Michael Horton: Missionale Gemeinde oder neues Mönchtum

Anbei der vollständige Artikel:

  • Michael S. Horton: »Missionale Gemeinde oder neues Mönchtum«, 2011

mit Literaturangaben als PDF-Datei: Michael_Horton_Mönchtum.pdf.

Kommentare

  1. Danke!!!

  2. markus l. meint:

    Ich habe mit Spannung die vierteilige Serie auf deinem Blog gelesen. Mich haben die Wertungen und Einordnungen Hortons zu diesem „In-Thema“ sehr interessiert. Mir liegt dieses Thema (Gemeinsames Leben als Jesusnachfolge im 21.Jahrhundert) doch sehr am Herzen, auch wenn ich weder Emergent, Mönch noch refomiert bin. :)

    Beim Lesen sind mir allerdings einige unklare Zusammenhänge aufgefallen. (Deswegen auch dieser ewig lange Kommentar. Der als konstruktive und wohlwollende Ergänzung zu verstehen ist!) 1.) Manche Dinge, die Horton zusammen bringt oder als Argumentationslinie herleitet, gehören faktisch nicht in dem Sinne zusammen. Horton scheint mir da nicht an allen Stellen sauber zu artikulieren.
    2.) Meiner Meinung nach leidet das Thema auch an unklaren Definition, weder „missional“, noch neues oder altes Mönchtum werden der Sache angemessen definiert und voneinander unterschieden. Das liegt m.M. nach leider auch etwas in der Sache an sich. Denn auch etliche „neue Mönche“ (*scherz*) gehen sehr lax und undifferenziert mit den Begriffen um, die sie wählen.

    Es wäre sicher nicht schlecht gewesen, z.B. innerhalb des Mönchtums nicht nur zw. aktiven und kontemplativen Strömen zu unterscheiden, sondern auch darauf hinzuweisen, dass z.B. die Franziskaner keine Mönche sind, sondern zu den Bettelorden (engl. Friars) gehören. Aber wie gesagt, man kann von Horton nicht verlangen, was die bewertete Bewegung selber nicht besser handhabt. Die meisten Praktiker des „new monasticism“ weisen eben (wenn überhaupt) Ähnlichkeiten zu den „Friars“ und nicht den „monks“ auf. Und auch diese Bewegungen sind ja in sich sehr divers und unterliefen selbst im Laufe ihrer jeweils eigene Entwicklung positive und negative Phasen.

    Leider stellt Horton aber schon am Anfang eine Sicht von „Mönchtum“ der „weltzugewandten Frömmigkeit der Reformationszeit“ gegenüber, die im Mönchtum so nicht primär zu finden war, sicher erst recht nicht zur Zeit der Reformation. Auch wenn das Mönchtum im Laufe der zeit praktisch sehr Welt zugewandt war, ja auch immer wieder verweltlichte, was intern immer wieder kritisiert und reformiert wurde und ihm auch von Luther vorgehalten wurde, war es doch explizit eine Bewegung der Gottsuche und theologisch primär nicht von der Motivation geprägt die Schöpfung zu erneuern. Auch wenn es das praktisch oft getan hat. Luther selbst kritisiert zwar diese Verweltlichung, aber nicht das Mönchtum als Nachfolge per se. Im Gegenteil: Antonius, Augustinus, Bernhard von Clairvaux, Dominikus und vor allem Franziskus sind ihm Inspiratoren und Vorbilder geblieben. Sicher sahen das andere Reformatoren grundverschieden!

    Allerdings: Das Mönchtum wurde auch durch die Reformation grundlegend umgeprägt und verändert. Lange Rede kurzer Sinn: von DEM (alten) Mönchtum zu reden, erhellt leider die Kritik an den neuen Bewegungen überhaupt nicht.

