Gender in Hamburg

Manche Politiker lieben es, ihre Bürger zu erziehen. Dass sie Interessenvertreter sind und sich gesellschaftliche Mehrheitsinteressen in der Politik wiederfinden sollten, geht leider zu oft unter. Jetzt hat der Hamburger Senat unter Olaf Scholz beschlossen, den Bürgern der Stadt eine Genderkur zu verpassen. Zum Anlass teilt der Senat in seinem 63 Seiten zählenden Aktionsplan mit:

Die Belange und Interessen von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, sowie von Trans*- und Inter* (LSBTI*) sind selbstverständlicher Teil einer modernen Gleichstellungspolitik. In Hamburg sollen alle Menschen jeder geschlechtlichen Identität und jeder sexuellen Orientierung gleiche Anerkennung und Teilhabe erfahren und selbstbestimmt leben können. Um die aktuellen Herausforderungen zur Gleichstellung der geschlechtlichen Identitäten und sexuellen Orientierungen anzugehen, ist in dem Koalitionsvertrag „Zusammen schaffen wir das moderne Hamburg“ über die Zusammenarbeit in der 21. Legislaturperiode der Hamburgischen Bürgerschaft die Entwicklung eines Aktionsplans zur Akzeptanz und Anerkennung der geschlechtlichen und sexuellen Vielfalt vereinbart worden.

Mathias von Gersdorff kommentiert:

Der Hamburger Senat hat am 10. Januar 2017 einen sogenannten „Aktionsplan für Akzeptanz geschlechtlicher und sexueller Vielfalt“ beschlossen. Wie der Name schon sagt, ist die Implementierung der Akzeptanz sexueller Vielfalt – also Gender – wichtigstes Ziel des Erlasses.

Der Erlass sieht in 11 Handlungsfeldern von der Kindheit bis ins Alter über 90 Einzelmaßnahmen vor, um Gender in der Gesellschaft zu verankern. Katharina Fegebank, Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung, erklärte hierzu: „Wir wollen aktiv eine Kultur der Anerkennung und Offenheit für vielfältige Lebensformen fördern.“

Die Umsetzung der vereinbarten Maßnahmen soll regelmäßig ausgewertet und fortgeschrieben werden. Man wird also nicht locker lassen, solange die Hamburger Bürger nicht die geforderte „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ verinnerlichen. Der Aktionsplan sieht im Grunde eine regelrechte Gehirnwäsche vor.

Mehr: mathias-von-gersdorff.blogspot.de.

Kommentare

  1. Alexander meint:

    Das war zu erwarten. Nachdem mittlerweile in etlichen Bundesländern die „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ als Querschnittsthema in die Lehrpläne reingedrückt wurde (in Hessen nicht zu vergessen von einem CDU-Kultusminister gegen die Mehrheit des Landeselternbeirats), wird sie nun auch der Gesamtgesellschaft aufoktroyiert. „Gender“ als Staatsdoktrin. Wer sich ihr nicht unterwirft, auf den wartet das Umerziehungslager.

  2. Das passt zur Lage in Hamburg. Regina Mönch schreibt über die Politik in Berlin:

    Rot-Rot-Grün ist eine gute Koalition für Partikularinteressen und die Umerziehung der Stadtgesellschaft, damit sie das akzeptiert. Sollte alles umgesetzt werden, läuft sie jedoch Gefahr, atomisiert zu werden. Weltfremder ist Berlin wohl noch nie regiert worden, sofern man die täglichen Wunderkerzen der Stadtpolitik als Regieren hinnehmen will.

    Mehr: http://www.faz.net.

    Liebe Grüße, Ron

  3. „Dass sie Interessenvertreter sind und sich gesellschaftliche Mehrheitsinteressen in der Politik wiederfinden sollten, geht leider zu oft unter.“
    Finde ich interessant, dass diese Hypothese immer wieder kommt, dass die Implementierung eines solchen Aktionsplan kein gesellschaftliches Mehrheitsinteresse ist und dann am Besten noch an „Gehirnwäsche“ grenzt. Oder, dass eine „Umerziehung“ stattfindet.
    Dabei ist das garnicht bewiesen. Wo ist denn der Beweis, dass nicht eine Mehrheit der Gesellschaft solch einen Aktionsplan unterstützt.

