„Ich sehnte mich nach einer normalen Familie“

Wie immer wieder zu lesen ist, hat die Wissenschaft bewiesen, dass Kinder keine leiblichen Eltern brauchen und sie bei schwulen oder lesbischen „Eltern“ auch gut aufgehoben sind. Wichtig seien allein die „behüteten Verhältnisse“ (vgl. hier).

Brandi Walton aus Südkarolina (USA) ist als Kind in einem lesbischen Haushalt aufgewachsen. In einem persönlichen „Schreiben“ erzählt sie, wie schwer es für sie war, im Haushalt gemeinsam mit zwei Frauen aufzuwachsen.

In einem Zuhause ohne Anwesenheit eines Mannes groß zu werden, hat mir persönlich geschadet. Alles, was ich von der Zeit an, als ich ein kleines Mädchen war, wollte, war eine normale Familie. Als ich Abitur gemacht habe, waren meine Gedanken nicht ganz da, wo sie hingehörten. Während meine Freunde vom College begeistert waren, war ein Teil von mir gar nicht anwesend, und ich wusste, dass ich mich vollständig fühlte, bis ich es finde. Anders als die anderen um mich herum, hatte ich den Wunsch, meine eigene Familie zu gründen und Stabilität zu gewinnen. Das führte zu zwei äußerst ungesunden Beziehungen.

Die Studien, die behaupten, uns ginge es genauso gut oder besser als unsere Kollegen, die bei richtigen Eltern aufwuchsen, sind in den meisten Fällen schwerlich wissenschaftlich und repräsentieren nicht alle von uns.

Hier ihre ganze Geschichte: thefederalist.com.

Kommentare

  1. „Die Studien, die behaupten, uns ginge es schlechter (!!!) als unseren Kollegen, die bei richtigen Eltern aufwuchsen, sind in den meisten Fällen schwerlich wissenschaftlich und repräsentieren nicht alle von uns.“

    Ja, das stimmt. Es ist eben immer die Frage, welche Christofaschisten sich mal wieder etwas so biegen, wie sie es brauchen. Wissenschaftlich ist da selten etwas – der Christofaschist manipuliert und heuchelt gerne.

  2. @MNIU: Faschisten? Ein starkes Wort. Die Autoren ist m.W. gar keine Christin.

    Liebe Grüße, Ron

  3. @Ron: Ja, ein starkes Wort. Die „Christen“, die mich in den letzten Jahren psychisch und verbal mit großer Selbstgefälligkeit und biblischer Härte gefoltert und mir Lasten, die sie selbst nicht hätten tragen können, aufgelastet haben, haben es mich gelehrt. So ist das halt. Das ganze System „bibeltreuer ‚Christen'“ ist faschistoid. Es gibt die Herrenrasse, das sind die Superfrommen, und es gibt die Untermenschen, das „unwerte Leben“, das sind so Schwuchteln wie ich oder Frauen, die dem Mann nicht als Gebärmaschine dienen wollen oder auch Hosen tragen und so weiter und so fort …

  4. @MNIU: Jetzt haben wir schon wieder diese Diskussion, ich vermute, das ist das 3. Mal. Immer die gleiche These: Die Frommen foltern mich verbal. Wenn mal jemand bellt: Meine Kindheit und Jugend mit lesbischen (sozialen) Eltern war eine Katastrophe und hat mich zerstört, dann ist das natürlich geheuchelt, unwissenschaftlich, lieblos, … Jemand, der so etwas „outet“, will nur über andere herrschen.

    Ich schließe dann mal vorsorglich den Thread.

    Liebe Grüße, Ron