    Wenn Horton nun als Theologe das „neue Mönchtum“ kritisiert, wäre eine Kritik, die theologisch und historisch eindeutiger ist, sicher hilfreicher. So empfinde ich das alles als etwas diffus. Selbst wenn es DAS Mönchtum so gegeben hätte: Die Bewegungen des neuen und des alten Mönchtum sind ja leider nur Begrifflich miteinander verbunden. In der Praxis überschneiden sich diese Bewegungen leider nicht wirklich. Wenn Horton also vom alten aufs neue Mönchtum schließt, dann beruhen die leider zu oft auf klassischen protestantischen Vorurteilen. Ich sehe das z.B. da, wo er dem Mönchtum abspricht durch Predigt und Sakrament das Reich Gottes zu bauen. Schon im praktischen Vollzug kenne ich da z.B. keine reformierte Bewegung, die in dem Maße durch tägliches Feiern des Abendmahlsakraments und des Vollzugs der Liturgie das Gottes Reich herbei erwartet, wie die monastische Bewegung.

    (Praktiker des „neuen Mönchtums“ kommen leider gar nicht zu Wort. Willard und Foster sind wohl eher als „geistliche Schriftsteller“, denn als Prägekräfte innerhalb dieser Bewegung zu sehen. Was ist Bonhoeffer, als dem „Erfinder“ des Begriffs?)

    Aber auch andere Verknüpfungen, die Horton in Bezug auf kirchengeschichtliche Zusammenhänge schafft, sind nicht so leicht nachzuvollziehen, wie ich meine. Er spricht u.a. von der „mittelalterlichen Betonung auf Taten statt Glaubensbekenntnissen“ im Mönchtum (wo er Recht hat!), verknüpft diese aber ohne Punkt und Komma mit der Lebenspraxis der „Wiedertäufer und“ des „Pietismus“. Ich bin mir nicht sicher, ob das in dieser Kürze den Kern trifft. Auch hier wäre es sicher gut gewesen, etwas differenzierter zu argumentieren. Dagegen von einem Zitat McLarens ableitend (»Die Wiedertäufer verstanden den christlichen Glauben hauptsächlich als Lebensart.«), die Wiedertäufer zu beurteilen, ist akademisch nicht sauber. Das die „Wiedertäufer“ so oft auftauchen, hat vielleicht mehr mit Hortons theologischer Prägung (Vertreter der Kindertaufe) zu tun, als mit den geschichtlichen Zusammenhängen. Die bleiben etwas im Dunklen.

    Am schwierigsten finde ich dann leider den Bogen, denn er im Dritten Teil schlägt: Von Willard und Kimball (die nicht viel gemeinsam haben) über die (nicht-)presbyterianische Gemeinde “Jacob’s Well” und den Anabaptisten (die nicht viel gemeinsam haben) zum Pietismus. Als deren “Belegexemplar” führt er dann Finney an, der als calvinistischen Presbyterianer nun nicht wirklich zu den klassischen Vertretern des Pietismus zählt! (Wenn das „neue Mönchtum“ eine Ähnlichkeit mit dem Pietismus aufweist, dann doch mit dem radikalen Pietismus des 17./18. Jhdt. und sicher nicht mit der neupietistischen Erweckungsbewegung des 19.) Und schlussendlich kommt er über Finney wieder beim (neuen) Mönchtum an. Diese Linie lässt sich nirgendwo in der Realität finden, diese lässt sich nur konstruieren. (Auch wieder Hortons eigener theologischer Hintergrund: Finney taucht hier nicht das erste Mal als weniger gutes Beispiel in seinen theologischen Veröffentlichungen auf.)

    Ansonsten unterschlägt Horton selber einige biblische Bezüge. Um nur zwei nennen:
    Horton sagt: „Drittens lehrt die Schrift wiederholt, dass der Glaube durch die Verkündigung des Evangeliums kommt und nicht durch gute Werke.“ Matthäus 5 ergänzt diese Aussage doch nicht unerheblich: „So laßt euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.“ Die Aussage Hortons „Ohne Wort und Sakrament verliert das Salz seine Kraft.“ lässt sich da nicht wirklich finden.