  4. @nik: Volker Beck ist beispielsweise meiner Auffassung. In der Zeitung Das Parlament sagte er mal, ich kann mich an sein Bild noch erinnern (06.04.2009, S. 6):

    „Ich bin Parlamentarier, weil das Parlament der Ort ist, an dem man gesellschaftliche Anliegen durchsetzen kann, und wenn die Zeit noch nicht reif ist, sie solange auf die Tagesordnung setzen kann, bis man Gehöhr findet.“

    Beweise und Argumente erspare ich mir an der Stelle aufgrund der überwältigenden Evidenzlage. Allerdings werden die Bürger, wenn es so weiter geht, wollen, was einige wenigen wollten, dass sie es wollen.

    Liebe Grüße, Ron

  5. @Ron: bei allem Respekt: Überwältigende Evidenzlage. Du hast einfach keinerlei wirkliche Evidenz, die diese Hypothese unterstützt. Evidenz wäre eine Umfrage unter den Bürgern, was sie von den Aktionsplänen halten, bzw. wie sie zu den Inhalten der Selben stehen.
    Irgendeine Aussage von Volker Beck von 2009, beweist überhaupt nicht, dass das Thema kein „Mehrheitsinteresse“ in unserer Gesellschaft hat.

  6. @nik: Umfragen und Statistiken würde da nicht viel weiterhelfen. Ich empfehle Dir, Dich mal ausgiebig mit dem Konzept, das hinter diesen Aktionsplänen steckt, auseinanderzusetzen (solche Erziehungspläne gibt es ja nicht nur in Hamburg). Warum braucht es denn solche kostspieligen Aktionspläne überhaupt? Diese Konzepte werden in Form von Top-down-Prozessen gesellschaftlich verwirklicht. Eine erleuchtete Elite drückt, in diesem Fall beispielsweise auf der Weltfrauenkonferenz in Peking Entscheidungen durch (Dale O’Leary war dabei und hat beschrieben, wie da manipuliert wurde), um diese dann erzieherisch durch die Politik zu den Menschen zu tragen. Das lässt sich gerade im Fall von Gender Mainstreaming hervorragend nachweisen (und das ist ja nun auch schon vielfach geschehen).

    Liebe Grüße, Ron

  7. Johannes Strehle meint:

    Ich will noch auf nik eingehen.
    Vorher ein konkreter Vorschlag zur E21-Konferenz in Hamburg:
    Eine der Einheiten der Seminarblöcke austauschen
    gegen eine aktuelle Einheit
    zum Gender-Aktionsplan des Hamburger Senats
    Dieser Aktionsplan ist nicht vom Himmel gefallen.
    Die evangelischen Kirchen stehen hinter diesem Plan,
    wenn sie nicht sogar Vorkämpfer sind.
    Was würde Luther heute in dieser Situation tun?
    Ich hoffe,
    dass eine Gemeinde wie die Arche sich mit diesem Plan befasst hat.
    Welche Punkte sind für konservative Christen besonders problematisch?
    Wie reagiert sie darauf?
    Wie leistet sie Aufklärung?
    Was rät sie ihren Mitgliedern, wie berät sie ihre Mitglieder?
    Es geht insbesondere um Eltern und ihre Kinder.
    Das zu wissen, ist wichtig für die meisten, wenn nicht alle Teilnehmer
    der Konferenz.

  8. @Nik

    Umfragen gehören verboten. Sie werden zunehmend als Manipulationsmittel missbraucht und ersetzen zunehmend Wahlen und Kommunikation. Jüngstes Beispiel: „83 Prozent der Deutschen befürworten die Ehe für alle“(http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/83-prozent-der-deutschen-befuerworten-die-ehe-fuer-alle-14629789.html)

    P.S. Es lohnt sich, die Doktorarbeit von Noelle-Neumann aus dem Jahr 1940 zu lesen.

