E21-Konferenz 2012

Am Mittwoch bin ich direkt nach einer ersten „Auswertungsrunde“ von der 2. E21-Konferenz aus Hamburg zurückgekehrt. Da ich ziemlich platt war und zudem mit einer Erkrankung zu kämpfen hatte, komme ich erst jetzt dazu, über das Treffen zu reflektieren.

Schon die Konferenz 2011 habe ich als „provozierend, ermutigend und wegweisend“ bezeichnet. Gleiches kann ich über die Konferenz 2012 sagen. Hinzufügen möchte ich für 2012: Überwältigend!

Natürlich hat das etwas mit der großen Teilnehmerzahl zu tun. Wir hatten ungefähr 1000 verbindliche Anmeldungen und insgesamt geschätzte 1500 Teilnehmer. Die meisten kamen aus Deutschland, der Schweiz und Österreich. Aber wir hatten auch Gäste aus den USA, England, Dänemark, Australien, Polen, Tschechien, Russland, … Allein mit so vielen Christen geistliche Lieder zu singen und zu beten, ist erhebend.

(Nebenbemerkung: Leider sind ungefähr 100 der Leute, die sich verbindlich angemeldet hatten, nicht erschienen. Die meisten davon haben sich nicht abgemeldet, so dass wir als Veranstalter für die bestellten aber schlussendlich nicht bezahlten Mahlzeiten aufkommen mussten.)

Trotzdem lag „das Überwältigende“ nicht in der hohen Teilnehmerzahl. Die Konferenz lief unter dem Thema: „Gott redet“. Ich glaube nicht, dass ich übertreibe, wenn ich sage: Das Reden Gottes war laut und deutlich zu hören. Paulus schreibt in Röm 10,17: „Also kommt der Glaube aus der Verkündigung, die Verkündigung aber geschieht durch das Wort von Christus.“ Wer daran zweifelt, dass Gott kraftvoll durch das gepredigte Wort von Christus redet, hat m.E. auf der Konferenz einen Gegenbeweis erhalten. Gott spricht auch heute durch sein Wort!

Noch einige persönliche Anmerkungen:

  • John Piper und Don Carson haben exzellente Vorträge und Predigten gehalten. Bei beiden trafen gelehrter Tiefgang auf geistlich motivierte Leidenschaft. Wir dürfen ihnen sehr dankbar dafür sein, dass sie nach Deutschland gekommen sind. Sowohl auf der Kanzel als auch im Hinterstübchen wurde deutlich, dass sie das Anliegen von E21 mittragen und sie das Netzwerk auch in Zukunft unterstützen werden. Herzlichen Dank!
  • Wieder hat die „Arche“ Großartiges geleistet. Die logistischen Herausforderungen waren enorm. Aber die Mitarbeiter haben nicht nur organisatorische Klasse, sondern auch ein von Liebe getragenes Engagement gezeigt. Mir sagte ein Konferenzteilnehmer: „Schon die Einstellung der Mitarbeiter hat Überzeugungskraft.“ Wie wahr. Ein großes Dankeschön an alle, die zum Gelingen der Konferenz beigetragen haben!
  • Erneut freut es mich, so viele junge Leute gesehen zu haben. Der Anteil an Theologiestudenten und jungen Pastoren war erstaunlich hoch. Ich habe sogar mitbekommen, dass der ein oder andere sich seit Hamburg fragt, ob er nicht selbst in den Dienst der Verkündigung gehen sollte. Jesus sagt: „Die Ernte ist gross, Arbeiter aber sind wenige“ (Mt 9,37).
  • Schade, dass so wenig Dozenten zu dem Mittagessen mit Professor Carson gekommen sind. Wer dabei war, hat den Austausch mit Carson wahrscheinlich genossen. Was er in den knapp 90 Minuten gesagt hat, fand ich ausgesprochen kompetent und gewinnend.
  • Ein herzlichen Dankeschön auch an R. Waschkowitz von ideaSpektrum. Die Zusammenarbeit mit dem Vertreter der Nachrichtenagentur lief diesmal reibungslos.
  • Ein bisschen traurig bin ich, dass ich viele Bekannte und Freunde noch nicht einmal persönlich begrüßen konnte. Das lag einfach an der hohen Teilnehmerzahl und den viele Sitzungen und Besprechungen, die neben der Konferenz stattgefunden haben (so nahm beispielsweise eine Delegation des Evangelikalen Seminars Moskau an Konferenz teil und wir haben uns mehrmals mit ihnen getroffen).
  • Der Vortrag über das „schriftgemäße Beten“ von D.A. Carson hat mich persönlich sehr betroffen gemacht. Ich bin darüber erschrocken, wie engstirnig und selbstbezogen mein Gebetsleben über die Jahre geworden ist. Ich will das ändern und werde mir mehr Zeit für die Anbetung und Fürbitte nehmen.
  • Noch ein ganz dickes Dankeschön an meine Gastgeberfamilie. Eure Gastfreundschaft und Fürsorge war rührend!

Alles in allem war es also wieder ein ermutigendes Treffen. Viele Christen sind wirklich hungrig, verlangen nach kräftiger geistlicher Nahrung. Im Trägerkreis müssen wir uns nun Gedanken darüber machen, was wir jenseits der Konferenz für Angebote machen können, denn es wird auch auf Nachhaltigkeit ankommen. Fürbitte ist uns da sehr willkommen!

