Nietzsche: Krieg mit Rom, Freundschaft mit dem Islam

Friedrich Nietzsche schrieb im Jahre 1888 (KSA, Bd. 6, S. 249–250):

Das Christenthum hat uns um die Ernte der antiken Cultur gebracht, es hat uns später wieder um die Ernte der Islam-Cultur gebracht … An sich sollte es ja keine Wahl geben, Angesichts von Islam und Christenthum, so wenig als Angesichts eines Arabers und eines Juden. Die Entscheidung ist gegeben, es steht Niemandem frei, hier noch zu wählen. Entweder ist man ein Tschandala oder man ist es nicht … „Krieg mit Rom auf’s Messer! Friede, Freundschaft: mit dem Islam“ …

Ich würde gern wissen, was Nietzsche heute dazu sagen würde.

Kommentare

  1. Meynardt meint:

    „Es liegt in der deutschen Natur, alles Ausländische in seiner Art zu würdigen und sich fremder Eigentümlichkeit zu bequemen“.
    Johann Wolfgang von Goethe

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