Gegen Genderism an öffentlichen Bildungseinrichtungen

Heike Diefenbach und Michael Klein haben eine Petition gegen die Verzweckung von Bildungseinrichtungen ins Leben gerufen. Das Bildungssystem diene nicht mehr der Vermittlung von Bildung, sondern der Versorgung von Günstlingen und der ideologischen Indoktrination nach dem Vorbild der marxistisch-leninistischen Indoktrination in der DDR. Sie begründen ihre Initiative unter anderem so:

Seit Jahrzehnten wird im Bildungssystem Deutschlands das so genannte Gender Mainstreaming betrieben. Das Gender Mainstreaming zielt auf Gleichstellung und ist eine Methode der Umverteilung, die finanzielle und sonstige Ressourcen abschöpft, um sie dazu einzusetzen, Mädchen und Frauen im Bildungssystem zu bevorzugen und eine nicht mehr überschaubare Anzahl an Instituten zu finanzieren, die nichts anderes tun als zu versuchen, diese Umverteilung finanzieller und sonstiger Ressourcen zu legitimieren. Die so entstandene Gender-Industrie verbraucht jährlich mehrere Milliarden Euro, ohne dass ein gesellschaftlicher Nutzen ersichtlich wäre. Ersichtlich sind dagegen gesellschaftliche Schäden:

Jahrzehnte der Mädchenförderung an deutschen Schulen haben dazu geführt, dass Jungen erhebliche Nachteile in fast allen Bereichen des Bildungssystems haben. (dazu: Berg et al., 2006; Diefenbach, 2010; Diefenbach, 2007; Diefenbach & Klein, 2002; Geißler, 2005; Kottmann, 2006; Lehmann & Lenkeit, 2008; Lehmann & Nikolova, 2005; Lehmann, Peek & Gänsefuß, 1997)

Jahrzehnte der Frauenförderung an deutschen Hochschulen haben dazu geführt, dass die Qualität der deutschen Sozialwissenschaften auf einem historischen Tiefststand ist und dazu, dass mehr und mehr Universitäten zu Ausführungsorganen der von öffentlichen Auftraggebern gewünschten Forschungsergebnisse werden.

Anstatt angesichts dieser bereits eingetretenen Folgen Schulen und Universitäten von Genderismus freizuhalten, wird weiter versucht, nicht nur Bildung zu unterminieren, sondern Bildungsinstitutionen zu Anstalten der frühzeitigen und dauerhaften Ideologisierung der Bevölkerung umzufunktionieren.

Die Universitäten sehen sich schon seit Jahren einem Eingriff in die Freiheit von Forschung und Lehre ausgesetzt, der bislang seinesgleichen in der Geschichte Deutschlands sucht. Zwischenzeitlich wurden 189 Lehrstühle für Gender- und Frauenforschung eingerichtet. Der Wert dieser Lehrstühle ist ebenso fragwürdig wie die wissenschaftliche Erkenntnis, die auf diesen Lehrstühlen produziert wird.

Hier mehr: www.change.org.

Kommentare

  1. Schandor meint:
  2. Chris meint:

    Besser hätte ich es nicht schreiben können! Genau auf den Punkt gebracht! Es geht nicht mehr um Bildung und um Forschung – es geht um Ideologie, bei der man schon am Anfang weiß, was als Ergebnis herauskommen muß! Genau so ist es auch mit der Homo-Ideologie!

    http://www.idealisten.net/beitrag/article/liebt-mich-auch-wenn-ich-anders-bin.html

  3. Chris meint:

    Ein Nachtrag: Genderismus begründet sich übrigens auch zu einem nicht unerheblichen Teil in blankem Männerhaß. Alles, was auch nur annähernd jungenhaft oder männlich ist, muß verteufelt und umgepolt werden – dabei spielt es keine Rolle, ob das Männliche biologisch, sozial oder traditionell zu erklären ist: Der Mann an sich ist das Problem im dieser Ideologie! Der Mann muß dieser Ideologie folgend abgeschafft werden! Krank!

  4. Schandor meint:

    Schau dir deutsche Filme an: Die Männer sind dumm, die Frauen taff, ganz einfach.

  5. Johannes Strehle meint:

    Petition bitte unterschreiben und verbreiten!

  6. Ob wirklich die „Jahrzehnte der Frauenförderung“ Grund dafür ist, dass Jungen in der Schule Nachteile erfahren und z. B. schlechtere Noten erzielen ist meines Erachtens nicht erwiesen. Folgende Meta-Analyse (Analyse von Daten aus 30 Ländern über einen Zeitraum von 100 Jahren) kommt da zu einem anderen Ergebnis. http://www.apa.org/news/press/releases/2014/04/girls-grades.aspx Demnach hatten Mädchen konsistent bessere Noten in den Schulen als Jungen über einen Zeitraum von mehreren Dekaden. Somit wäre nicht der „Genderismus“ schuld daran, dass Jungen schlechtere Noten in den Schulen erzielen.

