Familien benötigen Schutz vor Sozialingenieuren

Dorothea Siems liegt völlig richtig, wenn sie davor warnt, dass der Staat noch stärker in die Familien hinein regiert:

Volkswirtschaftlich betrachtet, mag es Verschwendung sein, dass gut ausgebildete Frauen im Regelfall nicht schon wenige Monate nach der Geburt eines Kindes zurück ins Büro oder ans Fließband wollen, sondern sich eine längere berufliche Auszeit gönnen. Auch verkürzen die meisten Mütter ihre Arbeitszeit viele Jahre lang.

Doch der Staat stellt es bislang den Eheleuten frei, wie sie ihr Familienleben gestalten, wer von beiden wie viel Zeit im Beruf, mit Hausarbeit oder den Kindern verbringt. Das Splitting garantiert diese staatliche Neutralität.

Gleichstellungspolitiker und Arbeitgeber drängen indes immer stärker darauf, die Erwerbstätigkeit der Mütter zu steigern. Der Staat soll für ausreichend Ganztagsbetreuung sorgen und traditionelle Ehe finanziell so stark belasten, dass sich die Mittelschicht-Mutter Teilzeit schlicht nicht mehr leisten kann.

Hier: www.welt.de.

Kommentare

  1. angeblich ein Ausspruch von Nicholas Rockefeller:

    „Der Feminismus ist unsere Erfindung aus zwei Gründen: Vorher zahlte nur die Hälfte der Bevölkerung Steuern, jetzt fast alle, weil die Frauen arbeiten gehen.

    Außerdem wurde damit die Familie zerstört und wir haben dadurch die Macht über die Kinder erhalten. Sie sind unter unserer Kontrolle mit unseren Medien, bekommen unsere Botschaft eingetrichtert und sie stehen nicht mehr unter dem Einfluß intakter Familien.

    Indem wir die Frauen gegen die Männer aufhetzen, die Partnerschaft und die Gemeinschaft der Familie zerstören, haben wir eine kaputte Gemeinschaft aus Egoisten geschaffen, die arbeiten und konsumieren, dadurch unsere Sklaven sind und es dann auch noch gut finden.“

    Die Italiener sagen zu etwas „Si non e vero, e ben trovato.“ (Wenn es nicht stimmt, dann ist es jedenfalls eine gute Erfindung)

  2. Schandor meint:

    Wir brauchen das amerikanische Original; die Übersetzung klingt mir irgendwie nicht nach N. Rockefeller …

    Aber diese Dinge und derlei mehr finden sich schon seit über hundert Jahren in einem Dokument, das immer wieder als „Fälschung“ gebrandmarkt wird, nur sagt niemand, wovon es eine Fälschung ist. Ich glaube, jeder weiß, wovon ich spreche.

  3. Roderich meint:

    @Martin,
    der Ausspruch ist sehr interessant. (Wenn man zu satanischen Dingen überhaupt „interessant“ sagen darf).

    Allerdings frage ich mich, zu welchem Zweck man eine so langangelegte Strategie verfolgen sollte – nur, um „mehr Geld“ an den Arbeitnehmern zu verdienen? Meistens ist doch reines Profitstreben nicht so langfristig angelegt.
    „Wer“ soll dann derjenige sein, der daran verdient, und wie? (Vielleicht sollte Rockefeller dann doch noch mal ein paar Bücher über Wirtschaft lesen – denn auf lange Sicht tut es einem Land nicht gut, wenn die Familie zerfällt… Werteverfall, Desorientierung, Chaos, Anarchie, Tyrannei, Staatssozialismus ==> weniger Umsatz). 😉

    Eher scheinen mir da weltanschauliche Interessen dahinterzustehen: eine intakte Familie ist oft ein Hort traditioneller Weltanschauungen, die den Kindern dort weitergegeben werden. Hat man sie zerstört, kann man so auch das Christentum „knacken“, und damit den Weg frei machen für den neuen sozialistischen Menschen – eine Illusion. Denn der Mensch ist nicht gut, und die „Befreiung“ vom Christentum wird ihn erst recht nicht gut machen.

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