf gegen Jesus Christus als den einzigen Weg zu Gott dem Vater.
    Aber der feste Grund Gottes besteht und hat dieses Siegel: Der HERR kennt die Seinen.
    Und: Es lasse ab von Ungerechtigkeit,
    wer den Namen des HERRN nennt (2. Timotheus 2,19).
    Lothar Gassmann

  2. Mein Name ist unwichtig meint:

    Ich habe fünf Jahre (am Ende unregelmäßig) eine Brüdergemeinde besucht und hatte, nachdem ich meine Neigung öffentlich gemacht habe, nie den Eindruck, man würde mich wegen meiner Homosexualität für das personifizierte Böse halten, im Gegenteil, manchen tat es eher leid, daß sie, als sie es noch nicht wußten, teils abfällig über Schwule geredet haben in meiner Gegenwart. In der Gemeinde ist bis heute auch eine Familie mit zwei Söhnen und einer Tochter. Einer der Söhne ist schwul und hat sich, das war meine letzte Information, von den Gemeinden (vielleicht auch vom Glauben) distanziert – wundert mich nicht.

    Mich würde ja mal interessieren, was mit „freigeben“ gemeint ist. Hach, wie schlimm, daß man Schwule nicht mehr ins Gefängnis steckt, in KZs interniert oder in die Gas-Kammer sperrt wie zum Beispiel im Konzentrationslager Mauthausen. Mich würde ja interessieren, ob die Superchristen auch bei der eigenen lesbischen Tochter oder dem eigenen schwulen Sohn den Gas-Hahn aufdrehen würden. Ich las mal vor zwei, drei Jahren bei Jesus.de, wie ein Nutzer schrieb, daß es ihm zwar schwerfallen würde, einen homosexuellen Bruder im Herrn zu töten, wäre aber das weiterhin das Gebot (wie im Alten Testament), würde er es tun, wenn auch unter Tränen. Wer hier nun krank und degeneriert ist, soll jeder selbst entscheiden.

    Wer meint, mein Kommentar hier sei übertrieben, muß sich nur mal das Gegenteil von „Freigabe“ denken und wie das in islamischen Ländern, in denen Homosexualität nicht „freigegeben“ ist, so gehandhabt wird…

  3. Peter Friedrich meint:

    Zu „Mein Name ist unwichtig“ vielleicht auch dieser Artikel der Kinderpsychologin Alice Miller, in dem deutlich wird, was hinter den Fassaden „frommer“ Familien sich immer wieder abspielt, wenn auch keinesfalls unbedingt derartig drastisch. Seelische Verletzungen sind nicht unbedingt gebunden an drastische körperliche Gewalt. Auch die psychosoziale Gewalt beispielsweise der Anti-Gender-Ideologen kann Menschen gefährlich mit sich selbst entfremden und die uralte Gewaltstruktur perpetuieren: http://www.alice-miller.com/de/frenzy/

  4. Peter Friedrich meint:
  5. Der Herr Friedrich hat sich mal wieder die Zeit genommen, Werbung für das von ihm geliebte Gender-Konzept zu machen.

    Zum Deutungsmonismus von Alice Miller sehr schön:

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/geisteswissenschaften/zum-tod-von-alice-miller-misshandlung-ueberall-1966507.html

    Es lohnt übrigens, sich mal mit ihrem Sohn, Martin Miller, zu beschäftigen. Er hat sich als Fremder in der eigenen Familie beschrieben.

    Liebe Grüße, Ron

  6. @Peter Friedrich @Ron

    Die alte Alice Miller kann man nicht einfach beiseite wischen mit dem durchaus berechtigten Hinweis auf ihren Sohn. Denn es gibt Fälle, wo das durchaus zutreffend sein kann. (Mt 19,12 2. Alt. verstehe ich nicht nur äußerlich anatomisch) Doch daraus kann man kein Paradigma ableiten, dass das immer so ist. Denn nicht immer ist das Außen Schuld.

    I.ü. ist auch immer noch die Frage, die mir noch kein Gender-Vertreter beantworten konnte, offen, nämlich wer die Vorstellung von Gender beim Gender-Vertreter selbst erzeugt hat. Gender-Vertreter gehen eigenartigerweise immer davon aus, dass nur die anderen konstruiert sind.

  7. Mein Name ist unwichtig meint:

    @Peter Friedrich: Falls Sie mir helfen wollten, ist das natürlich nett von Ihnen, aber ich halte rein gar nichts von der Gender-Ideologie. Nur weil ich schwul bin, heißt das nicht, daß ich links-grün ausgerichtet bin und zum bunten Kreis der LGBT-Ideologen gehöre – ganz im Gegenteil.

    Sehr interessant: https://www.youtube.com/watch?v=HMzzuJ08PwM

  8. http://www.freiewelt.net/nachricht/familiengeld-auf-keinen-fall-10068016/

    für: mein Name ist unwichtig:
    Hanniel bloggt.
    Zitat der Woche: Keuschheit ist die unpopulärste christliche Tugend
    Veröffentlicht am 4. August 2016
    Keuschheit ist die unpopulärste aller christlichen Tugenden. Denn wir kommen nicht daran vorbei: Der christliche Grundsatz lautet, ‚Entweder Ehe und absolute eheliche Treue oder vollständige Enthaltsamkeit.‘ Diese Forderung ist so hart und steht unseren Trieben so sehr entgegen, dass offensichtlich entweder das Christentum im Unrecht oder unsere Sexualität, so wie sie jetzt ist, entartet ist. Als Christ bin ich natürlich der Ansicht, dass es unsere Triebe sein müssen…

    … schreibt niemand geringerer als C. S. Lewis in „Pardon, ich bin Christ“ (Teil III, Gebrauchsanweisung für den Menschen, 5. Sittlichkeit und Sexualität)

    Hör auf zu jammern.
    Ich kann auch nicht dauernd herumlaufen, und jammern, dass ich keine Affairen haben darf. Obwohl das mit 53 natürlich noch viel schwerer ist, welche zu haben bzw geheiratet zu werden als wenn man jung und knackig ist.
    Wen interessieren schon verblühende mittelalterliche Frauen ?