Ich freue mir sehr auf die Konferenz 2013!

– – –

Die nachfolgenden Bilder stammen alle von dem lieben Bruder Alexey Pankevich aus Kaliningrad, den ich auf der Konferenz kennengelernt habe. Die Wiedergabe erfolgt mit freundlicher Genehmigung.

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Kommentare

  1. Tim-Christian meint:

    Lieber Ron,

    auf diesem Wege sei Dir und dem ganzen E21-Leitungskreis herzlichst Dank gesagt!

    Ich bin einer von denen, die diese Konferenz wahrhaft nötig hatten; haben mich doch gerade im letzten Jahr die (leider) seichten und zuweilen gar häretischen Predigten in unserer Gemeinde sowie die liberale Theologie, die in unserem Gemeindebund dann doch vorzuherrschen scheint, an meiner vor einigen Jahren getroffenen Entscheidung, nämlich dem Wechsel vom römisch-katholischen zum evangelischen Bekenntnis, sowie an meiner Berufung zum Dienst arg zweifeln lassen.

    Besonders die Predigt von John Piper zu 2 Tim 3 hat mich am Sonntag geradezu umgehauen und mir – wie die ganze Konferenz überhaupt – deutlich gemacht, dass ich mit meinen bescheidenen Ansichten doch nicht so ganz alleine stehe. Gott sei’s gedankt!

    Deinem Schlußsatz kann ich mich daher vollauf anschließen:

    „Ich freue mir sehr auf die Konferenz 2013!“

    Weiter so!

    Im Gebet verbunden,
    Tim-Christian

  2. @Tim-Christian: Danke für die ehrlichen Worte!

    Liebe Grüße, Ron

  3. Peter meint:

    Lieber Tim-Christian,
    ich kann deine Gedanken so gut nachvollziehen. Ich bin zwar Mitglied einer Freikirche, mit der Theologie geht es aber ähnlich, außer: bei uns wird die liberale Theologie/Bibelkritik noch als Bibeltreue verkauft.
    Nachdem ich schon das zweite Mal nicht teilnehmen konnte, hoffe ich sehr, dass es 2013 klappt. Vielleicht treffen wir uns ja 🙂

    Gruß
    Peter

  4. Alsterstewart meint:

    Es war eine tiefbewegende und – was mich anbelangt – auch lebensverändernde Konferenz. Dem normalen Teilnehmer (wie mir) ergab sich ein Bild der Liebe, die sich in der Hingabe des E21-Teams, der Referenten und der Arche-Mitarbeiter geäußert hat. Und es bleibt auch Respekt vor der Organisation….. Vielen Dank allen. Und Ehre sei Gott.

  5. Günter meint:

    Erfahrungen als Nichtteilnehmer mit E 21.

    Auf E 21 wurde ich schon 2011 aufmerksam.
    Eine Webseite machte mich dann auf E21, 2012 aufmerksam. Hier äußerte sich eine Teilnehmerin begeistert über E 21. Auf dieser Webseite wird auch um Kommentare gebeten. Ich schrieb so einen Kommentar, welcher dann noch moderiert werden muss. Was aber genau heißt, er wird zensiert, erscheint nicht! Begeistert über E 21, Gebet usw. aber Kommentare zensieren.

    „Wie Sünde ver- behindert Gebet, hindert Gebet.“

    Ein Tipp für 2013.
    Man sollte Essen so anbieten, dass eine mögliche Grundzahl bestellt wird, mit der Möglichkeit der Verringerung und Aufstockung. Ist alles nur eine Frage der Organisation, eine Frage des Angebotes.
    Gruß
    Günter

  6. @Gütner: Wer hat wo einen Kommentar zensiert? Bitte konkret werden, wenn Du so einen Vorwurf formulierst. Oder behalte solche Vorwürfe für Dich.

    Dein Tipp für 2013 ist wahrscheinlich gut gemeint, wirkt aber – da bin ich gern offen – etwas komisch. Sollte jemand, der in dieser Sache einen Tipp gibt, nicht wenigstens ungefähr wissen, um was es genau geht?

    Liebe Grüße, Ron

  7. Günter meint:

    Lieber Ron.

    Auf diese Aussage habe ich mich mit meinem Tipp bezogen:

    …(Nebenbemerkung: Leider sind ungefähr 100 der Leute, die sich verbindlich angemeldet hatten, nicht erschienen. Die meisten davon haben sich nicht abgemeldet, so dass wir als Veranstalter für die bestellten aber schlussendlich nicht bezahlten Mahlzeiten aufkommen mussten.)…
    Diese öffentliche Klage führte zu diesem Tipp.

    Leider lässt es unsere Gesellschaft, Staat nicht immer zu, „Ross und Reiter“ zu benennen. Es muss aber erlaubt sein, so etwas dann doch noch anzusprechen. Denn es ist meine Erfahrung.

    Gruß
    Günter

  8. Enrico meint:

    Danke für die hervorragende Übersetzungsleistung.( Wenn schlecht übersetzt wird, schaltet man schnell ab und verliert viel Segen. )
    Danke auch an Noel Piper für die Weitergabe ihrer Erfahrungen ( von der Unterstützung der Pastorenfrauen hängt vieles ab).
    Vielleicht sollte man das Geld für Essen im voraus bezahlen müssen. Wurden die Kosten allgemein gedeckt.