  9. @Gast2. Na da hätten wir ja mal Evidenz. Danke auch für deinen Kommentar zum Thema Umfragen. Wunderbar entlarvend.

  10. @nik: Die Umfrage ist der Auftakt des von der Antidiskriminierungsstelle unter dem Titel „Gleiches Recht für jede Liebe“ ausgerufenen Themenjahrs für sexuelle Vielfalt. Die Broschüre dazu gibt es hier:

    http://www.antidiskriminierungsstelle.de/SharedDocs/Downloads/DE/publikationen/Broschuere_Themenjahr_2017_Leichte_Sprache.pdf?__blob=publicationFile&v=4

    Stimmt Dich das nich nachdenklich?

    Liebe Grüße, Ron

  11. Ich frage mich, wo so deutliche Umfrageergebnisse herkommen, wenn laut der Broschüre LBSQT … so sehr in der Öffentlichkeit diskriminiert werden?
    4 von 10 lehnen Homosexuelle ab, 83 % sind für die Ehe für alle. Das passt nicht zusammen.

  12. Peter Friedrich meint:

    Jedem Menschen, der seine eigenen Gefühle und seine Sexualität halbwegs glücklich integrieren konnte, wird die Absonderungen von Gersdorff, Kelle, Storch, Kuby etc. mit Grauen und wohl auch Mitleid betrachten.
    Wer sich davon angezogen fühlt, müsste nach seiner eigenen emotionalen Verkrüppeltheit schauen.
    Die skandalisierenden Vorhaltungen gegenüber der Gender-Idee erweisen sich bei näherer Betrachtung im Wesentlichen immer, wirklich immer, als paranoider Unfug.

  13. Roderich meint:

    @Lieber Herr Peter Friedrich,
    besten Dank für Ihren Diskussionsbeitrag.

    Ein Einwand sei gestattet: es geht doch nicht nur um unsere Gefühle – die auch sehr wechselhaft sein können – sondern um Gottes Wort. Können Sie das Wort Gottes und seine Ethik auch „halbwegs glücklich integrieren“?

    Wenn Gefühle der Maßstab dafür sind, was Sünde ist und was nicht, was ist dann mit einem Sadisten oder Massenmörder, der seine Handlungen durch Verleugnung seines Gewissens „halbwegs glücklich integrieren“ konnte?
    (Um einer gekünstelten Empörung vorzubeugen: Dieses Beispiel soll kein direkter Vergleich sein, sondern hat als Vergleichspunkt nur die Ablehnung einer objektiv gültigen Ethik).
    M.a.W.: welchen Platz haben bei Ihnen objektiv gültige ethische Maßstäbe? Wie erkennen wir sie? Wenn es keine solchen gibt, bzw. wenn jeder sie subjektiv definieren kann, was sagen Sie dann einem Massenmörder, der keine Reue „verspürt“? Und auf welcher Basis ist dann Ihr „Grauen“ vor der konservativen Sicht inhaltlich relevant, wenn Meinungen doch relativ sind?

    (Und wenn der Massenmörder Ihnen dann noch sagt: „Vermutlich kritisieren Sie mich nur wegen Ihrer eigenen emotionalen Verkrüppeltheit“, was möchten Sie ihm dann antworten, außer sich wieder rein emotional bedingt empört abzuwenden?).

  14. Peter Friedrich meint:

    Lieber Herr Roderich, wie auch immer Sie jetzt auf „Massenmörder“ kommen – wie wollen Sie denn diesem Massenmörde Reue einbleuen? Indem Sie ihm mit einem 100Kilo-Gewicht über den Schädel hauen? Oder mit einem 1000Kilo oder 100.000Kilo-Gewicht? Wann wird er authentisch ein Gefühl der Reue verspüren? Ich denke, wenn es für ihn irgendwo einen Erlaubnisraum jemals gegeben hat, überhaupt authentisch ein Gefühl zu verspüren. Dieser innere Raum bedingung sl oser Akze ptation – das wäre die Begegnung mit Gott. So wird der Mensch entbunden von dem uralten Fluch, seine Mitmenschen (und damit sich selbst) beschädigen zu MÜSSEN.

