Menschenzucht

Gehört die Zukunft den Designer-Babys? Der französische Reproduktionsbiologe Jacques Testart warnt in seinem jüngsten Buch Wie morgen Kinder gemacht werden vor einem zunehmendem Missbrauch fortpflanzungsmedizinischer Techniken. Der Atheist sagt:

„Die In-vitro-Fertilisation wird benutzt, um eine große Zahl von Embryonen zu erzeugen, unter denen ausgewählt wird, welchen man in die Gebärmutter einpflanzt. Die Präimplantationsdiagnostik wurde in Frankreich nur für Paare erlaubt, bei denen die Gefahr besteht, dass sie eine ‚besonders schwere Krankheit‘ vererben können. Aber ‚besonders schwer‘ – das ist so schwammig, dass es Tür und Tor für subjektive Entscheidungen öffnet. Letztendlich wird man sich an den technischen Möglichkeiten und an den Wünschen der Betroffenen orientieren. Darin sehe ich derzeit die schlimmste Entgleisung.“

Hier ein hörenswerter Beitrag von Bettina Kaps:

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