  9. @Enrico: Danke! Ja, wir arbeiten bereits an einer verbesserten Prozedur, bei der eine Vorauszahlung vorgesehen ist. Bezgl. der Gesamtkosten kann ich derzeit nichts sagen.

    Liebe Grüße, Ron

  10. Roderich meint:

    @Günter, Du schriebst oben:

    Ich schrieb so einen Kommentar, welcher dann noch moderiert werden muss. Was aber genau heißt, er wird zensiert, erscheint nicht! Begeistert über E 21, Gebet usw. aber Kommentare zensieren. „Wie Sünde ver- behindert Gebet, hindert Gebet.“

    Könntest Du nochmal kurz erläutern:
    1.) WO hast Du denn versucht, den Kommentar zu veröffentlichen? Auf welcher Webseite?
    2.) Steht er vielleicht inzwischen (unzensiert) online?)
    Übrigens: Wenn man erstmalig auf einer Webseite schreibt, muss man manchmal ein wenig auf Freischaltung warten – das tun manche Webseitenmoderatoren, um Mißbrauch zu vermeiden. Das muß also noch keine Zensur sein.)
    3.) Was waren genau Deine Vorwürfe / Bedenken? Dann kann man hier noch mal in aller Ruhe darüber reden. (Sonst bleibt da nur so ein unterschwelliges undefiniertes Grummeln, und niemand kann Dir helfen, Deine Bedenken zu widerlegen, wenn Du sie nicht formulierst).

    Ansonsten empfehle ich Dir und allen, die nicht kommen konnten, die hervorragenden Vorträge einfach mal als MP3 anzuhören. Es lohnt sich sehr, wenn man an Bibeltreue interessiert ist und das Wort Gottes liebhat. Wenn nicht, wird man sich aber gewiss an manchem stoßen.

    (Ich fände es übrigens schade, wenn es in BRD niemanden gibt, der sich tierisch über die Vorträge oder die Konferenz aufregt, denn dann wäre die Konferenz ja nicht nötig gewesen. 🙂 Wenn jeder sowieso schon sehr bibeltreu ist, ist kein Aufruf zur Umkehr nötig.)

  11. Danny Fröse meint:

    Hallo Ron, ich hätte dich gerne kennengelernt. Einige Male saß ich nur ein paar Meter hinter dir. Aber wie es so ist, verpasst man es dann doch. Ich wollte dir auf jeden Fall danken für deine Arbeit mit dem Blog und auch im E21-Leitungskreis. Das bedeutet mir so viel, was ihr macht. Seit fast 8 Jahren bin ich nun begeistert von den Lehren der Gnade, aber ich fühlte mich oft so allein. Diese Konferenz hat mir gezeigt, dass ich nicht alleine bin. Gott tut etwas in Deutschland, und du Ron trägst deinen Teil dazu bei. Vielen Dank. Auf der Rückfahrt von der Konferenz konnte ich deine Schrift der E21-Edition lesen. auch diese hat mir sehr gut gefallen. Gott segne dich.

  12. @Danny: Danke. Einfach ansprechen oder mal zum Kaffee/Tee vorbeikommen!

    Liebe Grüße, Ron

  13. Habe heute die neue Idea erhalten mit einem Artikel über „Evangelium 21“.
    Die Aufmachung dort irritiert mich schon:
    „Ohne Ewigkeitshoffnung kann eine Depression drohen
    Evangelium 21 – Gerade junge Christen wollen wieder mehr tiefgängige Theologie hören.“

    Mir kommt das so rüber als ob wir das Evangelium bräuchten um endlich der „Depressionsfalle“ zu entkommen.
    Also ich war kein Teilnehmer, musste arbeiten und Urlaub ist in der Zeit unmöglich. Auch bin ich mit allen Vorträgen noch gar nicht durch.
    Deshalb meine Frage hier und jetzt: Wie ist es möglich, dass „Evangelium 21“ samt Anliegen unter einer derartigen Überschrift eingeordnet wird?
    Würde sich M. Lohmann hier tatsächlich inhaltlich widerfinden?

    Kann dazu jemand etwas sagen?

    Danke!

    Lutz

  14. @Lutz: Da kann ich Dir nur empfehlen, die Vorträge anzuhören und Dich darüber zu informieren, wie Redaktionen ticken.

    Liebe Grüße, Ron

  15. @Ron
    Danke für deine zügige Meldung. Darf ich dieser entnehmen, dass die „Redaktion“ hier völlig falsch tickt?

    Grundsätzlich wäre ich ja auch für deine Vorgehensweise. Hör dir es an, bild dir eine Meinung …
    Nur hat „Idea“ ein Vielfaches mehr an Lesern als Teilnehmer auf der Konferenz waren.
    Das kann dann schon ärgerlich rüberkommen …
    Ein Teilnehmer, der falsch assoziiert und mehr Leser als Teilnehmer fallen auf den Unsinn rein, weil man meint: hier geschieht verantwortliche Berichterstattung.

    Liebe Grüße, Lutz

  16. @Lutz: Eine Zeitung braucht Schlagzeilen. Wer auf der Konferenz war oder die Vorträge gehört hat, wird bestätigen können: Es ging dort nicht um einen geistlichen Utilitarismus. Punkt.

    Liebe Grüße, Ron

  17. Reinhard meint:

    Hallo Leute !

