Fortschritt braucht Vater, Mutter, Kinder

Bei der beabsichtigten Gleichstellung von Ehe und „Homo-Ehe“ geht es nicht um Kleinigkeiten, sondern um die Keimzelle der Gesellschaft. Zeit für den Bundestag, Farbe zu bekennen. Obwohl der Schutz der Familie eigentlich selbstverständlich sein sollte, muss man heute sehr dankbar sein, wenn ein Journalist wie Reinhard Müller die Diskussion um das neue Familienbild mit folgenden Worten kommentiert:

Zwar bringt auch nicht jede Ehe Kinder hervor, wie Karlsruhe messerscharf beobachtete, doch ist die Verbindung zwischen Mann und Frau nun einmal die einzige, die Kinder hervorbringen kann. Hier geht es nicht um Antidiskriminierung, sondern um Vaterschaft, Mutterschaft und Kindeswohl. Müsste aus einer kompletten Gleichstellung nicht gefolgert werden, Leihmutterschaft auch in Deutschland zu erlauben? Der neue, überparteiliche Leitsatz, der womöglich bald auch im Grundgesetz steht, lautet: Familie ist da, wo Kinder sind. Aber die Samenbank ist nicht die Keimzelle der Gesellschaft. Ist das konservativ? Wer Fortschritt will, braucht Vater, Mutter, Kinder.

Hier: www.faz.net.

Kommentare

  1. „Müsste aus einer kompletten Gleichstellung nicht gefolgert werden, Leihmutterschaft auch in Deutschland zu erlauben?“

    An diesem nächsten Schritt wird ja hinter den Kulissen bereits heftig gearbeitet, auch unter der Ägide der Anti-Diskriminierung („Wer darf sich reproduzieren, wer nicht? Nur heterosexuell Verheiratete?“). Siehe dazu auch aktuelle Artikel zu „Melodys Baby“ in mehreren Trend-Zeitschriften und das Meinungsbild auf der Ethikrats-Jahrestagung 2014 dazu.

  2. Alexander meint:

    Ich plädiere dafür, dass ‚Leihmutter‘ zukünftig ein Ausbildungsberuf wird.

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