    Zweitens. Horton schreibt: „Wenn wir uns weniger um sozialen und moralischen Einfluss auf die Gesellschaft bemühen (was wir auch ohne Christus können), sondern Christus selbst suchen, dann geschieht etwas sehr Eigenartiges: Es entsteht eine Gemeinschaft mit dem »Lamm«, die sich aus Menschen aus »allen Stämmen und Sprachen und Völkern und Nationen« zusammensetzt, um »ein Volk von Königen und Priestern für unseren Gott« zu sein (Offb 5,9–10).“ Mir fällt auf, dass sozialer und moralischer Einfluss auf die Gesellschaft, doch in großem Maße von Christen ausgeübt wird. (Sicher nicht ausschließlich!) Die Abschaffung der Sklaverei ist eine genuin christliche initiierte Bewegung gewesen, da haben die Kirchenväter ethisch-moralisch Grundlagen gelegt, die unter Wilberforce dann Früchte getragen haben. Aber der Huptpunkt, der mir an dieser Argumentation aufstößt ist biblischer Natur. Auch an einer anderen Stelle spricht Jesus von einer großen Völkermenge, die vor ihm steht. Er richtet dieses nach Kriterien, die sich an den Taten dieser Menge messen: „Wahrlich ich sage euch: Was ihr nicht getan habt einem unter diesen Geringsten, das habt ihr mir auch nicht getan. 46 Und sie werden in die ewige Pein gehen, aber die Gerechten in das ewige Leben.“ Matthäus 25. Horton hat nicht unrecht in dem was er sagt, aber er hat meiner Meinung nach unrecht mit dem, was er unterschlägt.

    Apropos unterschlagen: Das Zitat von Plinius (im 2.Teil) ist eindeutig. Ebenso eindeutig ist allerdings die Feststellung von Julian des II. (röm. Kaiser im 4.Jh., besser bekannt als Julian, der Abtrünnige, da vom Christentum wieder abgefallen), der den Erfolg des Christentums vorallem in dessen sozialdiakonischer Kraft gesehen hat. Aufgrund dessen ließ er zwar die Christen weiterhin Bibel lesen, Gottesdienste feiern und predigen, aber er verbot ihnen das Innehaben von Posten in Politik und Bildung.

    Wie gesagt: Hortons Ausführungen leiden m.M. nach an den fehlenden inhaltlichen Definitionen und Eingrenzungen. (Das ist aber fast schon ein amerikanisches Problem.) Und sie scheinen mir geschichtlich nicht so recht Sinn zu machen. Das er hier und da bei seiner guten biblischen Argumentation ergänzende Stellen nicht beachtet ist schade. Denn, da kann man streiten wie man will, betrachtet man die Kirchengeschichte nach missionarisch wirksamen Bewegungen, kommt man an dem was „die Mönchtümer“ und Ordensgemeinschaften geleistet haben, nicht vorbei. Im Protestantismus wird es noch offensichtlicher: Erst knapp 200 Jahre nach der Reformation, nach dem Tod Clavins und Luthers und trotz etlicher herausragender Schriften zum Thema Mission, kam es zu einem Durchbruch auf protestantischen Gebiet: in Herrnhut, einer Gemeinde/Gemeinschaft auf eindeutig reformatorischem Boden, in der Tradition der mährischen Brüder, die „das beste des Mönchtums“ für den Protestantismus fruchtbar machte. Und auch der diakonische Durchbruch im Protestantismus (durch Wichern und Löhe, die die innere Mission ihrer Kirche im Herzen hatten), war inspiriert durch die Reformatoren und Gedanken des Mönchtums zugleich. Wir verlieren zu viel, wenn wir weiterhin eines gegen das andere ausspielen.

  3. @Markus: Vielen Dank für den langen Kommentar! Ich werde wohl nicht ausführlich antworten können, da ich derzeit zu viele andere Sachen erledigen muss.

    Die Fragen lassen sich m.E. gut beantworten, wenn man auf die Rechtfertigungslehre eingeht. Horton hat ja nichts gegen geistliche Frucht, Kommunitäten oder eine christliche Soziallehre. Er ist gegen die “Vermischung” von Glaubensgerechtigkeit und Werken. Vielleicht antwortet ja jemand, der Horton verteidigen möchte.

