Etikettenschwindel Familienpolitik

Martin Lohmann, von 1994 bis 1997 Chefredakteur des Rheinischen Merkur und von 1998 bis 2004 Chefredakteur der Rhein-Zeitung, durchleuchtet in seinem neuen Buch die Familienpolitik in Deutschland.

Nach Lohmann verdient die derzeitige Familienpolitik ihren Namen nicht, da es sich in Wirklichkeit um eine reine »Frauenerwerbsförderpolitik« handelt. Die Politik sorgt sich nicht um das Wohl der Familie, sondern möchte Frauen nach der Geburt eines Kindes möglichst schnell wieder an den außerhäuslichen Arbeitsplatz bringen. Da nach Lohmann die Mutter die wichtigste Bezugsperson für Kinder in den ersten Lebensjahren ist, hat für ihn so eine Bevormundung der Familie durch den Staat den Namen »Familienpolitik« nicht verdient.

Hier ein Auszug aus der Publikation: www.duesseldorf-blog.de. Das Buch kann überall im Buchhandel bestellt werden:

  • Martin Lohmann, Etikettenschwindel Familienpolitik, Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus, 2008; 222 S., 19,95 €.

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