Eine neue Sicht der Kreuzzüge

Nun gibt es auch eine neue Kreuzzüge-Perspektive. In seinem Buch Gottes Krieger – Die Kreuzzüge in neuem Licht versucht der Religionssoziologe Rodney Stark einen neuen Blick auf die Kreuzzüge zu werfen. Das Ergebnis wird viele überraschen und dazu anregen, die modernen Kreuzzüge-Argumente zu überdenken.

Hier der DLF-Beitrag:

Kommentare

  1. Roderich meint:

    Siehe dazu auch das Buch: „The Politically Incorrect Guide to Islam and the Crusades“ von Robert Spencer.

  2. Das Buch ist bestellt. Kommt auf die Liste meiner Sommerlektüre.

  3. Ja, man weiß wohl, dass die Kreuzzüge auch aus Verteidigungsgründen betrieben wurden. Jedoch kann man nicht bezweifeln, dass viele Ungerechtigkeiten und Greueltaten aus der christlicher Seite begangen wurden.

    Und es ist nicht besonders schmeichelhaft, dass die muslimische Welt der christlichen Welt überlegen war.

    Liebe Grüsse im Menschensohn.

    Lothars Sohn – Lothar’s son

    http://lotharlorraine.wordpress.com

  4. Roderich meint:

    @Lotharssohn,
    Ja, es wurden bei den Kreuzzuegen auch von christlicher Seite Greueltaten begangen, die nicht zu rechtfertigen sind – jeder Einzelne wird da mal vor Gott Rechenschaft ablegen muessen. – Auch wenn die Kreuzzuege nur eine Reaktion auf Jahrhunderte moslimischer Provokationen und Angriffskriege waren, die wesentlich schlimmer und noch viel viel weniger zu rechtfertigen waren. Davon sollte die Presse heute reden – nicht von den Kreuzzuegen. Wenn ein Land angegriffen wird, und dann zurueckschlaegt, berichtet man doch auch primaer ueber den Aggressor – und nicht, dass der Angegriffene auch noch die Frechheit hatte, sich zu verteidigen. Und di ganzen Jahrhunderte danach, die im Islam mit Jihad, Sklaverei, Eroberungen etc. ein einziges Blutbad darstellen, darueber schweigen die Muslime, verweisen aber gerne auf die Kreuzzuege. Heuchler.

    Und der Islam war damals als einheitliche Streitmacht (mit einer durch Gewalt erzwungenen Einheit) staerker als der zerstrittene Westen bzw. Europa.

    Also wie erwaehnt: die (z.T. schlimmen) Gewalttaten der Kreuzzuege sind kaum nennenswert gegenueber dem Blutbad der Islamischen Eroberungsfeldzuege – binnen eines Jahrhunderts nach dem Tode Muhammads wurde ganz Nordafrika mit Gewalt unterworfen, ueber 150,000 Kirchen geschleift (zerstoert), zig Tausende (oder Hunderttausende) Christen umgebracht, zwangsversklavt oder zwangsbekehrt, und der Islam drohte, ganz Europa einzunehmen und hinderte Pilgerer zur Heiligen Stadt Jerusalem. Durch die Kreuzzuege wurde der Islam in seinen Eroberungsbemuehungen um ueber 100 Jahre zurueckgeworfen, Europa konnte sich sammeln.
    (Letzlich hat die Reformation und die daraus resultierende christliche Arbeitsethik sowie wissenschaftlicher, medizinischer und wirtschaftlicher Fortschritt (dank biblischer Sicht auf die Wissenschaft und Wirtschaft) in Europa zu Bevoelkerungswachstum gefuehrt, so dass man dann der Islamischen Welt wieder ebenbuertig und dann ueberlegen wurde.)
    Ohne Kreuzzuege haette hier in Europa der Islam vermutlich gesiegt. Du hast Dich laut eigenem Blog ja vom (bibeltreuen) Christentum losgesagt. Das ist Dein Recht der Religionsfreiheit. Im Islam koenntest Du das nicht ohne Gefahr fuer das Leben tun. Einmal drin, kein Weg raus.

  5. Hoffnung ???
    http://www.gemeindenetzwerk.org/?p=9974#more-9974
    ..viele Muslime haben genug von der Gewalt im Islam… ( Zitat aus dem Artikel )
    Beten !!!

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