„Ich bin eine ohnmächtige kleine Esther“

Edith Stein schrieb 1938 an ihre Schwester:

„Ich bin eine sehr arme und ohnmächtige kleine Esther, aber der König, der mich erwählt hat, ist unendlich groß und barmherzig.“

Am 7. August 1938 wurden die beiden Schwestern Stein mit der Bahn in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert und dort am 9. August 1942 in der Gaskammer umgebracht. 

Kommentare

  1. Bettina Klix meint:

    Danke, dass Du an sie erinnerst! Ich möchte sie dann auch zitieren:
    „Was nicht in meinem Plan lag, das hat in Gottes Plan gelegen. Lebendiger wird in mir die Glaubensüberzeugung, dass es – von Gott her gesehen – keinen Zufall gibt, dass mein ganzes Leben bis in alle Einzelheiten im Plan der göttlichen Vorsehung vorgezeichnet und vor Gottes allsehendem Auge ein vollendeter Sinnzusammenhang ist. Dann beginne ich mich auf das Licht der Glorie zu freuen, in dem auch mir dieser Sinnzusammenhang entschleiert werden soll.“
    (Das ist das Eingangszitat in „Edith Stein. Eine große Frau unseres Jahrhunderts“, von Schwester Teresia Renata de Spiritu Sancto, meine Ausgabe: Herder, 1960, – die beste und berührendste Biographie unter den vielen, die ich bisher las, geschrieben 1948.)

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