John Piper zwitschert über Glauben und Denken heute

Wie nett!

Kommentare

  1. rtissen meint:

    Ein sehr guter Beitrag von John Piper.
    Biblisch fundiert, gut nachvollziehbar und außerdem noch sehr pastoral.

    Hoffentlich werden noch viele diesen Artikel lesen, um zu erkennen, dass unser Gott in Wahrheit ein souveräner Gott ist!

    Vielen Dank fürs Reinstellen!

    mfg

  2. Sebastian Heck meint:

    Ja, der Artikel hat mir damals auch geholfen, als ich dabei war, bestimmte reformierte Lehren „auseinanderzusortieren“. Leider ist der Artikel in einigen Punkten etwas zu kurz gegriffen, was sicherlich daran liegt, dass er ein Thema, dem langatmige Diskussionen, ausgehend im Mittelalter, in der Reformation und in der Orthodoxie, vorausgehen, in einem „kurzen“ Artikel abhandeln will.

    Für Theologen gäbe es da eines zu ergänzen (was man dann auch wiederum für solch einen Artikel in die Sprache des normalen Gemeindeglieds übersetzen müsste).

    Zum Beispiel sind in diesem Bezug sehr wichtig, die Diskussionen bezüglich des göttlichen Dekrets oder Ratschlusses (decretum), der logischen Abfolge dieses Ratschlusses (mit Infra- und Supralapsarismus und den vermittelnden Positionen dazu) sowie der Frage nach dem hypothetischen Universalismus.

    Dazu kann ich ergänzend – für Englischleser – nur immer wieder empfehlen, was Richard Muller (Calvin Theological Seminary) schreibt (Post-Reformation Reformed Dogmatics sowie sein Buch über Arminius und das decretum). Muller hat auch am Mid-America Reformed Seminary eine Vortragreihe gehalten über hypothetischen Universalismus – sehr hilfreich! Und wesentlich differenzierter als Piper hier sein kann.

  3. Schandor meint:

    @Sebastian

    Mich würde die Behandlung dieser Thematik durch deutsche (reformierte/reformatorische [in dem Sinn, in welchem Du ihn verstehst]) Theologen interessieren. Sie scheinen diesem Thema irgendwie – hm – auszuweichen, als hätten sie mit diesem anglophonen Sondergut (ich spiele auf die Thematik Sub/Supralapsarismus an) nichts am Hut.
    In der amerikanischen Literatur gibt es genug Material. Lassen sich deutsche Theologen unter Kategorien wie „Infralapsarier“ oder „Supralapsarier“ (Barth dürfte da viell. dazuzählen?) subsumieren?
    Auch die Eschatologie würde ich gerne einmal bei deutschen Theologen finden. Sind sie einhellig dem zuzuzählen, was man „Amillennialisten“ nennt?

    Liebe Grüße!

    Schandor

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