    Ich war selber nicht auf der Konferenz anwesend , habe jedoch mehrere ( junge ) Menschen gesprochen , die dort waren . Sie waren begeistert . Gut finde ich , dass die Vorträge so schnell verfügbar waren . Was ich jedoch nicht wirklich verstehe , ist , warum Thomas Schirrmacher ein Grusswort übermittelt hat , und die scheinbare Zusammenarbeit mit Idea Spektrum .
    Die Ausgaben , die ich mal gelesen hatte , enthielten m. E. einiges an Verwirrendem . Wenn überhaupt , sollten sie eher von erfahrenen Christen / Lesern gelesen werden .

    Liebe Grüsse , Reinhard

  18. Roderich meint:

    @Lutz,
    Das kann im Journalismus schon mal passieren, dass ein einzelner Satz herausgepickt wird fuer eine Ueberschrift, die moeglichst viele Leser ansprechen soll – ohne dass dieser eine Satz notwendig repraesentativ ist.

    (Es kann wohl auch sein, dass Redakteure einen Artikel samt Ueberschrift einreichen, aber der ‚Chef vom Dienst‘, der vielleicht gar nicht bei der Veranstaltung war, sich dann eine ‚bessere‘ Ueberschrift ausdenkt.).

    Inhaltlich ist die Ueberschrift ja auch nicht falsch – sie ist eben eine ‚praktische Anwendung‘ bzw sie spricht einen der vielen Vorzuege der Wahrheit des Evangeliums an.

  19. @Reinhard
    ja, ich verstehe auch Manches nicht. Vom „Grußwort“ habe ich auch erfahren bei der Lektüre der Nachrichten der ev. Allianz Deutschland. Es ist kein persönliches Grußwort, sondern das Grußwort der WEA. Auch hier geht es um Freude am „Evangelium“.
    „Evangelium“ und WEA möchte ich aber hier nicht vertiefen – aufgefallen ist es mir schon.
    Warum das Ganze? – keine Ahnung …

    @Roderich
    du hast Recht, Überschriften können unterschiedliche Gründe haben …
    Nur dachte ich eben, dass es hier darum geht das Verständnis für das einzige, exklusive Evangelium zu wecken bzw. bei Verkehrung über Buße zurückzurufen … (War übrigens letztes Jahr auch nicht anwesend, habe aber alle verfügbaren Audiomaterialien gehört.)

    Die Überschrift des Idea-artikels wird dem gar nicht gerecht. Depression kann ich mit zig-beliebigen Dingen bekommen oder auch nicht …
    Das Evangelium hat aber eine ganz besondere Einzigartigkeit: „mit Evangelium (also bei Annahme mal einfach gesprochen)“ gibt es den „Zorn Gottes“ nicht mehr. Das gehört dahin, nicht so ein „Geschwafel“. Sollte derjenige, der hier zu verantworten hat, meinen, dass dies die Kernbotschaft der Konferenz gewesen sein soll – wäre es Schade, weil ich dann bspw. von einem Verständnis für das Evangelium nicht ausgehen kann. Und es ist und bleibt schade, dass Tausende Leser damit in eine Richtung geführt werden, die wohl kaum der Konferenz und dem Anliegen gerecht werden kann.

    @Ron
    es tut mir leid, natürlich muss ich noch etwas nachholen, hatte am Wochenende wieder Diskussionen … (übrigens auch um die Vorzüge des Evangeliums, aber bitte ohne Kreuz, Buße und Vergebung …). Da hat mich die Überschrift „genau richtig erwischt“.
    Auch ich bin sehr dankbar für das Engagement, das hinter der Konferenz steht … von der Putzfrau bis … und dass ins Deutsche übersetzt wurde, es verfügbar ist … Also wirklich von Herzen. Danke! Danke! Danke!

    In der Hoffnung, dass diese Konferenz sich auch weiterhin der Einzigartigkeit des Evangeliums widmet, wie die Schrift es bezeugt, liebe Grüße an alle, Lutz.

  20. @Reinhard & Lutz: Nicht dabei gewesen, das Grusswort nicht gehört, aber Unverständnis äußern. Da verstehe ich auch so Manches nicht.

    @Reinhard: idea hat als Nachrichtenagentur über die Konferenz berichtet. Ich habe als ein Sprecher von E21 mehrmals mit dem Redakteur geredet. Die Zusammenarbeit mit idea lief diesmal gut (im Vergleich zu 2011). So läuft das eben. So einfach.

    Liebe Grüße, Ron

  21. @Ron
    das verstehe ich jetzt nicht. Wenn man nicht dabei sein kann, saugt man Infos darüber auf. Daran ist doch nichts ungewöhnlich. Dann interessiert schon, wie denken die und die und die …
    Und wenn du dich mit Evangelium innerhalb der WEA beschäftigen musst, kommen Fragen. Auch dies ist nicht merkwürdig.

    Liebe Grüße Lutz

  22. Reinhard meint:

    @ Ron : Läuft das wirklich so ?

  23. @Reinhard: Ja.

    Liebe Grüße, Ron

  24. @Lutz: Soweit okay. Kannst Du nun auch: Das verstehe ich nicht, erklären?

    Liebe Grüße, Ron

  25. @Ron
    welches „verstehe ich nicht“ meinst du?

