Petition gegen Aktion »Liebe wie du willst«

Der 2006 emeritierte Professor Dr. Wolfgang Heisenberg hat eine Petition gegen die Aktion »Liebe wie du willst« ins Leben gerufen.

Die vom Jugendbildungswerk Gießen und den Pro Familie Beratungsstellen Gießen und Marburg gestartete Aktion »Liebe wie du willst« tritt mit Postern und Plakaten »offensiv« dafür ein, dass jeder Mensch sein Grundrecht wahrnehmen kann, »seine sexuelle Orientierung und seine sexuellen Beziehungen frei zu wählen und sein Leben entsprechend zu gestalten, soweit nicht andere dadurch in ihren Persönlichkeitsrechten verletzt werden« (der Anzeiger berichtete). Entsprechendes Infomaterial ist an 143 Einrichtungen verschickt worden. Nach Angaben des Abteilungsleiters der städtischen Kinder- und Jugendförderung, Egon Welsch, sollen Jugendliche durch das Projekt lernen, jede Art von sexueller Beziehung als normal anzusehen.

Mehr hier: www.giessener-anzeiger.de.

Kommentare

  1. Finde dies Aktion super und wie immer ist die Kirche auf den Plan gerufen dagegen vorzugehen……
    Es ist absoluter Irrglaube dass dadurch die “ Familie “ gefährdet würde oder gar die Menschheit dem Untergang geweiht ist…das tut sie durch andere Dinge ohnehin besser und effektiver…..Jeder Mensch sollte das Recht auf “ Freie Liebe “ haben…..sofern sie auf Gegenseitigkeit beruht…. und durch Glaubenskriege sind mehr Menschen auf der Welt gestorben ……durch andere Kriege weit weniger…..und Kirche und Staat sind getrennt……das ist gut so…..vielleicht würde sonst weiterhin gefoltert und ausgetrieben …..das hatte besonders die katholische Kirche gut drauf….einschüchtern und Angst machen …….Geld eintreiben…….halte die Kirche dennoch für eine weitgehend gute Sache solange sie sich nicht bei den Menschen einmischt und sie ihnen hilft…..

  2. Es ist einfach traurig zu wissen, dass es so viele untolerante Menschen gibt, die die Homosexualität verurteilen. Alle die die dagegen sind sollten sich schämen so zu denken und überhaupt so zu handeln, letztendlich sollte es euch nicht interessieren, wenn man liebt und wie man liebt. Die unflexibilität der Kirche ist der Hauptgrund dafür, dass so viele aus der Kirche austreten. Ich glaube, dass es dem lieben Gott, entschuldigung für die Ausdrucksweise, „scheiss egal“ ist wen man liebt und wie man liebt, solange man glücklich ist und mit sich selbst im reinen ist.
    Zu dem Thema Familie kann ich nur sagen, dass selbst homosexuelle Paare gedenken eine Familie zu gründen, denn letztlich zählt nur die Liebe zu einander und die Veranwortung gegenüber einem Kind, was gleichgeschlechtliche Paare genauso gut können wie heterosexuelle Paare.

    Die Kirche sollte lieber kein Salz in die Wunde streuen, sondern sich eher darum bemühen mit den Menschen zu leben anstatt gegen sie, denn die meisten Menschen sind so weit, dass sie keine Kirche mehr brauchen, die Ihnen Vorschriften macht, denn letzten endes braucht man keine Institution wie die Kirche um Glauben zu können, dass kann ich auch ohne jeden Sonntag in die Kirche zu gehen.
    Ich glaube wir können uns glücklich schätzen, dass sich unsere Gesellschaft weiterentwickelt und dass die Kirche vom Staat immernoch getrennt ist.

  3. Schandor meint:

    @Chris

    Gott verbietet die Toleranz gegenüber Dingen, die er ausdrücklich als Sünde genannt hat. Toleranz ist gegenüber dem Menschen geboten, nicht aber gegenüber seinen Handlungen (letzteres ist postmodern und — wie D. A. Carson sehr gut gezeigt hat — in höchstem Maße intolerant gegen über Menschen!).

    Wir sind aufgerufen, einander zu lieben, aber wir müssen uns dafür interessieren, wie man „liebt“. Ich sehe den Grund, weshalb so viele Menschen aus der Kirche austreten, gerade mit darin, dass sie sich dem Druck postmoderner Beliebigkeit beugt, anstatt klar und unverbrüchlich zu verkünden, was Gott gesagt hat. Und es ist Gott keineswegs egal, wie man „liebt“ (er nennt Homosexualität Sünde). Es geht nicht darum, mit sich selbst im Reinen zu sein. Man muss mit Gott im Reinen sein. Es zählt letztlich wirklich nur die Liebe, aber die Liebe zu Gott und nicht die Liebe zu eigenen perversen Neigungen.

