Kalifornien: Christliche Studentenarbeit zieht sich zurück

Antidiskriminierungsgesetze und die Forderung nach konsequenter Gleichbehandlung können zu bizarren Ergebnissen führen. Vor vier Jahren hat in den Vereinigten Staaten von Amerika das höchste Gericht entschieden, dass Universitäten in Kalifornien christliche Studentengruppen zwingen können, nicht-christliche Leiter einzuführen. „InterVarsity Christian Fellowship“, vergleichbar mit dem SMD in Deutschland, gab nun bekannt, dass sie sich aus den Campus der staatlichen Universitäten in Kalifornien zurückziehen. Aufgeben werden sie allerdings nicht.

The California campuses are not the first from which InterVarsity has had to withdraw in an official capacity. In 2011, Vanderbilt University in Nashville, Tenn., also adopted an all-comers policy. Rather than sign an agreement pledging to consider non-Christians for leadership positions, InterVarsity’s Graduate Christian Fellowship and about a dozen other Christian groups moved off campus. Other private colleges have followed Vanderbilt’s lead, though not at the pace some campus Christian ministries feared. In May, InterVarsity leaders at Bowdoin College in Brunswick, Maine, had to step down because they would not sign a similar policy requiring them to allow lesbian, gay, and other non-heterosexual students to be leaders.

And while Vanderbilt’s policy made ministry more difficult, Christian groups there haven’t disappeared. In a message to InterVarsity donors, Jao said the end of acceptance for Christians on college campuses creates an opportunity.

“Our position will cost us,” he said. “But I think the campus-access challenge gives students an opportunity to say, some might be afraid to pay the price, but not this generation of world changers. … Throughout the country, we’ve found that our staff and student leaders respond to derecognition with greater creativity, boldness, and risk-taking. And, perhaps more importantly, they’ve deepened their convictions as disciples, evangelists, and leaders.”

Mehr: www.worldmag.com.

Kommentare

  1. Da sieht man, wohin die United Socialist States of America führen… Traurig. Wird allerdings hier wohl bald recht ähnlich sein.

  2. Deutschland ist in solchen Sachen eigentlich immer schon viel weiter. Sieht man daran, dass hier niemand Artikel wegen solcher Begebenheiten verfasst, weil man die Diskriminierungen (z.B. aufgrund nicht-gegenderter Positionen oder weil man im Verdacht steht, „evangelikalen“ Organisationen nahezustehen) als Normalität akzeptiert hat.
    Vielleicht ist der Status als offizielle Hochschulgruppe in den USA aber auch viel wichtiger. Die Frage ist ja, wer diesen Status vergibt. An den deutschen Unis, die ich kenne, sind das nicht die Universitätsleitungen, sondern die Allgemeinen Studierendenausschüsse, und die sind ja bekanntlich ein Sammelbecken linker bis linksextremer Weltverbesserer. Zum Glück bringt der Status als offizielle Hochschulgruppe meist keine besonderen Privilegien mit sich, so dass man getrost auf diese zweifelhafte Anerkennung verzichten kann. Eine Diskriminierung bleibt es aber trotzdem.

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