    Das: “Finney als calvinistischen Presbyterianer” hat mich zum Schmunzeln gebracht. Wolltest Du schreiben: Finney als nicht-calvinistischer Presbyterianer”?

    Liebe Grüße, Ron

  4. markus l. meint:

    Ich meinte damit seinen Hintergrund, im Gegensatz zu “pietistisch”, nicht primär seine “Theologie” (wenn man das so nennen mag ;) )

  5. Zu Jörn: Ich stimme Ron zu, wenn er auf die Rechtfertigung hinweist. Das ist tatsächlich der Dreh –und Angelpunkt.

    Wenn heute offen von evangelikalen Führern eine Reformation der Werke gefordert wird – im Gegensatz zur mittelalterlichen Reformation des Glaubens – dann sieht man, wohin die Reise geht.

    Nämlich weg vom reformatorischen „aus Glauben allein“ zurück zur römisch-katholischen Gesetzesfrömmigkeit. (auch wenn das den wenigsten bewusst ist)
    Dabei ist es unerheblich, ob diese Gesetzlichkeit in einer Weltabgeschiedenheit landet oder in einem sozialen Aktivismus oder in einer neuen Innerlichkeit.

    Vielleicht gibt es in Hortons Abhandlung Fehler, aber das tut der Sache insgesamt keinen Abbruch. Völlig zu Recht spannt er einen Bogen zwischen verschiedenen Erweckungsbewegungen und einzelnen Personen, die bei aller Verschiedenheit eines gemeinsam haben: sie lehnen, heimlich oder offen, das reformatorische „aus Glauben allein“ ab.
    Für mich gebraucht Horton den Begriff Mönch richtigerweise als Oberbegriff für eine Gesetzesfrömmigkeit.

    Das Rechtfertigungsgeschehen wird nicht mehr allein am Kreuz Christi gesehen, sondern am „erneuerten Menschen“. Nach röm.-katholischer Lehre wird die Gnade in den Menschen eingegossen, wie man Wasser in ein Gefäß gießt. Dadurch wird der Mensch veredelt, so dass er jetzt mit Gottes Hilfe fähig wird, gute Werke zu tun. (A. Radler)

    Das ist dann auch die große Frage im röm. Katholizismus: was kann der Mensch mit Gottes Hilfe bewirken?

    Diese Lehre wird heute in der überwiegenden, evangelikalen Christenheit vertreten, und ist im Grunde auch die Lehre des Mönchtums, egal welcher Ausrichtung.

    Diese widerbiblische, effektive Rechtfertigung muss ja den Blick auf den erneuerten Menschen richten und den Glauben an ihm ablesen.

    So fängt dieser Mensch an, sich selbst zu beobachten. Er nimmt sein Glaubensleben selbst in die Hand, er entscheidet sich für Jesus, er hält stille Zeit, er pflegt seine Beziehung zu Jesus, er wird Missionar, und wenn das nicht klappt, dann wenigstens Sonntagschullehrer.

    Unversehens wird das Christentum zu einer Lebensbewegung, zu einem Lebensstil.
    Alles dreht sich darum, wie denn der Glaube in die Tat umgesetzt wird, egal ob Mönch, Wiedertäufer oder Pietist. Dabei ist das ein Widerspruch in sich selbst.

    Denn das alles bedeutet gerade nicht aus Glauben leben, sondern im Erleben, im Fühlen, im Sehen. Der Glaube soll sichtbar sein.
    Dass dadurch das Werk Christi relativiert wird, liegt auf der Hand. Das Kreuz wird zu einem bloßen Ermöglichungsgrund: das tat Jesus für dich – jetzt liegt es an dir.

    Dass Christus mich mit seiner Gerechtigkeit vor Gott vertritt, dass er am Kreuz alles vollbracht hat (wirklich alles, ich muß und darf nichts mehr hinzufügen, weder eine Bußübung noch viele gute Werke), wird nicht mehr gesagt.

