Ein Leben für die Ewigkeit

Der Herold Verlag hat eine Kurzauslegung zu Offenbarung 2,12–17 von Thomas Schreiner veröffentlicht. Es geht um ein Leben im Angesicht von Leid und Verfolgung. Schreiner sagt:

In Offenbarung 2,13 spricht Gott zu der Gemeinde in Pergamon: „Ich weiß, wo du wohnst; wo der Thron des Satans ist.“ Pergamon befand sich an dem Ort, wo der Thron des Satans war, weil dort die Anbetung des römischen Kaisers stattfand. Doch nicht nur das, alle Arten von Götzendienst und Religionskulten waren dort vertreten. Pergamon war die erste Stadt in Kleinasien, in der ein Tempel für den römischen Kaiser (Augustus) errichtet wurde. Von daher wurde diese Stadt auch zu einem Zentrum anderer Religionen. Es muss sehr schwer für die damaligen Christen gewesen sein, in einer Stadt zu leben, in der „der Thron des Satans ist“ und „wo der Satan wohnt“ (V. 13). Sie standen ganz sicher unter riesigem Druck von außen. Stellen wir uns nun vor, wie es sein muss, als Christ in Indien unter dem gegenwärtigen Druck der Verfolgung und des Hasses zu leben.

Nichtsdestotrotz steht Gott zu den Seinen und lässt sie niemals im Stich. Es gibt oft Momente im Leben, in denen wir uns nach einem Menschen sehnen, der uns und unsere Probleme versteht. Aber wir müssen einsehen, dass kein Mensch uns völlig verstehen kann. In Sprüche 14,10 lesen wir: „Das Herz kennt sein eigenes Leid, und kein Fremder kann sich in seine Freude mischen.“ Doch Gott kennt alle unsere Gedanken, Sorgen und Gefühle ganz genau – ja, Er kennt und versteht uns sogar besser als wir selbst. Und Er liebt uns, Er sorgt sich um uns und Er will, dass wir seine Kraft erfahren. „Denn des HERRN Augen durchlaufen die ganze Erde, um denen treu beizustehen, deren Herz ungeteilt auf ihn gerichtet ist“ (2 Chron 16,9). Lasst uns dafür beten, dass Gott unser Vertrauen auf seine großartigen Verheißungen stärkt.

Mehr: herold-blog.com.

Kommentare

  1. Leider konnte ich den Leserbrief nicht durchbekommen, aif dem Herold-Blog.
    Diese Aussage verwirrt mich:
    „Dieser Aufruf gilt jedem von uns, ganz gleich ob gläubig oder ungläubig. Gott verspricht uns einen sehr großen Lohn, wenn wir nur beständig auf Ihn vertrauen.“
    Kann mir jemand erklären, was ich in dem Artikel falsch verstanden habe ?

  2. Christian meint:

    Jutta, Du hast mittlerweile Antwort auf dem Heroldblog bekommen. 🙂
    Wünsche Dir eine schöne, gesegnete neue Woche. Christian

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