Die Zukunft der AT-Theologie

Collin Hansen hat für CT den Autor es hochgelobten Buches Finding Meaning in the Pentateuch interviewt (siehe hier). John Sailhamer sagt dort über die Zukunft der alttestamentlichen Theologie:

By far the biggest change in Old Testament studies over the past four decades has been the fall—if not the total collapse—of the discipline of Old Testament itself. I don’t mean to say that the study of the Old Testament has no future. I mean only that there is a general sense among Old Testament scholars at the moment that the discipline of Old Testament studies has an uncertain future. It is not that there is no future. It is that no one has been able to predict what its future will be. This an exciting time and productive period to be studying the Old Testament because despite the many new approaches being tried and tested, a consensus on what will come next has not been reached.

Hier das Interview: www.christianitytoday.com.

Kommentare

  1. hab mir das Buch von Sailhammer gekauft. Schon die ersten Seiten machen neugierig und freudig, wieder ganz neu an das AT zu gehen und es zu verschlingen.
    Leider haben wir vergessen, dass das AT die Grundlage für das ganze Menschenbild des christlichen Glaubens bildet und damit Zeigt, wie der Mensch auch wirklich ist. Der wert des Menschen, seine Herrlichkeit, seine Größe aber auch die abgrundtiefe Verdorbenheit des menschlichen Herzens – all das wird im AT geoffenbart und ohne Filter dargestellt.
    Auch die Art und Weise, wie das AT uns an ein Verständnis des Glaubens heranführt ist faszinierend.
    So schreibt Sailhammer z.B.(sinngemäß), dass das Ziel des Pentateuchs ist, uns zu dem Glauben Abrahams zu führen, der ein Vorbild für den Glauben der Christen ist (Römer 4).

    Ich als „Hobby-AT-ler“ möchte jeden dazu ermutigen, diesen Teil der Offenbarung Gottes wieder ganz neu zu erforschen. Umsomehr werden danach die Perlen des NT in unserem Herzen erstrahlen.

Ihre Meinung ist uns wichtig

*