Gendertheorie ist ein kollektiver Irrtum

Recht hat er, der Alexander Grau:

Ideologische Konstruktivisten sind genötigt, ihren Konstruktivismus-Vorwurf zu erweitern. Um etwa zu zeigen, dass das Geschlecht eine soziale Konstruktion ist, muss man wiederum die Wissenschaft als Konstruktion entlarven.

Typisch für den ideologischen Konstruktivismus ist daher auch sein Entlarvungsgestus. Wie die Psychoanalyse, unterscheidet er zwischen dem oberflächlichen Schein und dessen tieferen Ursachen, die es zu demaskieren gilt. Wer dem widerspricht, bestätigt die Theorie nur, da er zeigt, wie sehr er in ideologischen Mustern befangen ist.

Wenn es ein wissenschaftliches Konzept gibt, das offensichtlich sozial konstruiert ist, dann ist es der radikale soziale Konstruktivismus selbst. Er ist ein pseudowissenschaftlicher Taschenspielertrick zu Durchsetzung (wissenschafts-) politischer Interessen. Man sollte sich nicht von ihm beeindrucken lassen.

Mehr: www.cicero.de.

VD: DV

Kommentare

  1. Lorenz meint:

    Wenn das Geschlechtsbewußtsein nur eine soziale Konstruktion ist, dann möchten doch die Vertreter dieser Meinung einmal erklären, wie ein als Junge geborenes Kind und als solches erzogen, immer mehr zu der Überzeugung kommt eine Frau zu sein. Sie trägt zwischenzeitlich einen weiblichen Namen und fühlt sich ganz als Frau. An der Erziehung und sozialen Ausprägung kann es nicht liegen.

  2. Schandor meint:

    Ich glaube zwar, dass es sich um einen kollektiven Irrtum handelt, nicht aber, dass sich die Sache selbst auf einen solchen zurückführt.

    Wer so etwas plant, weiß genau, was er tut. Und hat – wie man sieht – großen Erfolg damit.

  3. Rolf Eicken meint:

    @ Schandor,
    leider, muss ich dem Kommentar noch hinzu fügen. Die ganze Welt existiert aus männlichen und weiblichen Wesen, ja sogar Pflanzen. Da würde der Hirsch schön blöd schauen, wenn ihm Ende Spetember die Hirschkuh erklärte, er sie auch nichts anderes als eine konstruierte Hirschkuh. Das Männliche ist das Spendende, das Weibliche das Empfangende, wie bei der Sonne und dem Mond. In den romanisch sprechenden Länder ist nämlich im Gegensatz zu D die Sonne männlich und der Mond weiblich; denn die Sonne spendet dem Mond das Licht, la Luna empängt es.
    LG
    Rolf

  4. Schandor meint:

    @Rolf

    Ich hab bisher auch immer so gemeint. Und es weiß auch jeder auf der Welt (außer Profx Lann Hornscheidt). Aber wie M. Klonovsky so treffend bemerkt hat: „Der Linke kann nicht Demokrat sein, ohne zu verfolgen.“ Dieser schöne Aphorismus, ein herrliches Oxymoron, zeigt, wie queer schon alles ist 😉

  5. Markus meint:

    Jeder redliche Konstruktivist würde alles ordentlich dekonstuieren, vor dem Scherbenhaufen fragmentarischer Einzeldaten sitzen bleiben und dann aufhören. Er würde sich konsequenterweise jeder affirmativen Aussage über normative oder sonstige Wahrheiten enthalten. Aber genau das tun die Gender-Ideologen nicht. Sie dekonstruieren willkürlich, was ihnen nicht passt. Und sie konstruieren, freilich ohne irgendeine rationale Legitimation, was ihnen passt.
    Die politisch motivierte Dekonstruktion bisheriger, meist theologisch oder moralphilosophisch wohlbegründeter Normen und die Neu-Setzung ganz andersartiger (und faktisch radikal unbegründbarer) Normen ist keineswegs historisch neu: Diese Methode teilt die Genderideologie insbesondere mit dem Marxismus und dem Nationalsozialismus. Ebenso ihre rücksichtslose politische und propagandistische Durchsetzung. Willkommen im Club!

  6. Schandor meint:

    @Markus

    Ja, das wissen wir. Nur die Lösung kennen wir nicht.

    Daher ein weiteres Zitat von M. Klonovsky:

    „Am Ende triumphiert die Farbe, in deren Namen am vehementesten die Buntheit propagiert wurde.“

    Jeder Depp kann erkennen, dass hier von lingen Genderideologen und Regenbogenschwulheit die Rede ist.

    Nur die Lösung kennen wir nicht.

