Geburtenrate: Das Ende des Machbarkeitsglaubens

Mit großem Aufwand werden seit 2009 die Hilfen für Familien auf ihre Wirkung überprüft. Es stellt sich Ernüchterung ein. Es geht eben nicht nur um Geld. Uta Rasche kommentiert:

„Eine rein ökonomische Betrachtung von familienbezogenen Leistungen greift zu kurz“, sagte Schröder gegenüber der F.A.Z. In der Tat gibt es immer mehr Anzeichen dafür, dass kulturelle und religiöse Werte, Erfahrungen aus der Herkunftsfamilie und die Qualität der Paarbeziehung wichtiger sind für die Realisierung von Kinderwünschen als monetäre Leistungen. Ein gewisser Machbarkeitsglaube, der in die Familienpolitik Einzug gehalten hatte, scheint an seine Grenzen gekommen zu sein.

Nun, für diese Einsicht hätte wohl das Studium der Geschichte ausreichen können. 

Mehr: www.faz.net.

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