    Liebe Grüße Lutz

  26. Reinhard meint:

    @Ron

    Vielleicht hätte ich mich mal besser vorher informiert . Dann hätte ich auch gewusst , dass Du im Arbeitskreis Religionsfreiheit der Evangelischen Allianz bist . Von daher sind der Artikel in Idea Spektrum und das Grusswort verständlich . Sorry !

  27. @Lutz:

    ja, ich verstehe auch Manches nicht.

    Liebe Grüße, Ron

  28. @Ron
    so viel Zeit für „Rätselraten“ habe ich auch nicht …

    Das bezog sich auf die Einwürfe von Reinhard (zwei, wenn ich richtig verstehe).
    Zu Idea hast du dich geäußert – soll jetzt eine Auseinandersetzung über das „Evangelium“ in der WEA folgen? Das kann doch jetzt nicht dein Ernst sein.

    Entschuldige, das ist dein Blog – ich verstehe aber deine „Forderung“ nach einer Antwort immer noch nicht. Warum ein Grußwort der WEA über die Freude an „dem“ Evangelium auf der Konferenz Platz hatte, ist doch gar nicht beantwortet. Stattdessen soll ich mich rechtfertigen, weil ich für „bahre Münze“ nehme, was die EAD berichtet …

    Entschuldige da komme ich nicht mehr mit …

    Liebe Grüße Lutz

  29. Was schreibt denn idea zur E21? Kann das jemand kurz zusammenfassen, ich beziehe diese Zeitschrift nicht.

    Gruß und Dank,
    Andreas

  30. Roderich meint:

    Lieber Lutz,

    Meines Wissens war der Idea-Spektrum Artikel zu recht sehr positiv ueber die E21 Konferenz.

    Die Schlagzeile hat das Kernanliegen wohl nicht genau wiedergegeben. Wichtig ist aber erst mal: die Konferenz kam bei allen Teilnehmern – und in den Berichterstattungen – wirklich sehr gut an, und das gibt Hoffnung auf viele weitere solcher Konferenzen, auf denen das Evangelium in Klartext geredet wird und bei denen die Liebe zum Wort Gottes und zu den Verlorenen neu angefacht wird.

  31. @Andreas: Es sind mehrere Beiträge erschienen, insgesamt – falls ich nichts übersehen habe – drei Artikel. Sie waren alles in allem informativ und zutreffend, da eine Redaktion Schlagzeilen braucht, hier und da etwas reißerisch. Ich kann die Texte natürlich aus rechtlichen Gründen nicht wiedergeben.

    Liebe Grüße, Ron

  32. @Lutz: Nein, Du brauchst Dich nicht zu rechtfertigen. Ich wollte Dich nur verstehen, sprich wissen, was Du nicht verstehst. Aber das hat sich erledigt.

    Liebe Grüße, Ron

  33. Roderich meint:

    @Reinhard,
    wenn ich es recht verstehe, siehst Du das so:
    – Jeder, der in der Evangelischen Allianz arbeitet, ist verdächtig
    – Jeder, der mit der Evangelischen Allianz ZUSAMMENarbeitet, ist verdächtig
    – Idea Spektrum ist (Deiner Meinung nach) auch nicht mehr ganz koscher. Wer daher mit Idea Spektrum zusammenarbeitet, ist auch verdächtig.

    Habe ich Deine Sicht richtig zusammengefaßt?

    Wenn ja, dann: Au weia…

    (Nichts dagegen, dass man für die „reine Lehre“ eintritt, und natürlich ist bei großen Vereinigungen wie „Evangelische Allianz“ nicht jede einzelne Mitgliedsgemeinde in gleicher Weise bibeltreu, aber gesamthaft stellt die EA doch die Gemeinden dar, die – im Prinzip – das Wort Gottes als ihre Grundlage ansehen. Diese „totale Abgrenzungs“-Methodik könnte Dich recht bald recht einsam machen, und nimmt Dir vor allem die Möglichkeit, Dich dort zum Nutzen und zur Korrektur anderer einzubringen.)

  34. Roderich meint:

    @Andreas,
    Im Idea Artikel aus IdeaSpektrum 21.2012 (eine halbe Seite) stehen u.a. folgende Dinge:

    Überschrift

    „Ohne Ewigkeitshoffnung kann eine Depression drohen. Gerade junge Christen wollen wieder mehr TIEFGÄNGIGE Theologie hören“.

    Aus dem Text:

    Theologen sollten DIE BIBEL NICHT VERWÄSSERN. Davor warnte der US-amerikanische Pastor John Piper… [er] ermutigte die rund 1.000 Konferenzteilnehmer, ALLE Lebensentscheidungen im Lichte der BIBEL zu treffen. Der erste Vorsitzende des Vereins „Evangelium21“, der die Konferenz verantwortet, Matthias Lohman, sagte, dass ohne die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod Depressionen in Notzeiten vorprogrammiert seien…. Aber auch Komfort könne dazu führen, dass das gesamte Denken auf die Gegenwart konzentriert sei… Lohmann rief die Teilnehmer auf, sich nicht der Welt anzupassen, sondern sie zu verändern, „indem wir zuerst uns verändern“. Ein Streben nach Heiligung ohne vorherige Bekehrung zu Jesus Christus sei zum Scheitern verurteilt und ende in der EWIGEN VERDAMMNIS.“

    … Die vor allem in Freikirchen wirkende Bewegung „Evangelium21″ will für eine BIBELTREUE Theologie eintreten.“

    (Meine Hervorhebungen).

