Marianische Christen

Papst Franziskus ist ein Meister der kryptischen Worte. Auf seiner Pilgerreise zum „Heiligtum von Fatima“ hat er jedoch beachtenswert klar gesprochen (vorausgesetzt, Worte bedeuten etwas): Ein Christ muss marianisch sein, denn nur mit Christus und Maria bleiben wir in Gott.

Den Pilgern rief er zu:

[Niemand] hat über sich das Antlitz Gottes aufstrahlen sehen wie [Maria], die dem Sohn des ewigen Vaters ein menschliches Gesicht gegeben hat. Wir können es nun in einer Reihe von freudenreichen, lichtreichen, schmerzhaften und glorreichen Momenten ihres Lebens betrachten, die wir beim Beten des Rosenkranzes durchgehen. Mit Christus und Maria bleiben wir in Gott. In der Tat, »wenn wir Christen sein wollen, müssen wir auch marianisch sein. Das heißt, wir müssen die wesentliche, lebendige und von der Vorsehung bestimmte Beziehung anerkennen, die Maria mit Jesus verbindet und die uns den Weg eröffnet, auf dem sie uns zu ihm führt« (Paul VI., Ansprache während des Besuchs des Heiligtums der Muttergottes von Bonaria, Cagliari, 24. April 1970). So nimmt das Evangelium, jedes Mal wenn wir den Rosenkranz an dieser segensreichen Stätte oder an jedem anderen Ort beten, seinen Weg im Leben eines jeden Einzelnen, der Familien, der Völker und der ganzen Welt auf.

Kommentare

  1. G. Behringer meint:

    Lieber Ron,
    vielen Dank für diesen Beitrag. Diese Worte von Papst Franziskus decken wieder einmal auf, dass dieser Mann ein falsches Evangelium hat und somit, wie die Bibel sagt, verflucht ist! Kein einmaliges Opfer Jesu, Jesus ist nicht der alleinige Hoherpriester, die Bibel nicht die alleinige Richtschnur, und alle sind Kinder Gottes!
    Wer trotzdem mit dieser Kirche in irgend einer Weise zusammenarbeitet, der geht für mich den Weg Bileams! Weil bei ihr der Götzendienst völlig normal ist, ist sie ein Haus voller Dämonen! Geht aus von ihr, wer an den biblischen Jesus glaubt!

  2. Schandor meint:

    Hm. Hislop war sich 1854 sicher, das Marienbild sei das Bild aus Offb 13.

    @G. Behringer
    Das Buch von Hislop kennen Sie ja wahrscheinlich, nicht?

  3. G. Behringer meint:

    Lieber Ron,
    Es ist mir klar, dass ich mich, wenn Sie mich nicht geistlich verstehen können, oder wollen, dann werde ich mich wieder einmal unbeliebt machen: Es wäre schön wenn Sie ein Blogger werden würden, der nicht nur irgendwie eine Wahrheit anbietet, sondern zu seiner Nachricht auch dazu direkt und unmissverständlich dazu seine eigene Meinung zum Ausdruck bringt! Dies wäre für Ihre Leser eine wesentlich bessere Hilfe, die Wahrheit zu erkennen! Dies würde dann aber auch bedeuten, dass Sie angreifbar werden würden, vielleicht sogar Freunde verlieren würden, Auseinandersetzungen hätten mit Familienangehörigen usw.
    Aber wie sagte Jesus in Matth.10: „Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen sei, Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert!
    Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter;
    und die Feinde des Menschen werden seine eigenen Hausgenossen sein.
    Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert.
    Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und mir nachfolgt, der ist meiner nicht wert.
    Wer sein Leben findet, der wird es verlieren; und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird es finden!“
    Ihre gute Arbeit hätte eine wesentlich bessere Qualität!

    Liebe Grüße

  4. Theophil Isegrim meint:

    Also, dieser Papst, der ist so weise und so klug. Was der alles so erkennt. Das macht mir richtig Mut. Er ist ja gar nicht mal so verkehrt, aber meiner Meinung nach hat er sich die falsche Person ausgesucht. Nicht Maria, sondern der Apostel Johannes sollte viel mehr in den Mittelpunkt gerückt werden.

    Begründung: [Niemand] hat über sich das Antlitz Gottes aufstrahlen sehen wie [Johannes], der dem Sohn des ewigen Vaters so Nahe gekommen ist wie sonst keiner. Wir können es nun in einer Reihe von freudenreichen, lichtreichen, schmerzhaften und glorreichen Momenten seines Lebens betrachten, die wir beim Lesen seiner Schriften [Johannes-Evangelium, Johannes-Briefe, Offenbarung] haben. Mit Christus und Johannes bleiben wir in Gott. In der Tat, »wenn wir Christen sein wollen, müssen wir auch johaneisch sein. Das heißt, wir müssen die wesentliche, lebendige und von der Vorsehung bestimmte Beziehung anerkennen, die Johannes mit Jesus verbindet und die uns den Weg eröffnet, auf dem sie uns zu ihm führt«. So nimmt das Evangelium, jedes Mal wenn wir die Johannes-Schriften an dieser segensreichen Stätte oder an jedem anderen Ort lesen, seinen Weg im Leben eines jeden Einzelnen, der Familien, der Völker und der ganzen Welt auf.

    Wie schon Paulus schrieb: „Denn wenn einer sagt: Ich bin des Paulus, der andere aber: Ich des Apollos – seid ihr nicht menschlich? Was ist denn Apollus? Und was ist Paulus?“ (1. Kor 3,4.5)

    Ja, da hat er Recht. Was ist schon Paulus und was ist Apollus? Johannes macht uns erst zu wahren Christen.

    Ich hoffe, im Papst wird diese Erkenntnis auch noch reifen. Er ist auf einem guten Wege, aber so richtig hat er es (noch) nicht erfaßt.

  5. Schandor meint:

    @Theophil

    Prädikat: Gut gebrüllt, Löwe!

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