  9. Mein Name ist unwichtig meint:

    @Jutta: Laß mich doch bitte in Zukunft einfach in Ruhe. Wenn Du mich hier bei theoblog.de immer wieder anschreibst oder stalkst, provozierst Du doch, daß ich darauf reagiere. Wenn Du so leben willst, wie Du es für Dich als richtig erachtest, ist das Deine Sache, laß mich aber damit in Ruhe. Du befindest Dich nicht in der Position, mir hier Befehle zu geben oder Empfehlungen auszusprechen. Du bist weder meine Mutter noch eine Art Schutzheilige aller homosexueller Christen. Ich finde sowieso, daß Heterosexuelle bei diesem Thema oft gar nicht wissen, worüber sie eigentlich reden oder schreiben und welche unsinnigen Ratschläge sie geben, denn Ihr seid nun mal keine Betroffenen.

    (Mal abgesehen davon, daß es hier weder um Ehe noch um Sex in Beziehungslosigkeit geht. Du verrennst Dich da ständig in Deine Ehe-Phantasien. Und wenn Du es als „Rumjammern“ empfindest, wenn ich die Todesstrafe für Homosexuelle als abartig ansehe, zeigst nur DU allein, wessen Geistes Kind Du bist, denn um nichts anderes ging es in meinem Beitrag oben. Ich möchte mit Dir nichts zu tun haben. Danke schön.)

  10. @Mein Name ist unwichtig

    Hehehe, das ist nicht fair gegenüber Jutta. Warum schreiben Sie hier? Sollen das nur Monologe sein, die wir zur Kenntnis zu nehmen haben, aber darauf nicht antworten dürfen? Es ist der große Vorteil schriftlicher Rede, dass man die Dinge, die man schreibt, noch einmal lesen kann und solche Formulierungen wie „Ich möchte mit Dir nichts zu tun haben.“ dann nicht zu verwenden braucht.

    Kommen Juttas Anfragen von Jutta oder kennen Sie sie auch so? Also, was ist bereits in Ihnen und was kommt von außen? Das wären doch einmal Differenzierungen, die hier im geschützten Bereich der Anonymität auch erörtert werden könnten. Dann würden sich homosexuelle Liberale und ehebrechende Evangelikale besser verstehen. Lieben Gruß!

  11. Mein Name ist unwichtig meint:

    @Gast2: Es geht darum, daß Jutta in der Regel nicht auf das, was geschrieben ist, eingeht, sondern ein völlig anderes Themenfeld eröffnet und darin immer wieder über Ehe, Sexlosigkeit und ähnliches schreibt. Hier ging es aber ganz offenkundig um Strafen für Homosexuelle (Freigabe, „Nicht-Freigabe“, Gefängnis, Tod, Folter …) und überhaupt nicht um Sex, Ehe, Beziehungen oder Enthaltsamkeit und wie sie das so persönlich lebt als Single. So einfach ist das. Und würde man Jutta ständig verbieten, Jutta zu sein, und ihr geschwätzig Strafen androhen und es gut finden, daß man sie, weil sie eben einfach nur Jutta ist, verbieten sollte, dann würde ich gerne mal sehen, wie sie am „rumjammern“ wäre – aber hej, Jutta ist ja eine Hetero und somit der Inbegriff von Heiligkeit und Gottgefälligkeit, was sie aus Bescheidenheit natürlich so niemals sagen würde, die Gute … Ende meines „Monologs“.

  12. ad 1: ich versuche zu leben, wie die Bibel es für Single vorschreibt, egal ob Mann oder Frau, ob hetero – oder ob homosexuell empfindend. Schwer genug.
    ad 2. ich fand in diesem Fall nicht, dass ich am Thema vorbei geschrieben habe.
    ad 3. ohja, das wäre schön wenn ich der Inbegriff von Heiligkeit und Gottgefälligkeit wäre .. dann müsste ich nicht jeden Tag kämpfen und grade heute wieder feststellen, dass ich heute wieder mal komplett daneben war.
    Es tut mir leid, dass „mein Name ist unwichtig“ nie jemanden in der christlichen Welt getroffen hat, der ihm das Gefühl gegeben hat, dass er ihn annimmt, wie er ist, der aber doch trotzdem nicht bereit ist, deshalb die biblische Wahrheit zu beugen.
    Und dass das nichts mit Lieblosigkeit gegenüber seiner Person zu tun hat.

    Es ist für alle schwer. Für die, die niemanden haben. Für die, die jemanden haben. Für die, die „anders“ sind. Nur die Probleme bzw die Herausforderungen sind halt unterschiedlich.
    Ich fand C.S.Lewis darin einfach sehr deutlich und klar.
    Danke, Gast2 für die Stellungnahme.
    Fest steht, dass alles getan wird, dass die europäischen Familien kaputtgemacht werden sollen. Muslimische Familien sind weitestgehend intakt, als Parallelwelten. Und daran wird man sich auch die Zähne ausbeissen, diese Frauen in den Arbeitsmarkt zu integrieren.
    Das wollen die selber nämlich nicht.

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