    Abgesehen vielleicht von dem ersten Teil der Überschrift (aber auch die ist inhaltlich nicht falsch) müßte doch jeder Bibeltreue genug „erfreuliche Stichworte“ in diesem Artikel finden, so dass ich die fast schon allergische Reaktion von Lutz nicht verstehe.

    Also, lieber Lutz: vielleicht organisierst Du mal Deine eigene Konferenz, bitte mit 1000 Besuchern, und dann werden „wir“, obwohl wir nicht hingehen, uns bei Dir (nicht bei den Redakteuren) beschweren, warum im BERICHT über die Konferenz (nicht bei der Konferenz selber) nicht genügend Schärfe rüberkommt… :-))

    Noch etwas: das eigentliche Anliegen von Evangelium21 kam mehr „implizit“ (showing by doing) durch die hervorragenden bibeltreuen Auslegungspredigten zum tragen. Es gab diesmal meines Wissens weniger Vorträge auf der „Metaebene“, also z.B. nicht unbedigt darüber, welches Bibelverständnis z.B. ein traditioneller Christ gegenüber einem Postmodernen hat. Das ist auch nicht verkehrt. Anstelle davon, sich primär damit zu beschäftigen, was andere falsch machen, sollte man einfach auf inspirierende Weise zeigen, wie man es richtig macht: und zwar bibeltreu und gleichzeitig begeisternd, geisterfüllt, kraftvoll, intellektuell durchdacht etc. predigen.

    OK, gesegnetes Wochenende allerseits !

  35. @Andreas

    mit eigenen Worten sieht es so:

    Die große Überschrift: „Ohne Ewigkeitshoffnung kann eine Depression drohen“. Darunter: „Evangelium 21 Gerade junge Christen wollen wieder mehr tiefgängige Theologie hören.“

    Theologen sollen an der Bibel bleiben und Christen sollten alle Lebensentscheidungen nach dieser Maßgabe vornehmen – so Piper.
    Lohmann sieht Depressionen in Notzeiten als unausweichlich, wenn die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod nicht da ist.

    Die nächste fette Unterüberschrift lautet: „Das Beste steht uns noch bevor“.
    Nach Lohmann sollen sich Christen immer wieder gegenseitig genau daran erinnern. Das ist wichtig, wenn Leid kommt. Leid kann ohne diese Zuversicht unerträglich werden. Die Orientierung auf Luxus kann auch das ganze Denken in der Gegenwart halten. Dann kommt eine Grafik zu einer Umfrage des Institutes für neue soziale Antworten (Erfurt). Diese verdeutlicht, dass eben von allen Deutschen nur noch 36 Prozent an ein Leben nach dem Tod glaubt.

    Die nächste fette Unterüberschrift lautet: „Nicht an die Welt anpassen“.
    Auch hier wird sich wieder auf Lohmann bezogen, der die Anwesenden dazu aufrief sich eben nicht konform dieser Welt zu geben, sondern sie zu verändern. Wichtig hier ein Zitat von ihm: „indem wir zuerst uns verändern lassen“. Lohmann streicht die Priorität der Bekehrung heraus, die Grundlage für das Streben nach Heiligung sei. Ohne diese Voraussetzung wird nur die ewige Verdammnis am Ende stehen.
    Lohmann freut sich über gerade junge Leute, die Klarheit und Tiefgang in der Botschaft hören wollen.
    Dann werden die Verantwortlichen insgesamt benannt und „Evangelium 21“ als eine vor allem in Freikirchen angesiedelte Bewegung charakterisiert. Sie will für Bibeltreue stehen und aus diesem Grund ist das Engagement gegen die historisch-kritische Theologie an freikirchlichen Ausbildungsstätten gerichtet und „u. a. auch gegen die Frauenordination“ (das Zitat sei mir jetzt erlaubt).
    Die nächste Konferenz sei vom 4. – 6. April 2013 angesetzt.

    Gruß Lutz

  36. @Roderich
    zu deinem: „Also, lieber Lutz: vielleicht organisierst Du mal Deine eigene Konferenz, bitte mit 1000 Besuchern, und dann werden “wir”, obwohl wir nicht hingehen, uns bei Dir (nicht bei den Redakteuren) beschweren, warum im BERICHT über die Konferenz (nicht bei der Konferenz selber) nicht genügend Schärfe rüberkommt…“

    Schweres Geschütz – oder?
    Meine Eingangsfragen waren so: „Deshalb meine Frage hier und jetzt: Wie ist es möglich, dass „Evangelium 21“ samt Anliegen unter einer derartigen Überschrift eingeordnet wird?
    Würde sich M. Lohmann hier tatsächlich inhaltlich widerfinden? Kann dazu jemand etwas sagen?“

    Gut, dann kam noch dies und jenes …

    Den Gedanken, sich bei der Redaktion zu beschweren, hatte ich. Aus Erfahrung damit weiß ich, es gibt einen Redaktionsschluss. Gebunden an Realität weiß ich, du kommst mit den gesamten Vorträgen (und M. Lohmann gehört dazu) nicht durch bis dahin…. Nach den Wortmeldungen zu urteilen, bin ich wieder verunsichert – gebe ich ehrlich zu. Du selbst findest nichts Kritikwürdiges – Ron hat sich positioniert … Das ist wie zwischen Stühlen sitzen …

    Bei der Redaktion kann ich mich erst beschweren, wenn für mich bestimmte „Dinge“ klar sind, denn ich war kein Teilnehmer! Damit bin ich auf externe Infos angewiesen.

