Feministischer Zeitgeist in der EKD

In einem Leserbrief schreibt W.N. zum EKD-Familienpapier (FAZ vom 07.08.2013, Nr. 181, S. 30):

„Die EKD droht im Strudel des Relativismus zu versinken. Sie ist führungslos. Mit Nikolaus Schneider steht ein Zeitgeist-Theologe an der Spitze, der den Überblick verloren hat … Ich habe jetzt nach 58 Jahren die evangelische Kirche verlassen. Eine solche Kirche ist nicht mehr meine Kirche. Und wenn sie diesen Weg fortsetzt, wird sie nicht mehr lange Kirche sein.“

Der Systematiker Horst Georg Pöhlmann hat sich ebenfalls zu Wort gemeldet. IdeaOnline meldet:

„Pöhlmann zufolge ist die Ehe – entgegen der Darstellung in der Orientierungshilfe des Rates der EKD – eine „göttliche Stiftung“. Das werde mehrfach in der Bibel bezeugt. Pöhlmann gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur idea: „Jesus sagt ausdrücklich von der Ehe, Gott hat die beiden Ehepartner zusammengefügt“ (Matthäus 19,6).“

Kommentare

  1. Johannes Strehle meint:

    „Die Deutsche Evangelische Allianz (DEA)
    hat das umstrittene Familienpapier
    der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)
    gegen einseitige Kritik verteidigt.
    Die breite und teilweise heftige Reaktion zeige allerdings,
    dass die EKD die „gesamtkirchliche Stimmung“ zu diesem Thema
    nicht hinreichend berücksichtigt habe,
    sagte der Vorsitzende der DEA, Präses Michael Diener …“
    (FAZ 02.08.2013)

    Der faule Kompromiss,
    der nach meiner Nase am meisten zum Himmel stinkt
    und die evangelikalen Schafe benebelt,
    ist die Verbindung von Vertretern der Evangelikalen
    mit Kirchenvertretern, die für ein anderes Evangelium stehen,
    in der sogenannten Evangelischen Allianz.
    Ich bin 66 Jahre alt
    und beobachte dieses Spiel und seine Rituale seit einem halben Jahrhundert.
    Eine Zeit lang hätte mich dieses endlose absurde Theater amüsieren können,
    bis es langweilig wird – wenn es nicht um Leben und Tod ginge.
    Es geht in die Richtung des „aufhaltsamen Aufstieges“ eines anderen Evangeliums
    in Verbindung mit „Biedermann und die Brandstifter“.
    Die EKD mit Freikirchen in ihrem Gefolge
    spielt die Tragikomödie routiniert mit den Evangelikalen als Hofnarren.
    Die Evangelikalen sind dadurch nicht Licht und Salz für die Gesellschaft.
    Man hat Jesus schon einige tolldreiste Geschichten angedichtet,
    aber eine Allianz zwischen Jesus und den Hohepriestern, Priestern und Sadduzäern
    ist mir bisher noch nicht begegnet.

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