    Christlicher Glaube definiert sich gerade nicht über eine Bewegung oder eine neue Moral, sondern allein über die Person Jesu Christi.
    „Selig ist wer nicht sieht und doch glaubt“ sagt Jesus. Unsere Gerechtigkeit ist niemals eine eigene, sondern eine fremde, geschenkte Gerechtigkeit. Sobald wir im Hinblick auf unser Heil von unseren Taten sprechen, und sei es nur unsere Buße, verdunkeln wir die Gnade Gottes.
    Was sagt Daniel: wir liegen vor dir mit unserem Gebet und vertrauen nicht ! auf unsere Gerechtigkeit…?

    Der Glaube sieht gerade von sich selbst weg auf den einzigen, der aktiv und passiv den Willen Gottes erfüllt hat, der Gott und den Nächsten als einziger von ganzem Herzen und ganzer Seele geliebt hat: auf Jesus allein.

    Seine Gerechtigkeit wird mir im Glauben zugerechnet. Deshalb gilt: wer glaubt, der hat. (der Schächer am Kreuz konnte nichts wiedergutmachen geschweige denn gute Werke verrichten).
    Wer nicht glaubt, der hat nicht.
    So einfach diese Formel klingt, so schwer kann sie der angeborene Pharisäer in uns allen annehmen. Denn die Lehre von den guten Werken können wir alle verstehen – nicht aber das Evangelium von der bedingungslosen Gnade Gottes, das rein gar nicht fordert, sondern alles nur schenkt. Hier muss uns der heilige Geist die Augen öffnen.

    Dass auf echten, biblischen Glauben auch gute Werke folgen, sei unbestritten. Sie sind aber niemals der Grund unseres Glaubens, sondern nur Früchte. Sie können auch niemals als Beweis für den rechten Glauben herangezogen werden, denn auch Nichtchristen können gute Werke tun.

    Gerade zu denen, die vor Jesus mit ihren Werken bestehen wollen: haben wir nicht in deinem Namen geweissagt? Haben wir nicht in deinem Namen böse Geister ausgetrieben…viele Wunder getan….? Matth. 7,22 23 sagt Jesus: ich habe euch noch nie gekannt.

    Und auch die angeführte Stelle in Matth. 25 kann doch niemals für eine Werkgerechtigkeit herangezogen werden.
    Wenn Horton dafür kritisiert wird, dass er Bibelstellen nicht im Zusammenhang zitiert, dann sollte man das konsequenterweise nicht auch tun.
    Denn es sind gerade die, die gar nichts von eigenen Werken wissen, die in das ewige Leben eingehen: Herr, wann haben wir….?

    (Dass Luther und Calvin durch ihr Festhalten am „allein die Schrift“ ganze Generationen positiv auch im sozialen Bereich, von der Berufsethik bis zum Schulwesen, von der Treue im Kleinsten bis zum Staatsdiener, der sich in der Verantwortung vor Gott weiß, geprägt haben, ist ein anderes Thema. Schon erstaunlich, wie man so tun kann, als hätten sie kaum etwas auf dem Gebiet bewirkt.)

    Es geht deshalb in der Sache nicht um ein Ausspielen der verschiedenen „Glaubensrichtungen“, sondern um den rettenden Glauben.

    Dass in der überwiegenden, sogenannten Christenheit längst ein anderer Jesus als der der Bibel verehrt wird, ist offensichtlich.
    Bestenfalls wird er zum moralischen Vorbild, er ist aber nicht mehr der Erlöser. Ohne Erlöser aber kein Heil.

    Brian Mc Laren lehnt konsequenterweise die vier reformatorischen sola: allein aus Glauben, allein aus Gnade, allein die Schrift – allein Christus ab.

    Dem kann ich nur antworten: Christi Blut und Gerechtigkeit, das ist mein Schmuck und Ehrenkleid. Damit werd ich vor ihm bestehn, wenn ich zum Himmel werd eingehn.

  6. Sorry, ich meinte natürlich nicht Jörn, sondern Markus

Ihre Meinung ist uns wichtig

*