Josia-Konferenz 2013: Ein Leben für Gott

Josiashirt 512x512Unter dem Thema „Ein Leben für Gott“ wird vom 18. bis 20. Oktober in der August-Hermann-Francke Schule in Gießen eine Jugendkonferenz veranstaltet. Eingeladen sind alle jungen Christen, die mehr und mehr lernen wollen, wie man ein Leben zur Ehre Gottes führen kann. Im Mittelpunkt der Konferenz stehen fünf textauslegende Predigten, die sich allesamt um die Zeit des Wiederaufbaus von Jerusalem und dem Tempel nach dem Babylonischen Exil drehen. Hauptredner ist mein Kollege Dr. Mike Clark vom Martin Bucer Seminar in München.

Hinweise zur Konferenz gibt es in diesem Flyer. Auf der Internetseite von Josia gibt es eine Anmeldemöglichkeit. Die 100 ersten Anmeldungen nehmen automatisch an einer Verlosung von 5 Josia-Shirts teil.

Also schnell anmelden!

Kommentare

  1. Jutta meint:

    Darf ich mal ganz naiv fragen, ob das nicht ein bisschen „nachgemacht“ ist, dass man bei einer schnellen Anmeldung ein T-Shirt bekommt ? Passt das ? Hat das wirklich was mit : zur Ehre Gottes zu tun ?
    Mich regt diese Art von Manipulation ( so empfinde ich das ) , und Belohnungsdenken schon in der normalen Welt auf.. umso mehr wenn es um die Sache Gottes geht… bin ich verbohrt ??? ..funktionieren die jungen Leute so, dass sie das brauchen ? … melden sich deshalb mehr an ???

  2. Aus der Sicht der Organisatoren sieht das anders aus: Wenn sie auf ein Belohnungssystem verzichten (Geschenk, Preisnachlass, …), melden sich viele Teilnehmer auf den letzten Drücker an. Das erschwert die Organisation enorm. Es geht also nicht um: Melden sich Leute wegen eines T. an, sondern melden sie sich wegen eines T. früher an.

    Liebe Grüße, Ron

  3. Ah, danke, okay, also nachvollziehen kann ich das …verstehen tu ich es nicht und das betrübt mich doch etwas… wenn ich doch an etwas Interesse hab, dann melde ich mich
    rechtzeitig an… naja, aber ich bin eine andere Generation.. heutzutage versteht man ja mit 50 die Welt schon nicht mehr, bzw die Denkweise der jüngeren unter 45.. ;-))
    egal ob christlich oder nicht …

  4. @Jutta: Nun, diesem Eindruck kann ich mich anschließen. Zwischen 15 Jahren können Welten liegen.

    Liebe Grüße, Ron

  5. Johannes Strehle meint:

    Der Veranstalter bittet darum,
    sich möglichst früh anzumelden, um den Mitarbeitern die Arbeit zu erleichtern –
    eine leichte Übung der Nächstenliebe.
    Wer diese Bitte nur erfüllt, wenn er die Chance hat, ein T-Shirt zu gewinnen,
    hat die Konferenz dringend nötig, sollte sich aber fragen,
    ob er die Voraussetzung erfüllt, das Bekenner-T-Shirt zu tragen.

    Bekenner-T-Shirts kommen sicher – wie alles Gute – aus den USA.
    Dort gibt es aber bekanntlich eine strenge Produkthaftung der Hersteller,
    wenn sie die Nutzer nicht vor Missbrauch gewarnt haben.
    Das bekannteste Beispiel ist wohl die Warnung, Katzen,
    nachdem sie in der Waschmaschine gewaschen wurden,
    nicht in der Mikrowelle zu trocknen.

    Träger des T-Shirts
    sollten also auf Risiken und Nebenwirkungen hingewiesen werden.
    Paulus beschreibt in seinem Brief an die Gemeinde in Rom die Gefahr:
    „Der Name Gottes wird euretwegen unter den Völkern gelästert“,
    schreibt er, selbst Israeli, über Israel, das Volk Gottes.
    Die Christen haben diese „Aufgabe“ von Israel sehr erfolgreich übernommen.
    Wer nicht zur Ehre Gottes lebt, aber ein Bekenner-T-Shirt trägt,
    der schreckt die Menschen ab.

    Ich empfehle als Beipackzettel
    „Das Kennzeichen des Christen“ von Francis Schaeffer.

  6. Johannes Strehle meint:

    Was können wir im Positiven und im Negativen von Josia lernen?

    Die Literatur über die acht Könige Judas,
    die in der Bibel partiell positiv beurteilt werden, ist dünn.
    Mein Schwager Harm Köper hat, als er Pastor in Bremen war,
    eine Predigtreihe über diese Könige gehalten.
    Die letzte dieser Predigten trägt den Titel:
    Josia, der Mann, der Gott versuchte
    (2. Könige 22 + 23 / 2. Chronik 34 + 35)
    Ich zitiere den Anfang:
    „Wir stehen am Ende unserer Predigtreihe und unseres Studiums
    über die acht Könige Judas, die von der Schrift ein positives Urteil bekamen.
    Mit dem heutigen König Josia
    werden wir acht hervorragende und begnadete Männer und ihr Lebenswerk
    kennen gelernt haben,
    allesamt Vorbilder in ihrem Eifer und ihrem Wirken für den Herrn,
    alle aber auch heilsame und eindringliche Warnungen
    in ihrem Versagen und Abirren.
    Besonders herausgestellt haben wir in diesen Lebensbildern immer wieder
    die Fußangeln und Fallstricke, mit denen Satan diese Könige zu Fall brachte.
    Bei Salomo waren es die Frauen, die sein Herz neigten und von Gott abzogen,
    bei Asa war es die Zeit, die ihn die Begnadigungen Gottes vergessen ließ,
    bei Josaphat der eigene (friedfertige!) Charakter,
    bei Joas gar seine (fromme!) Erziehung,
    die ihm zum Hindernis und Fallstrick wurde,
    bei den drei folgenden Königen Amazja, Usia und Hiskia
    war es der Hochmut, der sich messen und vergreifen musste,
    weil er keinen Größeren über sich oder Gleichwertigen neben sich
    dulden und ertragen konnte;
    der sich selbst verherrlichte und Gott nicht die Ehre geben konnte;
    und – bei dem heutigen, letzten König in dieser Reihe, Josia,
    präsentiert uns Satan seine raffinierteste Falle,
    den Hochmut in frommer Maske, den Glaubenshochmut,
    der Gott vorschreiben will, wie und wann er handeln soll,
    der Wunder erzwingen will und damit Gott versucht (vgl. Mt. 4, 6+7),
    der sich nicht warnen und aufhalten lässt, auch wenn er ins Verderben läuft,
    der nicht vorsichtig und weise wandelt (Eph. 5, 15),
    der eher Glaubenswut als Glaubensmut zu nennen ist!“
    „Drei Überschriften möchte ich über sein Leben setzen:
    1) Eine hingegebene Jugend
    2) Eine furchtbare Entdeckung
    3) Eine fromme Katastrophe“

    Wer sich Josia als Vorbild nimmt, der sollte sein ganzes Leben studieren!
    Im Brief an die Hebräer heißt es:
    „Gedenkt derer, die euch führen, die euch das Wort Gottes gesagt haben,
    schaut euch den Ausgang ihres Lebenswandels genau an,
    bevor ihr ihren Glauben nachahmt.“

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