    Wenn du aber so willst: das Ganze ist dann als Beschwerde an Evangelium 21 zu verstehen, wenn das eine von dort verantwortete „Pressemitteilung“ war. Davon gehe ich aber nicht aus!
    Wie sollte ich momentan allergisch auf Evangelium 21 im Ganzen sein???
    Du schießt wieder extrem über das vernünftige Maß hinaus …

    Also Konferenzen mit ca. 500 Teilnehmern kenne ich selbst als Organisator (sind keine theologischen …). Aber hier habe ich durchaus ein „Feeling“ was es heißt zu organisieren und Rednerlisten zu erstellen. Natürlich kommt es dann auch zu ungeplanten Situationen … – aber was ich mit Sicherheit weiß: nicht alles ist spontan …

    Du kannst es weiterhin als allergisch betrachten oder eben auch nicht, das steht dir frei …
    Fakt ist, dass du weder selbst an einer Sache teilnehmen musst, noch irgendwie das Gleiche zu fabrizieren hast – um deine Gedanken mitzuteilen … Mag sein, dass man so manche „klein“ hält oder als „Kritiker“ nicht mehr wahrnimmt – funktioniert aber nicht bei allen!
    Kritische Fragestellungen als etwas wahrzunehmen, dass nicht niederreißen will, sondern … – ist auch nach meiner Erfahrung kein Allgemeingut … Ist aber schade, denn gerade hier kann exklusiv was gebracht sein, was durchaus biblisch ist. Du kennst Sprüche 27, 5. 6. Berechtigte Kritik von unberechtigter zu unterscheiden, bedeutet sich damit zu befassen – nicht „komisch“ abzuwiegeln. Auch das kenne ich …

    Übrigens ich hoffe das Anliegen von Evangelium 21 nicht nur „implizit“ mitzubekommen …
    Meine Hoffnung ist eher „offensiv“ bzw. „explizit“, deshalb interessiere ich mich auch dann dafür, wenn ich nicht selbst dabei sein kann.

    Dann mal dir auch noch sonnige Pfingsten von mir.

  37. Reinhard meint:

    @Roderich
    Nein , nicht jeder . Da muss sich jeder selbst hinterfragen . Ich fände es besser , wenn mehr biblisch argumentiert würde . Wenn bei der Allianz alles so gut ist , wozu brauchen wir dann noch Evangelium 21 ? Dann lasst uns doch alle bei Pro Christ mitmachen , und gut ist`s . Ich glaube nicht , dass so das Anliegen von Evangelium 21 ist .
    Ich würde Idea Spektrum nicht weiter empfehlen . Wir werden im N.T. durchgängig dazu aufgerufen , Lehren zu prüfen und wachsam zu sein . Das steht nun mal in der Bibel . Das kann ich auch nicht ändern . Paulus schreibt : 1.Kor.5,6 – ,, Euer Rühmen ist nicht gut . Wisst ihr nicht , dass ein wenig Sauerteig den ganzen Teig durchsäuert ? ´´
    Wenn ich mir die Entwicklung der Kirchen und Gemeinden in den letzten Jahren und Jahrzehnten anschaue , finde ich , kann man gar nicht wachsam genug sein .

  38. Roderich meint:

    Hallo Lutz,

    Schweres Geschütz – oder?

    Ich hatte nur versucht, die Situation wiederzuspiegeln, zur Verdeutlichung.

    Kritik auf Verdacht, ohne dagewesen zu sein, anhand einer einzigen Formulierung, in einem Zeitschriftenartikel…. Und es kam halt so rüber als würdest Du von Ron und Herrn Lohmann eine Rechenschaft fordern darüber, wie über die Konferenz *berichtet* wird.

    Mit „allergisch“ meine ich, dass man emotional schon so stark gegen bestimmte Strömungen eingestellt ist, dass man allein schon durch einzelne *Sätze* oder *Wörter*, die sonst oft im Zusammenhang mit diesen Strömungen auftauchen mögen, sehr aufgebracht wird – ohne den Gesamtinhalt zu berücksichtigen oder zu kennen.

    Es ist ja nicht die Verantwortung anderer Leute, sicherzustellen, dass Du Dich nicht an einzelnen Formulierungen stößt, die gar nicht repräsentativ sind oder sein müssen. (Schon gar nicht, wenn dies nicht eigene Formulierungen sind, sondern von Presseorganen).

    Aber wenn Du Deine Beiträge nur als „Bitte um mehr Information“ (und nicht als Kritik) verstanden hast, dann ist es ja gut.

    Halten wir fest: Wohlgemeinte und offene Kritik (gemäß Sprüche 27,5) ist immer gut, solange sie sich auf substanzielle Aussagen, und nicht auf einzelne Wörter oder Sätze (die nicht repräsentativ sein müssen) beziehen.

    Also lassen wir uns im weiteren über die INHALTE der einzelnen VORTRÄGE sprechen. Da würde mich fundierte Kritik sehr interessieren, denn das kann nur hilfreich sein für Verbesserungen beim nächsten mal (für die Redner und Organisatoren, zu denen ich ja nicht gehöre).