  15. Peter Friedrich meint:

    Rechner macht Fehler, deswegen hier Fortsetzung an Roderich: Und deswegen ist auch der Widerstand gegen die Anti-Gender-Ideologen so wichtig, weil sie eine selbstentfremdende „Moral“ weiterbetreiben, die den Menschen von klein auf mit sich selbst spaltet. So bekommt dieser Mensch eventuell überhaupt nicht mit, welchen Schaden er eigentlich anrichtet. So wie seine eigenen Gefühle beschädigt wurden, so wird er auch die Gefühle anderer Menschen beschädigen. Diese Gefühlsverdrängung kann derart eskalierende Folgen zeitigen, daß es – wie historisch immer wieder geschehen – tatsächlich zum Massenmord kommt. Dann ist es zu spät, jemandem Gott und Gesetze über den Schädel zu hauen.

  16. Roderich meint:

    @Peter Friedrich,
    ich wiederhole kurz meine Fragen, auf die Sie bisher nicht eingegangen sind:

    M.a.W.: welchen Platz haben bei Ihnen objektiv gültige ethische Maßstäbe? Wie erkennen wir sie? Wenn es keine solchen gibt, bzw. wenn jeder sie subjektiv definieren kann, was sagen Sie dann einem Massenmörder, der keine Reue „verspürt“? Und auf welcher Basis ist dann Ihr „Grauen“ vor der konservativen Sicht inhaltlich relevant, wenn Meinungen doch relativ sind?

  17. Peter Friedrich meint:

    @Roderich: Ich versuche es mal so:Die meisten Menschen wissen zwar um die allgemein ethischen Richtlinien, die Ethik allein gibt ihnen aber nicht die Kraft zur Durchführung. Die notwendige Kraft dazu entsteht allein aus dem inneren Erleben existentieller Wertschätzung durch die Person Gottes, wir sprechen von Gnade. Gnade definiert sich durch Unverdienbarkeit.
    Bis hierhin verständlich?
    Außerdem: Der Begriff des Konservativen ist mir zu wichtig, um ihn in Verbindung zu bringen mit den bizarren Kopfgeburten von Menschen, die unter psychosexuellen Entwicklungsstörungen leiden. Die Gender-Idee und schulisch e Sexualaufklärung müssen immer wieder kritisiert und korrigiert werden, ja, aber nicht in dieser Weise boshaft verleumdet. Selbstverständlich ist es wichtig, Kindern Akzeptation ihrer eigenen Gefühle und jener aller anderen Menschen zu vermitteln. Ich frage mich, was im Kopf von Menschen vor sich geht, die daraus eine Erlaubnis zur Pädosexualität ablei ten wollen?!?
    Erstens gibt es schützende Gesetze gegen Pädosexualität. Zweitens – und noch viel wichtiger – erlaubt erst die bedingungslose liebende Akzeptation aller Gefühle einen bewußten Umgang mit ihnen. Auch pädophile Gefühle müssen erst voll und ganz im Raum der Akzeptation angenommen werden,

  18. Peter Friedrich meint:

    …verfluchtes Gerät…
    Fortsetzung @Roderich:

    …um dann einen möglichst schadlosen Umgang mit ihnen für den Rest des Lebens zu ermöglichen, entlang der Richtlinie der Gesetze.
    Genauso gilt auch für meine Hassgefühle: bedingungslose liebende Akzeptation, sonst brechen sie sich irgendwo irgendwann Bahn in die Realität.

    Gruss

  19. @Peter Friedrich

    Das haben Sie schön formuliert, lieber Peter Friedrich, wenn ich einmal kurz etwas anmerken darf: „Die meisten Menschen wissen zwar um die allgemein ethischen Richtlinien, die Ethik allein gibt ihnen aber nicht die Kraft zur Durchführung. Die notwendige Kraft dazu entsteht allein aus dem inneren Erleben existentieller Wertschätzung durch die Person Gottes, wir sprechen von Gnade. Gnade definiert sich durch Unverdienbarkeit.“

    Kann Gott auch die notwendige Kraft spenden für eine Ethik, die seiner Ethik – manch einer würde von Gottes Geboten sprechen – widerspricht?