  7. rolf eicken meint:

    @ Nik: nicht zu unterschätzen ist das von den Lehrern/innen als angenehm bewertete Wohlverhalten der Mädchen in den Klassen. Jungen sind nun mal etwas ruppiger und nicht so angepaßt im Umgang mit ihren Mitschülern u. auch in der Klasse selbst beim Unterricht. Das macht sich m.E. auch in den vergebenen Noten pro Mädchen bemerkbar.
    Gruß
    Rolf

  8. Peter meint:

    Hallo nik,
    du hast recht, monokausal gesehen ist der Genderismus nicht schuld am Bildungsversagen der Jungs. Aber er ist ein Faktor. Dazu kommt z. B. der Verlust bestimmter reformpädagogischer Erkenntnisse (z. B. Handlungsorientierung), die dem Lernverhalten der Jungs entgegenkommen würden. So wird der gerade neu gestaltete Lehrplan für die bayer. Grundschulen auf „Kompetenzen“ aufgebaut, die im Wesentlichen aus verbalen Fähigkeiten bestehen. Ein Gebiet, wo Jungs seit Jahrzehnten schlechter abschneiden als Mädchen! Aber es wird kein „Mehr“ an sprachlicher Förderung für Jungs geben. Damit ist jetzt bereits abzusehen, dass die Bildungsklufft zwischen Jungs und Mädchen sich noch vergrößern wird.
    Viele Grüße
    Peter
    (Grundschulpädagoge)

  9. Peter meint:

    Hallo Rolf!
    Im Grundschulbereich ist der Anteil an männlichen Lehrern verschwindend gering – bei den Junglehrern deutlich unter 5 %.

    Viele Grüße
    Peter

  10. Schandor meint:

    … männlichen Lehrern … klingt schon wie ein Anachronismus. Wann wird eigentlich die Genderbehörde aktiv, die derlei Sprachverbrechen ahndet?

  11. Peter meint:

    Hallo Schandor,
    ertappt! Richtig wäre gewesen: männliche Lehrkräfte 🙂

  12. Nonnen meint:

    Siehe z. B. Bücher ISBN 978-3-9814303-9-4 und ISBN 978-3-7892-8197-6

  13. Liebe Leute,
    wenn ich lese, was Ihr für einen harmlosen Mist verzapft, wird mir schlecht. Intellekt hat etwas mit Erkenntnisvermögen zu tun, was hier nicht ansatzweise zu erkennen ist. Gender Mainstreaming ist bewusst durch Manipulation herbeigeführt worden und auf demokratischen Wege nicht mehr aufzuhalten. Um etwas dagegen zu tun muss man sich zuerst die Frage stellen: Genderismus, Frühsexualisierung, Feminismus, und anderen Schweinkram, Cui bono? Wenn ihr das erkannt habt, könnt ihr vielleicht Maßnahmen ergreifen, aber Laberei, interlektuelles Geschwafel oder sogar eine Petitionen an die „ehrenwerte“ Frau Bundeskanzlerin mit 100.000 Unterschriften,wäre damit zu vergleichen, als hätte ihr dem Busch einen Bittbrief geschrieben, nicht in den Irak einzumaschieren.
    Der Großteil der s.g. Schlauen und Wichtigen Oppositionellen sind leider nur Sesselfurzer! Ist aber nix Neues, war immer so, deswegen konnten die cui-bonos auch immer die breite Masse verarschen.
    Viel Erfolg
    Ralf Bauer

  14. Alexander meint:

    Und Dein Vorschlag wäre? Bomben legen, Brandsätze werfen, Leute erschießen?

  15. Ich sprach von Intellekt, nicht von Waffen. Den Unterschied zwischen diesen Dingen kannst du googeln.

  16. Schandor meint:

    Lieber Ralf, hier hat niemand gelabert. Deine Einschätzung zum Genderismus ist sicher korrekt: Das ist bereits Diktatur uns ganz sicher nicht mehr aufzuhalten.

  17. Schandor meint:

    Zusatz: Das Ziel ist die Entsittlichung der Gesellschaft. Dieses Ziel ist längst erreicht. Jetzt gilt es nur noch, die Schäden abzuwarten, und dann ist die Gesellschaft reif für die „Normalisation“, eine neue Ordnung. Das enhält neue Gesetze, und auf die kommt es an.

