E21 und T4G feiern das 500-jährige Reformationsjubiläum

The Gospel Coaltion (TGC) hat einen Beitrag über die Evangelium21 Konferenz 2017 in Hamburg veröffentlicht. Darin heißt es unter anderem:

In his second talk, Mohler exhorted evangelicals to devote more time, energy, and seriousness to preserving and nourishing their beliefs. Drawing from the recent history of the conservative turnaround in his own denomination, the Southern Baptist Convention, Mohler offered 10 timeless lessons of doctrinal and spiritual renewal. Biblically faithful churches can so easily and quickly waver from their foundations if sound doctrine and practice isn’t nurtured, he warned. This was what had happened to many Southern Baptist churches in the mid-20th century, and it almost split the denomination. As liberal theology gained a foothold in the SBC’s theological seminaries, some of the denomination’s most influential church leaders began questioning the authority of the Bible. By God’s grace, however, courageous men and women successfully labored to recover the denomination’s doctrinal foundations, giving rise to one of the greatest spiritual renewals in recent history.

Mehr: www.thegospelcoalition.org.

Kommentare

  1. Schandor meint:

    Was einen stutzen lässt:

    Wie kann der Glaube etwas festes werden/sein,
    wenn man stets aufgerufen wird: „devote more time, energy, and seriousness to preserving and nourishing“?
    Das klingt nach Selbstprogrammierung und Selbstmanipulation. In der Sprache derer, die obigem zustimmen: nach Zweifel.
    Und wer ständig „lessons of doctrinal and spiritual renewal“ braucht, frägt sich der nicht (sofern er dieser Sache genugsam gewahr wird): Warum bedarf ich immer wieder der Erneuerung? Veraltet denn, was ich bisher glaubte? Können Überzeugungen veralten?
    Diese Beiträge können also durchaus auf ihre verdächtigen Rahmenbedingungen hin gesehen werden: Du bist noch nicht dort, wo du hin musst, deine Überzeugungen bedürfen stets der Fundamentalkorrektur.
    Das finde ich bedenklich.

  2. @Schandor: So ganz weiß ich nicht, ob ich Dich richtig verstanden habe. Aber natürlich braucht es eine permanente Bildung und Erneuerung des Denkens. Die Bibel erinnert uns ständig daran, dass wir zum Vergessen neigen und anderen Dingen nachlaufen. Wir vergessen den Schöpfer, das Gesetz, den Nächsten usw. Deshalb braucht es ein ein ständiges Erinnern und Erneuern, welches etwa im Gottesdienst geschieht. Geistliche Entropie. Deshalb gibt es die Predigt und die Zeichen als Wegzehrung und Zurüstung. Wenn Du beispielsweise Balladen auswendig lernst und diese nicht ab und zu wiederholst, wirst Du sie irgendwann vergessen haben. Der Teufel will uns ja das Wort aus dem Herzen nehmen (vgl. Lk 8,12).

    Biblisch gesprochen: 2. Korinther 4,16: „Darum werden wir nicht müde; sondern wenn auch unser äußerer Mensch verfällt, so wird doch der innere von Tag zu Tag erneuert.“ Epheser 4,23–24: „Erneuert euch aber in eurem Geist und Sinn und zieht den neuen Menschen an, der nach Gott geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit.“

    Liebe Grüße, Ron

  3. Schandor meint:

    @Ron

    Dann geht es um ein Üben, ein Wiederholen, ein er-neu-t be-denken, und dann ist die Sache klar. Die Halbwertszeit des Gedächtnisses ist ohne Wiederholung in Gefahr, im Hinblick auf das Bleibende verkürzt und ausgedünnt zu werden.

    Liebe Grüße, Schandor

  4. @Schandor: Ja, wobei das Wiederholen hoffentlich auch zum Vertiefen führt.

    Liebe Grüße, Ron

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