Nehmen wir Gott (wieder) beim Wort

Hanniel hat einige Meldungen zur E21-Konferenz zusammengestellt:

Christen sollen der Autorität der Heiligen Schrift ganz vertrauen. Dazu hat der Hauptredner der diesjährigen Evangelium21-Konferenz, Kevin DeYoung (Michigan, USA), zu Beginn der Veranstaltung rund 600 Christen in Hamburg aufgerufen. Er beobachte mit Sorge, dass für viele Evangelikale die eigene religiöse Erfahrungen eine größere Bedeutung bekomme als Gottes in der Bibel offenbartes Wort. Diese Einstellung entspreche nicht dem Zeugnis der Heiligen Schrift, die für sich selbst – unter anderem in 2. Petrus 1,16-21 – beanspruche, Gottes wahres, unfehlbares und völlig vertrauenswürdiges Wort zu sein.

Hier mehr: hanniel.ch.

Kommentare

  1. Einige Anmerkungen:
    Es gibt viele Wege zu Gott. Die Freiheit des Weges einzuschränken ist sicher nicht die Intention Gottes, der für mich ein liebender Gott und niemals ein Strafender, wie der des AT, ist.

    Ich weiss die Definition „Evangelikaler“ nicht. Es gibt nur einen Gott. Ein Indigener im Regenwald wird auch nicht verstossen. Es eröffnet sich die Frage inwieweit die Kultur den Glauben beeinflusst. Für den Occident sind Ehrenmorde, Steinigungen der Frau, aber nicht des beteiligten Mannes, etc. mit Jesus nicht vereinbar. Für den Islam und das Judentum zum Teil mit dem Glauben vereinbar.
    Also ist für mich das NT meine Basis, aber nicht das AT, das ich dulde.

    Noch ein Wort zu Jesus, ich bin ja stark von Albert Keller geprägt, besser er bestärkte meine Ansichten. Die Trinität ist ja von Menschen sehr früh in der Türkei erfunden worden. Ich habe für mich eine sehr zufriedenstellende Überzeugung, in einer Sendereihe „Jesus und der Islam“ gefunden.
    Jesus „spricht mit dem Geist Gottes“ steht im Koran erfuhr man in deiner dieser Sendungen. Wunderschön! Eine Erklärung, die ich ohne weiteres akzeptieren kann.
    Die Trinität kommt im Koran auch vor, aber in anderem Sinn. Gott, Jesus, Maria.

    An sich denke ich sonst, da Gott uns den Freien Willen gab, dass Gott sich wenig bis gar nicht in die Handlungen seiner Geschöpfe einmischt. Es will sicher keine Menschen, die in blindem Gehorsam folgen. Sonst wäre das Jüngste Gericht ja eine Farce.

  2. @Rudolf Drabek
    Es gibt nicht viele Wege zu Gott, es gibt nur einen Weg zu Gott und dieser ist Jesus Christus. Die Trinität wurde nicht in der Türkei erfunden, dieses gibt es ja als Staat erst 1923, Sie sollte sich schon besser mit der Kirchengeschichte befassen bevor sie solche Zeilen schreiben Haben sie schon einmal einen Moslem erzählt das im Koran die Trinität auch vor kommt, aber im anderen Sinne? Ihr letzter Satz ist für mich ein Widerspruch in sich, wen es viele Wege zu Gott gibt warum sollte es noch das Jüngste Gericht geben?

  3. DanielV meint:

    Ich kann dazu wärmstens das Buch „Jesus und die Bibel“ von John Wenham empfehlen.
    Es ist gut lesbar und untersucht nachvollziehbar, welche „überraschend“ positive Sicht Jesus vom Alten Testament hatte und wie dies mit seiner Lehre bzw. mit seinem Eigenanspruch zusammenpasste.

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