Douglas Groothuis: Christliche Apologetik

Grothius.jpgCT hat mit Douglas Groothuis über sein umfangreiches Apologetik-Handbuch Christian Apologetics: A Comprehensive Case for Biblical Faith gesprochen. Groothius:

Often, for various reasons, apologetics doesn’t get into the pulpit. Part of it is fideism, the idea that faith requires no evidence. In fact, some people even pit faith against reason. That’s simply bad theology, and bad anthropology. Many Christian colleges do not require apologetics courses. Many seminaries do not require their divinity students to study apologetics. I think that’s deeply wrong. But it is not merely for the professors, the philosophers, and the writers. We are called to love God with all our hearts, souls, strength, and minds; to love our neighbors as ourselves, have a reason for the hope within us, and contend earnestly for the faith. Apologetics is not a peripheral discipline for Christian eggheads. It’s right at the center of the kingdom of God.

Mehr: www.christianitytoday.com.

Kommentare

  1. Schandor meint:

    Ich hab unlängst „Faith Has Its Reasons“ von Kenneth D. Boa gelesen. Ist das Buch Douglas Groothuis‘ ähnlich?

  2. @Schandor: „Faith Has Its Reasons“ ist mehr Meta-Apologetik, also ein Versuch, Apo. zu beschreiben und Ansätze miteinander zu vergleichen. Das Buch gibt es übrigens hier als PDF:

    http://www.kenboa.org/downloads/pdf/FHIR0IntroFrontMatterrevisions.pdf

    Das Buch von Groothius ist eine Darstellung seines eigenen Ansatzes. Hier das Inhaltsverzeichnis:

    http://www.ivpress.com/cgi-ivpress/book.pl/toc/code=3935

    Liebe Grüße, Ron

  3. Schandor meint:

    @Ron

    Danke! Ich werde mich mit John Frame beschäftigen; die Podcasts laden sich schon auf meinen Mac 🙂

  4. Roderich meint:

    Gute Passage. Dass wir Gott auch mit dem Verstand lieben sollen – begründet er das auch naeher mit einer „good theology and good anthropology“?

    Jedenfalls ein guter Gedanke: wir sind berufen, fuer den rechten Glauben zu kämpfen, dazu brauchen wir die „tools“ der Apologetik; es ist Dienst am Nächsten, der Nichtchrist ist, die Argumente sehr gut zu kennen, denn so kann man ihm helfen, aus selbsgemachten „Gruben“ wieder herauszukommen.

  5. Ich hatte mir das Buch vorbestellt, weil ich die Bücher von Groothuis gerne lese. Teilweise finde ich es aber etwas gewöhnungsbedürftig von Weltanschauungsanalyse und verifizierbaren Hypothesen im Zusammenhang mit der biblischen Offenbarung zu lesen. Wenn man damit leben kann, ist die Lektüre durchaus nett.

    @Schandor
    Im Gegensatz zu Positionen wie Fideismus, voraussetzungsbewusster Apologetik (nennt Ron presuppositionalism nicht immer so?), oder „Empirismus“ vertritt er die klassische Apologetik (nennt man das grundsätzlich so?), die zunächst mittels der Gottesbeweise die Existenz Gottes plausibel macht, um dann den Weg für die historische Argumentation (Auferstehung usw.) zu ebnen.
    Erfreulich an Groothuis ist aber, dass er nicht nur die klassischen Argumente ala Craig, Moreland usw bringt, sondern auch für die Erklärungskraft der „christlichen Weltanschauung“ hinsichtlich des menschlichen Zustandes argumentiert. Dabei verlässt er sich auf Pascal.
    http://www.denverseminary.edu/a-royal-ruin-pascals-argument-from-humanity-to-christianity/

    btw. der Blog apologetics315 bietet an „mitzulesen“:
    http://apologetics315.blogspot.com/search/label/Read%20Along

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