iBooks

SPIEGEL-ONLINE-Korrespondent Marc Pitzke in New York zweifelte am Konzept des iPad. Jetzt hält er den neuen Apple-Rechner in seinen Händen und ist begeistert. Von iBooks ist er sogar überwältigt:

Die spektakulärste iPad-App ist iBooks, Apples Version des E-Book-Stores. iBooks steckt beim ersten Test noch spürbar in den Kinderschuhen und verlangt dringend nach einem Ausbau, doch schon jetzt degradiert das iPad damit Amazons Kindle über Nacht zur »älteren Generation«. Der Kindle verhält sich zum iPad nun wie der PC zum Mac … »Das iPad ist seinen Preis allein wegen iBooks wert«, jubelte Andy Ihnatko, der Tech-Korrespondent der »Chicago Sun Times« – völlig zu Recht.

Ist das iPad vielleicht doch der bessere iBook-Reader? Hier der vollständige Test: www.spiegel.de.

Kommentare

  1. Has iPad a screen suitable for reading, as Kindle has? Besides, it has no USB input, and it seems not to work in a PC. For now, except for the „colors“ item, I’d like to have a Kindle.

    Nevertheless, Umberto Eco is releasing a very interesting book, along with Jean-Claude Carriere, and gave a marvellous interview for a local newspaper here in Brazil. I think that internacionally the book will be called „Nobody Will Finish With Books“. I didn’t find any similar interview in English or German, but there’s this interesting essay of him back on 1994:

    http://www.themodernword.com/eco/eco_future_of_book.html

  2. @Cris: iPad connection to a PC is possible. The screen question remains very interessting. We have to wait some months for a stable assessment.

    Thank you for the link to Eco!

    Happy Easter!

    Yours, Ron

  3. Ron,

    Do you know Nook (http://www.barnesandnoble.com/nook/)? It seems to be another very interesting eBook reader, like Kindle, but by using it, you can even lend digital books to other people. 🙂

    His full color touchscreen is also remarkable for me. Pity, that it’s not available for Brazil, as Kindle is.

    God bless.

  4. @Cristiano: This link seems to work better: http://www.barnesandnoble.com/nook/ 😉

    I find this one also interesting: http://www.pocketbook.de/

    Blessings, Johannes

  5. Hier ist jemand ganz anderer Meinung als Marc Pitzke:

    Eine der wohl wichtigsten Anwendungen für die Konzernstrategie Apples ist iBooks. Hier sehe ich jedoch den großen verfehlten Anspruch des Apple-Neulings: In allen Punkten wird es vom Konkurrenten Kindle, dem eBook-Reader von Amazon, geschlagen. Das ist nämlich mit 290 Gramm federleicht, das iPad wird dagegen schon nach einigen Seiten schwer, wenn man es mit einer Hand halten will. Außerdem kann ich keine Randnotizen schreiben und nichts rauskopieren. Und den bis hierhin gelobte leuchtende iPad-Screen empfinde ich beim Lesen viel unangenehmer für die Augen als das Grau-in-Grau des Kindle. Da hilft es mir auch nicht, dass die Benutzeroberfläche von iBooks wunderbar verspielt ist. Gekaufte Bücher liegen tatsächlich in einem Regal und beim Umblättern blättert doch tatsächlich die Seite wie echtes Papier um. Doch ein Buch will ich lesen. Ich [will] nicht mit 3D-Effekten abgelenkt werden.

  6. Lieber Ron, wenn ich mir den hype um das iPad in den vergangenen Monaten ansehe (den ich absolut nicht nachvollziehen kann), habe ich den Eindruck, dass der gewichtigste Grund, warum viele Leute das Ding haben wollen, der ist, dass es von Apple kommt – und dann muss es toll sein. Apple hat wirklich tolle Software produziert, aber das wars dann auch schon bald wieder.
    Wenn ich mir beispielsweise die Notebooks ansehe, von denen ich mittlerweile fünf verschiedene hatte, dann finde ich in der PC-Welt weitaus besser verarbeitete und haltbarere Geräte zu einem günstigeren Preis, die zudem Erweiterungsmöglichkeiten bieten, von denen ein Apple-Nutzer nur träumen kann (es hat schon seine Gründe, wenn Apple mit allen Mitteln verhindert, dass MacOS auch auf anderen rechnern laufen darf). Ähnlich scheint es mir auch bei den BookReadern zu sein.
    Daher kann man jedem nur raten, sich nüchtern vor Augen zu halten, was man wirklich braucht und will und dann ein entsprechendes Gerät auszusuchen, unabhängig davon, welches Logo auf dem Gerät klebt. Wobei ich immer noch nicht kapiert habe, wieso man überhaupt so ein Gerät braucht? Liebe Grüße, Johannes

  7. „[..] warum viele Leute das Ding haben wollen, der ist, dass es von Apple kommt […]“

    Hallo Johannes,

    Du hast recht… Persönlich, ich wartete auf das Apple eBook Gerät, weil ich glaubte, es wäre besser als Kindle. Wo wir gerade von Computer sprechen, Apple hat ein andere Weise, unterschiedlich von PCs: hauptsächlich die Usability und die Design.

    Ich glaube jedoch, dass heutiger das Kindle oder das Nook eine besseres Option für eBook Reader ist, wie hingewiesen nach Die Welt.

Deine Meinung ist uns wichtig

*