E21-Konferenz 2012: Flyer ist da

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Der Flyer für die E21-Konferenz 2012 ist da. Vielen Dank Peter! Die Datei kann hier heruntergeladen werden: E21Flyer2012.pdf. Gern darf der Flyer weiter verbreitet werden. Gedruckte Exemplare kommen in diesen Tagen in den Umlauf. Ein elektronisches Anmeldeformular wird schon bald auf der Internetseite von E21 zur Verfügung gestellt. Gern kann auch das Formular im Flyer für eine Anmeldung verwendet werden.

Kommentare

  1. Auf dem Flyer kuckt der D. A. aber ganz schön bedröppelt drein… 😉

  2. Das musste ich auch gleich denken. Nicht gerade gut getroffen :).

  3. Carson schaut doch immer so drein.
    Liebe Grüße, Ron

  4. Schandor meint:

    Habe heute mit einem Freund über die kulturanthopologisch-theologischen Aspekte des Strukturwandels unserer Gesellschaft nachgedacht. Dabei ist unter anderem neben der Rückkehr in die Stammeskultur (McLuhan; innerhalb der Kulturanthropologie wird man vielleicht sagen: die Verlagerung von einer „Schuldkultur“ zu einer „Schamkultur“) die starke Verlagerung von Inhalt zur Form zur Sprache gekommen.

    War es etwa Anfang des 20. Jhdts. noch wichtig, was ein amerikanischer Präsident im Kopf hatte, so ist das heute völlig irrelevant. Wichtig ist heute, wie sein Kopf in den Medien daherkommt. Ein Fettsack mit Glatze hat heute keine Chance mehr, auch wenn er 20.000 Mal so viel im Kopf hat wie gelackte Hohlköpfe, die heute in Spitzenpositionen sitzen. Hauptsache gut aussehen, gut in den Medien ‚rüberkommen. Damit ist alles entschieden. Wir leben eben in einer Guck-Guck!-Welt. Das tintenklecksende Säkulum ist jetzt endgültig vorbei; wir Bewohner unserer Wohlfühloberflächen begaffen lieber Bildschirme. Und da wollen wir schon, dass das, was da daherkommt, so aussieht, wie es unsere mediengesteuerte Programmierung vorsieht.

    Ein paar Jahre oder Jahrzehnte noch, und wir haben unsere Ethik der jeweiligen Jetztzeitästhetik geopfert. Ich schlage für den Übergang vor:

    schlank = weise
    sportlich = besonnen/klug
    jung = keusch
    hübsch = anmutig
    fett = träge/faul/dumm
    leicht übergewichtig = lasterhaft

    Ich denke, es gibt ästhetische Merkmale genug, um die paulinischen Lasterkataloge bequem für’s 21. Jhdt. in gebräuchlichere, unserer Guck-Guck!-Welt angemessenere Begrifflichkeiten zu übertragen …

  5. @ schandor – – hey… das sind doch alles alte Kamellen… – – –

  6. Schandor meint:

    @ernst

    Sicher 🙂 Aber jetzt, zur Weihnachtszeit, da sei ein Rückblick erlaubt 😉

    Gibt’s auf dem Sektor schon neuere Entwicklungen? Gibt’s nach McLuhan, Postman (Mann, meine Rechtschreibkorrektur macht aus Postman „Postamt“, grrr!) und Günther Anders noch was Anderes? Sag an! Sonst verebbt mein Unbehagen an der Kultur an meinem Mangel an pessimillennialistischer Grundeinstellung 🙂

    Frohe Weihnacht!

  7. @schandor, zu deinem Lasterkatalog:
    Schon früher waren die Guten in den Märchen blond und hübsch. Und Kennedy war auch schon recht medial. Und als dicklicher Glatzkopf wäre sein „Ich bin ein Berliner!“ wohl eher als Werbung für eine Backwarenkette im medialen Gedächtnis geblieben. 😉 Es gibt nichts neues unter der Sonne. Es wird nur immer wieder neu von ihr beleuchtet. 🙂

  8. Schandor meint:

    @markus

    Kennedy ist schon ein „Neuer“. Dass er als dicklicher Glatzkopf Werbeträger für Backwaren geworden wäre, entspricht unserer Guck-Guck-Gesellschaft. Es gab nichts neues unter der Sonne, bis Salomo sich erdreistete, die Monogamie 999mal zu übertreten – DAS war in der Tat neu, und seitdem gibt es unendlich vieles, was neu ist unter der Sonne. Und über der Sonne.

  9. Lieber Ron,
    es ist bestimmt sehr schwer gewesen, einen passenden Termin für die Konferenz zu finden. Aber als Lehrer hat man fast gar keine Chance, teilzunehmen, weil die Konferenz neben dem Sonntag auf zwei „normale“ Wochentage fällt. Ein kleiner Wunsch: Vielleicht könnte man nächstes Mal ein langes Wochenende (z.B. über Fronleichnam) nehmen?
    Herzlichen Gruß,
    Walde

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