    @Reinhard,
    „Wachsamkeit“ ist gut, aber es kann ja nicht primär darum gehen, „mit wem man zusammenarbeitet“, „wen man über sich berichten läßt“, „wer ein Grußwort spricht“. In solchen Äußerlichkeiten sollte sich Wachsamkeit nicht erschöpfen.
    Ohne bei der Konferenz gewesen zu sein oder ohne die Vorträge anzuhören, kann man bezüglich der Konferenz gar nicht „wachsam“ sein.
    So einfach ist „Wachsamkeit“ nicht zu haben, sondern „Wachsamkeit“ hat ihren Preis – man muss sich mit der Substanz der Sachaussagen auseinandersetzen.

  39. @Roderich,
    ja, ich war nicht körperlich da.
    Ja, ich habe mich über die Schlagzeile geärgert.
    Ja ich habe einfach nur gefragt (hätte präziser sein sollen, weiß ich jetzt).

    Ja, ich kann mich an einer einzigen Formulierung stoßen, auch wenn ich nicht dabei war. Warum ich mich gestoßen habe, ist von mir auch benannt. Idea hat eine geschätzte Leserschaft von ca. 100. 000. Wie viele davon waren also bei der Konferenz anwesend? Nach heutiger „Mainstream-mentalität“: sag mir in vier Worten, was der Inhalt eines 1 Stundenreferats war? – wie viele werden den Vortrag hören? Man wird annehmen so ausreichend in „Nachrichten“ informiert zu sein. Ob du es jetzt wahrhaben möchtest oder nicht, die fette Überschrift bspw. dirigiert deine Gedanken durch alles, was danach kommt…
    Vielleicht denkst du mal an die zig-Tausenden, die jetzt genauso assoziieren, wie ich vorgestellt habe. Aber gut, vielleicht nur ein Verdacht und …

    Evangelium 21 ist was Besonderes, was Spezielles in Deutschland. So habe ich mich inhaltlich gefreut von Anfang an – ohne jemals körperlich anwesend gewesen zu sein.
    Die Fragestellung, die Reinhard formuliert hat – ist im Blick auf die „Öffentlichkeitswahrnehmung“ (auch durch den Artikel selbst) durchaus berechtigt. Und auch hier handelt es sich um eine einfache Frage.

    Apropos Verantwortung: Konferenzausrichter und Presse ist ein mitunter schwieriges Thema. Als Konferenzausrichter hast du das Interesse, dass die Presse adäquat berichtet. Dein Einfluss ist dann hier mehr oder weniger eingegrenzt. Was letztlich in der Presse erscheint, ist nicht die Verantwortung der Ausrichter (es sei denn es handelt sich um eine 1:1 autorisierte Pressemitteilung). Muss damit aber Schluss sein, gerade wenn Verzerrung, Falschaussagen vorliegen? Nein, hier würde eben das Engagement der Teilnehmer bspw. zu Buche schlagen, selbst dann, wenn niemals ein „Leserbrief“ veröffentlich wird…
    Wenn natürlich Teilnehmer mit einer solchen Berichterstattung keine Probleme haben, dann wird auch nichts passieren und das nächste Mal kann die Presse entsprechend in schweigender Zustimmung …. Aber vielleicht auch nur wieder ein Verdacht? Darüber nachdenken kann man schon, denke ich und „böse“ ist es nicht gemeint!

    Lutz

  40. Roderich meint:

    @Lutz,
    Von den Zigtausenden, die den Artikel lesen, haben nur die allerwenigsten ein Verstaendnis von der ‚Metaebene‘. (Also z.B. sind sich viele der unterschwelligen Auseinandersetzung von Postmoderne und traditioneller Schriftauslegung nicht bewusst.)

    Aber am besten, Du rufst mal bei Idea an und fragst, ob Du den Redakteur sprechen kannst, und kannst dann in Erfahrung bringen, ob er sich der Intention von Evangelium21 bewusst war, und dass die Ueberschrift vielleicht irrefuehrend war, und ob ihm das klar war.

  41. Na danke, Roderich für diese Zeilen!

  42. Roderich meint:

    @Lutz,
    der Satz in der Überschrift „Ohne Ewigkeitshoffnung kann eine Depression drohen“ ist ja nicht falsch. Die allermeisten Leser werden also keinen *negativen* Eindruck über die Konferenz erhalten durch diese Überschrift. Und der Artikel selber (wie auch einige frühere Artikel) beinhaltet ja mehrere klare Aussagen.

    Man sollte also vielleicht nicht zu viel „Ärger ex silencium“ pflegen, d.h. sich vielleicht nicht zu viel ärgern darüber, dass eine bestimmte Aussage (in der platz-knappen Überschrift, die nicht nur nach inhaltlichen, sondern auch nach journalistischen Kriterien verfasst wird) NICHT geschrieben wurde.

    (Aber die Ermutigung, bei Idea direkt anzurufen zur Klärung, ist durchaus ernst gemeint).

  43. Vielen Dank Ron für deinen Einsatz und deine Bemühungen hier zu moderieren 🙂 !

    Habe jetzt auch mal einen Rückblick erstellt und ein paar Fotos beigefügt:
    http://www.lgvgh.de/wp/rueckblick-auf-die-evangelium21-konferenz-2012/2576

  44. Auch das Reformatorisch Dagblad hat von der Konferenz berichtet. Ob die Übersetzung mit Google leichter zu lesen ist als das niederländische Original, muss jeder selbst entschieden 😉 .

    Viele Grüße,
    Andreas

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