Karl Barth und die Kontextualisierung

zeitgeist-kl.jpgDie Rezension Brauchen wir einen Kulturevangelikalismus? hat etwas Staub aufgewirbelt. Die Diskussionen über das Buch und die Rezension können im Blog von Tobias Faix und auf der Internetseite Zeit-Geist.info verfolgt werden. Tobias hat mir freundlicherweise erlaubt, ›substantielle Beiträge‹ meinerseits (hier muss ich schmunzeln) auch bei TheoBlog zu publizieren.

Ich spüre, dass solche Diskussionen in einem Blog nicht optimal kontextualisiert sind. Aber ein suboptimaler Austausch scheint mir immerhin besser zu sein, als überhaupt nicht miteinander zu reden.

Hier ein erster Beitrag, der sich mit der Frage beschäftigt, ob die Emerging Church den Schweizer Theologen Karl Barth für sich in Anspruch nehmen darf: karlbarthkontextualisierung.pdf. Repliken werden im Blog bei Zeit-Geist.info erscheinen.

Übrigens sind alle eingeladen, an der Debatte teilzunehmen.

Kommentare

  1. Lieber Ron,
    vielen Dank für deinen Beitrag. Ich finde, dass du in der Rezension und auch in deinem ersten Beitrag sehr viele gute und auch berechtigte Fragen gestellt hast. In deinem neuen Beitrag gehst du mit „Karl Barth und die Kontextualisierung“ ein interessantes Thema an, welches aber nicht die Bedeutung hat, die du ihr gibst und vor allem deine kausalen Zusammenhänge sind mir manchmal nicht ganz klar. Also, das ZeitGeist Buch ist kein Buch über die emerging church Bewegung, sondern, wie der Titel schon verrät, über „Kultur & Evangelium“ und das speziell für den deutschen Kulturraum. Ob die emerging church Bewegung Karl Barth für sich in Anspruch nimmt oder gar nehmen darf, wie du behauptest, kann ich überhaupt nicht beurteilen. Wer gehört überhaupt zur emerging church Bewegung in Deutschland? Und wer teilt das ein? Gibt es da drin und draußen? Modern und Postmodern? Und warum ist das überhaupt wichtig? Sind inhaltliche Fragen nicht wichtiger? Das Zitat von Karl Barth (Die wirkliche Gemeinde Jesu Christi ist die von Gott in und mit ihrer Begründung in die Welt gesendete Gemeinde. Eben als solche ist sie für die Welt da. Karl Barth KD IV 3, S.878) passt sehr gut zu dem Buch und zur darin gestellten Frage in wie weit die Gemeinde Jesu einen Auftrag für diese von Gott geliebte Welt hat. Karl Barth hat überhaupt mehr zu bieten, als nur eine Kritik am Kulturprotestantismus. Aber wem sage ich das.

  2. Noch was, könntest du mir deinen Artikel über Brian McLaren mailen? Würde mich interessieren. Danke-

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