  20. Peter Friedrich meint:

    @Peter: Ist nach meinem festen Glauben eindeutig zu beantworten: Nein. Wir beginnen erst richtig zu leben im Vertrauen auf die Nicht-Ambivalenz der göttlichen Person, die die personale, mitfühlende Liebe selbst ist. Alles, wirklich alles ist dagegen nachrangig.
    Ethik und Gesetze bleiben im Alltag selbstverständlich wichtig.

    Alles Gute

  21. Roderich meint:

    @Peter Friedrich,
    wie kann etwas „wirklich nachrangig“ aber dennoch „selbstverständlich wichtig“ sein? V.a. welche „Ethik und Gesetze“ bleiben denn noch übrig, die so „wichtig“ sind? Nur das, was dem „Mitfühlen“ nicht widerspricht? Dann bleibt aber leider gar nichts übrig.

    Welche Bibel haben Sie, wo drinsteht, dass Gott nur oder primär „mitfühlende Liebe“ ist, v.a. ein „Mitfühlen“ mit Sünde?
    Wenn Gott selber sagt, Homosexualität oder Geschlechtsumwandlung oder Auflösung der Geschlechtsidentität ist Sünde, wollen Sie das unter Berufung auf Gottes eigenes „Mitfühlen“ aushebeln? Etwas, was Sie zuvor in die Bibel hineingelegt haben, was also gar nicht von Gott stammt? (Gott ist aber nicht inkohärent – vielleicht anders als manche Blogkommentatoren? Inkohärente Bibelauslegung schützt vor Gehorsam. Inkohärenz ist übrigens „wider die Vernunft“, wider den Logos, und Christus ist der Logos – da schließt sich der Kreis wieder.)

  22. @Peter Friedrich

    Haben Sie ganz herzlichen Dank für Ihre Antwort, lieber Peter Friedrich. Ihnen ebenfalls alles Gute.

    P.S. Wenn die Ehebrecherin aus Joh 8 nach Jesu Ermahnung kraft Glaubens fortan nicht mehr sündigt, dann hält sie sich auch „im Alltag“ an Gottes Ethik und Gesetz. Was bisher war, das ist weggewaschen. Darunter verstanden Christen früher die Freiheit des Christenmenschen.

  23. Peter Friedrich meint:

    @Roderich: 1. Könnten wir, da Sie das Thema der Sexualität ansprechen, uns auf unsere eigene Sexualität beschränken, auf Ihre persönliche Sexualität, auf meine persönliche Sexualität?

    2. Halten Sie ein Stück Holz zu einer ethisch relevanten Regung fähig?

  24. Roderich meint:

    @Peter,

    1. Könnten wir, da Sie das Thema der Sexualität ansprechen, uns auf unsere eigene Sexualität beschränken, auf Ihre persönliche Sexualität, auf meine persönliche Sexualität?

    Ja, wenn Sie mir sagen, welche Relevanz das haben soll für unser Thema, nämlich ob es objektiv gültige moralische Normen im Bereich der Sexualität gibt, und wir wir sie erkennen können, oder ob sie alle relativ sind. Gefühl oder Gottes Gebot – das ist doch unser Thema.

  25. Peter Friedrich meint:

    @Roderich: Sie sagen zuerst ja und im gleichen Atemzug nein. – Können wir uns bezüglich des Stückes Holz auf ein klares Nein einigen.

  26. Roderich meint:

    @Peter Friedrich,
    rhetorische Fragen muss man nicht beantworten, sie beantworten sich von selbst.
    Das Problem ist leider fortwährend, dass sie den ethischen Relativismus einfach unterstellen, ihn aber nicht begründen, und auf Rückfragen dazu nicht eingehen.

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