    Gott möge uns davor bewahren, dass es Familien geben wird mit zwei „Vätern“. Und wenn es das doch geben wird, dann werden wir wissen, dass auch das Gericht vor der Tür steht, denn Gott hat diese Perversionen meist sehr bald bestraft.

    Dass Du das als „Wunde“ bezeichnest, finde ich indes sehr gut! Ja, es ist eine Wunde, die sich die Menschen selbst geschlagen haben. Die Vorschriften hat nicht die Kirche erst zu machen, sondern sie hat sie zu verkünden. Mit „Kirchgängen“ hat das alles wenig zu tun. Die Kirche ist vom Staat richtigerweise getrennt, denn der Staat hat vollkommen andere Aufgaben. Er ist zum Schutz seiner Bürger da, und wenn er sich in familiäre Dinge mischt, usurpiert er,

    meint Schandor

  4. Wenn man nun das ganze mit Gott aufzieht und versucht zu erklären, kann ich es mir weniger Vorstellen, dass Gott dagegen sein soll, denn letztendlich hat er uns so erschaffen, selbst wenn man in der Natur der Tiere nachschaut, gibt es selbst da homosexuelle neigungen.
    Und wenn dass so sein soll, dass uns Gott deswegen bestrafen wird, dann bitte.
    Und deine hier beschriebenen „perversen Neigungen“ sollen dann bitte auch allen Mitgliedern der Kirche, die Kinder schänden und viele andere Sachen tun, zum verhängniss werden.
    Und wenn du das alles mit postmoderner beliebkeit beschreibst kann ich nur guter Hoffnung sein, dass die Kirche zu grunde geht. Ein hoch auf den Mainstream

  5. Schandor meint:

    @Chris

    Ich „ziehe“ nichts „auf“, sondern sage nur, was Gott selbst gesagt hat: „Du sollst nicht bei einem Mann liegen wie bei einer Frau; es ist ein Gräuel“ … „Denn alle, die solche Gräuel tun, werden ausgerottet werden aus ihrem Volk.“ (Lev 18)
    Gott hat uns nicht so geschaffen, sondern wir sind durch unseren Sündenfall so geworden. Der eine dies, der andere das. Wir dürfen daraus, dass wir so sind, nicht schließen, dass wir auch so bleiben dürfen!
    Gott wird ein solches Verhalten früher oder später bestrafen, und das ist dann nichts mehr zum Lachen.

    Ja, auch das sind perverse Neigungen, Kinder zu schänden und auch all die anderen Dinge, von denen Du schreibst.

    Zum Untergang der Kirche: „… auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen, und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen“ (Mt 16,18)
    Zum Mainstream: „Geht durch das enge Tor! Denn das weite Tor und der breite Weg führen ins Verderben, und viele sind auf diesem Weg“ (Mt 7,13)

    Das Tor der Hölle ist von innen verschlossen (sinngemäß nach C. S. Lewis).

  6. @Chris
    Nun ja, grundsätzlich ist der christliche Glaube bzw. dessen Anhänger auch durchaus tolerant gegen HS, zumindest kenne ich kaum Gläubige, die die Todesstrafe für das Ausüben homosexueller Praktiken fordern. Das heißt, wir SIND tolerant. Es ist übrigens ein Menschenrecht und ein Grundpfeiler jeder Demokratie, die freie Meinung auch gerade im öffentlichen Diskurs frei äußern zu dürfen, was auch den Versuch beinhaltet, andere mit Argumenten von der eigenen Meinung zu überzeugen versuchen, solange hierbei die Freiheit des Anderen nicht beeinträchtigt wird, seine Meinung auch äußern, überdenken, weiterhin behalten oder ändern zu dürfen. Wo diese Freiheit der Meinungsäußerung eingeschränkt wird, kann man nicht mehr von einer Demokratie, sondern nur noch von Tyrannis sprechen. Homosexuellen-Lobbies fordern aber genau das: Dass Christen in ihrer Meinungsäußerung eingeschränkt werden sollen, indem man sie versucht, zu diskriminieren (zum Beispiel durch ein ironischerweise so genanntes Anti-Diskriminierungs-Gesetz). Wenn Christen nun mit Folterstrafen und der Todesstrafe kämen, so stimmte ich dir zu: Dann wären sie intolerant. Solange dies aber nicht der Fall ist, muss man von Toleranz (bedeutet übrigens ein Ertragen, ohne der anderen Meinung zustimmen zu müssen) sprechen. Es ist durchaus im Rahmen der Toleranz, andere zu warnen vor etwas Üblem, sonst wäre es Gleichgültigkeit oder Hass.
    Liebe Grüße
    Jonas

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