    Daher ein weiteres Zitat von M. Klonovsky:

    „Das Böse wäre deutlich machtloser ohne die hirnlosen Unterstützer des Gutgemeinten.“

    Richtig. Nur die Lösung kennen wir nicht.

  7. Markus meint:

    @Schandor: Was verstehst Du konkret unter „Lösung“?

  8. Schandor meint:

    @Markus

    Die Rückkehr der Gesellschaft zur Normalität, zur Norm, also zu dem, was die perversen Genderideologen „Zwangsheteronormativität“ nennen. In Gedanken, Worten, Handlungen und Gesetzen. Die Abschaffung des „Diskriminierungsparagraphen“, da dieser das Problem ist, für dessen Lösung er sich hält.

    Liebe Grüße

  9. Rolf Eicken meint:

    @Schandor
    Ich nehme den ganzen „Genderirrsinn“ als dass, was er ist, von Anfang an war und wie er sich selbst darstellt:als lächerlich!! Und so sollten wir ihn auch behandeln.
    Zitat aus Goethes – Faust I:
    Das nur dem Kopf nicht alle Hoffnung schwindet
    der immerfort am schalen Zeuge klebt
    mit gierger Hand nach Schätzen gräbt
    und froh ist, wenn er Regenwürmer findet.
    Ich hoffe es ist richtig zitiert; denn ich habe das Goethebuch in meinem Haus in Spanien vergessen.
    LG
    Rolf

  10. Markus meint:

    So wie ich jetzt sehe, ist die AfD die einzige (relevante) Partei, die sich der Gender-Ideologie entschieden entgegen stellt. Das ist sehr erfreulich.
    http://www.alternativefuer.de/prof-dr-joerg-meuthen-dr-marc-jongen-aufklaerung-ueber-gender-mainstreaming/

  11. Besonders schlimm ist, dass dieser ganze verrückte Gender-Irrsinn auch noch durch unsere Steuergelder finanziert wird! In einer wirklichen freien Marktwirtschaft (die wir in Deutschland ja leider, leider nicht haben!) hätte Gender Mainstreaming keine Chance. Denn wie will sich dieser Gender-Irrsinn auch selbst finanzieren? Er kann es nicht! Deswegen muss er Lobbyarbeit machen und mit Zwang und Gewalt finanziert werden.

    Wir müssen für mehr Kapitalismus (= Freiheit ) kämpfen! Der Staat wird für uns Christen immer mehr zum Problem! Der Staat hat zu viel Macht!

  12. „Capitalism: the law of the jungle that destroys the jungle.“
    Abd al Hakim Murad

  13. Markus meint:

    @Der Calvin:
    Bin vollumfänglich Deiner Meinung. Nur sollten wir alle – ohne in der Sache nachzulassen – unsere Rhetorik optimieren. Wenn ich von „Kapitalismus“ rede, sehen die Leute rot. Fordere ich „freie Marktwirtschaft“ bekomme ich von denselben Leuten Zustimmung!

  14. Markus meint:

    @Francesco:
    Die AfD ist übrigens auch kritisch gegenüber der Islamisierung 😉
    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/afd-gruender-konrad-adam-im-interview-ueber-islamisierung-13319981.html

  15. @ Markus In China ist ein Sack Reis umgefallen. 😉

  16. @Markus
    Du hast Recht. Viele verstehen einfach nicht, was Kapitalismus heißt. Viele denken ernsthaft, dass unser jetziges Wirtschaftssystem kapitalistisch (!) sei. Das ist natürlich absoluter Unsinn: Unser jetziges Wirtschaftssystem ist eindeutig sozialistisch! Der Staat ist das – mit Abstand – größte Unternehmen in Deutschland und der Staat greift ständig in die Wirtschaft ein. Das richtet riesigen Schaden an, denn Politiker haben meistens keine Ahnung von Wirtschaft. Sie interessieren sich eher dafür, wie sie ihre Macht noch weiter ausbauen können. Wenn aber was schief geht, wird das nur sehr selten dem Staat angelastet.

    Viele verbinden mit „Kapitalismus“ auch Lobbyismus, dabei ist Lobbyismus gerade ein Problem des Sozialismus (denn wir ja in Deutschland definitiv haben!). In einer reinen freien Marktwirtschaft ist Lobbyismus kein Problem. Warum? Weil der Staat sich in einer reinen freien Marktwirtschaft aus der Wirtschaft raushält. Das ist ja gerade der Witz! Leider verstehen viele das nicht. Na ja, ist ja auch verständlich: Die meisten haben eine sozialistische „Gehirnwäsche“ an der staatlichen Schule bekommen. Mir ging es genauso.

  17. Roderich meint:

    @Francesco,
    Get rid of your annoying freedom: choose „Sharia“: „Sharia“, the surest way to ruin a nation economically 🙂

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