    Die alte Toleranz bedeutete: Respektiere alle Menschen, nicht ihre Einfälle (die darfst du bekämpfen, so sehr du willst, wenn du nur den Menschen achtest!)
    Die neue Toleranz bedeutet: Respektiere alle Einfälle, nicht die Menschen (die darfst du bekämpfen, so sehr du willst, wenn du nur behauptest, alle Ideen sind gleich „wahr“).

    Letzteres wird durch die „Antidiskriminierungsgesetze“ durchgesetzt.

    Übrigens: In Gottes Universum gibt es keine Gleichkeit. Keine. Nirgends. Nicht zwei Dinge sind gleich. Nie. Niemals.

    Die „Gleichheit“ ist eine Erfindung der Gegenmacht. Und wie schon damals Eva auf die Schlange hereinfiel, fällt sie auch heute wieder auf diesen Unsinn herein und merkt nicht, dass sie dabei schlimmer betrogen wird als je zuvor.

    Wir sind uns also ziemlich einig, Ralf.

  18. Ach ja, die Gesetzgebung hab ich ganz vergessen. Ein Antidiskriminierungsgesetz ist ja bereits EU mäßig in der Mache: Menschenrechte für Affen, sowie auch: Monotheismus verstößt gegen die Menschenrechte. Wir werden also demnächst Affen heiraten, heilige Kühe adoptieren, womit wir dann auch einen Steuervorteil hätten. Entsprechende Videoclips können wir dann den Gesetzgebern hoffentlich verkaufen. Und im Übrigen, Toleranz ist ein überflüssiger und gefährlicher Begriff, weil bewußt als „ethische“ Anordnung geprägt und als Duldsamkeit den Dummen mundgerecht verkauft wird. Wie wärs denn mit Achtsamkeit und Sanftmut, würde allen besser stehen. Trotzdem, hast du auch Recht, wir erleben gerade den 2. Sündenfall.
    Ralf

  19. Alexander meint:

    Kurios, irgendwie muss es wohl immer eine christliche Ecke geben, in der man mit den (unzweifelhaft vorhandenen) Schwierigkeiten der Welt nur dadurch fertig wird, dass man denkt, man lebe in der schlimmsten aller Zeiten. Vielleicht doch nochmal in die Geschichtsbücher gucken …

  20. Wegen der Globalisierung tun wir das auch und die Geschichtsbücher stimmen nicht.
    So jetzt muss ich zu meinem Affenharem und die Kühe müssen gemolken werden.
    Machs gut und halt die Ohren steif.
    Ralf

  21. Alexander meint:

    „… und die Geschichtsbücher stimmen nicht.“
    Oh Mann! Woher kommt nur dieser unbändige Drang mancher Christen, sich selbst der Lächerlichkeit preiszugeben?

  22. bist du Moslem?

  23. Alexander meint:

    Nein.

  24. Alexander meint:

    (Aber Historiker.)

  25. aber ein schlechter.

  26. Schandor meint:

    @Ralf

    Damit hast Du Dich hier disqualifiziert. Meinungsverschiedenheit – ok. Aber wie, meinst du wohl, kann (so sehr ich Dir in manchem zustimme) eine Beleidigung Deine Sichtweise stützen? Du schadest der Sache einfach nur.
    Hättest Du gesagt: In vielen Dingen bedürfen die Geschichtsbücher (jedenfalls manche) der Revision – ok. Aber Pauschaulurteile wie Deines – ja, Du hast Dich wirklich der Lächerlichkeit preisgegeben, und das versuchst Du nun insultatorisch aufrechtzuerhalten? 🙁

  27. Lieber Schandor,
    Disqualifikation ist akzeptiert. Aber hätte Alex geschrieben, dass ich den Drang habe mich der Lächerlichkeit preiszugeben, ok. Aber warum muss denn noch ein Haufen anderer Christen darunter bluten, ist es wirklich so, oder besitzt er nur die Arroganz dieses zu behaupten? Aus diesem Grunde habe ich behauptet, er sei ein schlechter Historiker. Wenn mir einer sagt, dass ich ein schlechter Musiker sei, spiele ich für ihn nicht mehr, oder versuche ihn vom Gegenteil zu überzeugen. Warum sollte ich ihn rausschmeißen? Der Genderismus ist eine viel widerlichere Beleidigung als ein falscher Ton oder eine falsche Jahreszahl.
    Alles Gute
    Ralf „der Böse“

  28. Schandor meint:

    Dein Urteil war einfach unangebracht (weil sachlich falsch), und Du hast einer Beleidigung gegriffen. Davon versuche ich Dich zu überzeugen.
    Was Du vom Genderismus sagst, ist allerdings völlig korrekt, keine Frage. Diese Schlacht scheint schon entschieden zu sein.

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