Jede zweite Ehe zerbricht in Deutschland

In Deutschland wird bereits jede zweite Ehe geschieden, sagen die Statistiker. Damit ist die Scheidungsrate höher als je zuvor. Wer heute überhaupt noch heiratet, wird stark von romantischen Motiven zum Altar getrieben und später bitter enttäuscht.

Allerdings:

Die Vorstellung, in der nächsten Ehe werde alles besser, ist übrigens ein Trugschluss. Zwei Drittel aller Geschiedenen fragen sich rückblickend, ob es all das Geld und den Stress wert war, sich zu trennen – das jedenfalls schätzen Paartherapeuten.

Mehr hier: www.welt.de.

Kommentare

  1. Hallo,
    warum denkt eigentlich niemand daran, dass der Verfall der Ehemoral in Richtung Wegwerfmentalität und der Verfall des Glaubens miteinander in Beziehung stehen? Mir wird jedenfalls immer klarer, dass das ursprüngliche Anliegen der jüdischen Religion und auch des wirklichen (also des historischen) Jesus keine Religion mit diesen typischen Kulten und Vergebungen und Jenseitserwartungen ist, sondern eine Lebenseinstellung. Es geht eben um die Einmaligkeit des Menschen vor allem auch im Hinblick auf die Liebe zwischen Mann und Frau und also weg von jeder Der-Mensch-als-Gebrauchsgegenstand- oder Wegwerfmentalität.
    In diesem Sinn habe ich, ein pensionierter Berufsschulreligionslehrer, ein pädagogisches Konzept entworfen, in dem die Einehe der Partnerschaft und Liebe oberstes Ziel ist. Und das funktioniert natürlich nur mit einer vorehelichen Enthaltsamkeit. Diese muss allerdings attraktiv und intelligent sein und Spaß machen. Und das ist durchaus möglich, weil Enthaltsamkeit nun einmal zur Idee der großen Liebe gehört. Nur eben haben die Erwachsenen, die junge Menschen ja für eine solche Enthaltsamkeit begeistern müssten, daran überhaupt kein Interesse. Denn dann müssten sie ja anderen etwas erzählen, was sie selbst nur zu oft verpasst haben und sie müssten sich auch eingestehen, dass sie bei ihrer eigenen Religiosität bisher einem leeren Phantom hinterher gelaufen sind.
    Ich habe aus langjähriger Erfahrung als Lehrer und Theologe ein Konzept verfasst, auf dem in kaum mehr als 30 DIN A5-Seiten steht, was man jungen Menschen erzählen kann. Siehe unter http://www.michael-preuschoff.de. Ich drucke für Interessierte auch gern mal ein Probeexemplar aus und versende es (allerdings sind es insgesamt um die 80Seiten, weil noch viele Kritkikpunkte abgehandelt werden müssen).
    Fazit: Es geht alles bzw. vieles, was angeblich unmöglich ist, wenn man nur wirklich will! Will man aber wirklich? Zumindest sollte man nicht jammern oder gar die Schuld bei Gott oder Teufel suchen, wenn man gar nicht wirklich will!

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